Die Fastenzeit, in der offiziellen Kirchensprache "österliche Bußzeit" genannt, beginnt mit dem Aschermittwoch, der in diesem Jahr der 6.März war, dauert 40 Tage und endet am Ostersonntag.
40 Tage ist im christlichen Glauben von großer Bedeutung, 40 Tage und Nächte dauerte die Sintflut, 40 Jahre warteten die Israeliten auf die Heimkehr ins Gelobte Land und 40 Tage fastete Christus in der Wüste.
Mit dem Zwölfuhrläuten in der Nacht von Faschingdienstag auf Aschermittwoch wird die entbehrungsreiche Zeit eingeläutet, es vollzieht sich ein Wechsel von ausgelassener Fröhlichkeit zu stiller Besinnung. In streng gläubigen Häusern musste frühr bis Mitterncht alles noch vorhandene Fleisch gegessen sein. "Das Messer, mit dem das Fleisch geschnitten worden war, wurde am angeschnittenen Brotlaib abgewischt. Die Brotschnitte mit dem Fleischgeruch wurden dem Hund vorgeworfen", wird in einem Buch von Franziska Hager beschrieben. Sie beschreibt das frühere Brauchtum in Oberbayern.
Ein weiterer, noch ausgeübter Brauch am Aschermittwoch, ist das Geldbeutelwaschen für eine rosig finanzielle Zukunft. In München tauchen jedes Jahr Vertreter der Stadt symbolisch das Stadtsäckel in den Fischbrunnen und viele Bürger tun es ihnen gleich - in der Hoffnung auf einen Geldsegen.
Als Speise kommen in Bayern an diesem ersten Tag der Fastenzeit traditionell Dampfnudeln auf den Tisch. Heute ist ja Fasten geradezu modern, es hat aber auch eher mit Schönheits- oder Schlankheitsfasten zu tun oder auch mit religiösen Motiven. Christliches Fasten dagegen ist motiviert durch den Leidensweg Jesu, "den man nicht mit Saus und Braus begleiten kann".
Nachzulesen im Lexikon von Alfred Läpple, erschienen 1996.
Die Fastenzeit, in der offiziellen Kirchensprache "österliche Bußzeit" genannt, beginnt mit dem Aschermittwoch, der in diesem Jahr der 6.März war, dauert 40 Tage und endet am Ostersonntag.
40 Tage ist im christlichen Glauben von großer Bedeutung, 40 Tage und Nächte dauerte die Sintflut, 40 Jahre warteten die Israeliten auf die Heimkehr ins Gelobte Land und 40 Tage fastete Christus in der Wüste.
Mit dem Zwölfuhrläuten in der Nacht von Faschingdienstag auf Aschermittwoch wird die entbehrungsreiche Zeit eingeläutet, es vollzieht sich ein Wechsel von ausgelassener Fröhlichkeit zu stiller Besinnung. In streng gläubigen Häusern musste frühr bis Mitterncht alles noch vorhandene Fleisch gegessen sein. "Das Messer, mit dem das Fleisch geschnitten worden war, wurde am angeschnittenen Brotlaib abgewischt. Die Brotschnitte mit dem Fleischgeruch wurden dem Hund vorgeworfen", wird in einem Buch von Franziska Hager beschrieben. Sie beschreibt das frühere Brauchtum in Oberbayern.
Ein weiterer, noch ausgeübter Brauch am Aschermittwoch, ist das Geldbeutelwaschen für eine rosig finanzielle Zukunft. In München tauchen jedes Jahr Vertreter der Stadt symbolisch das Stadtsäckel in den Fischbrunnen und viele Bürger tun es ihnen gleich - in der Hoffnung auf einen Geldsegen.
Als Speise kommen in Bayern an diesem ersten Tag der Fastenzeit traditionell Dampfnudeln auf den Tisch. Heute ist ja Fasten geradezu modern, es hat aber auch eher mit Schönheits- oder Schlankheitsfasten zu tun oder auch mit religiösen Motiven. Christliches Fasten dagegen ist motiviert durch den Leidensweg Jesu, "den man nicht mit Saus und Braus begleiten kann".
Nachzulesen im Lexikon von Alfred Läpple, erschienen 1996.