Nach den zahlreichen Protesten hierzulande gegen Rechtsextremismus gingen auch in Österreich Zehntausende für die Demokratie auf die Strasse. In Wien versammelten sich am vergangenen Freitag mindestens 35.000 Demonstranten vor dem Parlament. Auch in Innsbruck und Salzburg kamen Tausende zusammen. Bei der Demo in Wien warnte die Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek vor einer schleichenden Schwächung der Demokratie. Die habe sich bereits in Ungarn verabschiedet, "so leichtherzig, dass sie es dort kaum merken", sagte Jelinek. In Wahlumfragen Österreichs liegt die rechtspopulistische FPÖ derzeit an der Spitze. Das Land wählt spätestens im Herbst ein neues Parlament. Und so bleibt zu hoffen, dass auch hier nicht nur demonstriert sondern auch durch Wahlbeteiligung der rechte Vormarsch gestoppt wird.
Nach den zahlreichen Protesten hierzulande gegen Rechtsextremismus gingen auch in Österreich Zehntausende für die Demokratie auf die Strasse. In Wien versammelten sich am vergangenen Freitag mindestens 35.000 Demonstranten vor dem Parlament. Auch in Innsbruck und Salzburg kamen Tausende zusammen. Bei der Demo in Wien warnte die Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek vor einer schleichenden Schwächung der Demokratie. Die habe sich bereits in Ungarn verabschiedet, "so leichtherzig, dass sie es dort kaum merken", sagte Jelinek. In Wahlumfragen Österreichs liegt die rechtspopulistische FPÖ derzeit an der Spitze. Das Land wählt spätestens im Herbst ein neues Parlament. Und so bleibt zu hoffen, dass auch hier nicht nur demonstriert sondern auch durch Wahlbeteiligung der rechte Vormarsch gestoppt wird.