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Über Kritik an der Wahl des Karlspreisträgers 2018

Von Feierabend-Mitglied 11.03.2018, 10:08 – geändert 11.03.2018, 10:16

wird in den Aachener Nachrichten geschrieben. In einem Offenen Brief an den designierten Preisträger Emmanuel Macron kritisiert das Aachener Aktionsbündnis gegen Atomenergie den Präsidenten. Grund ist, dass er als französicher Präsident der „mit Abstand größte Einzelaktionär der Riss-Reaktoren“ Tihange 2 und Doel 3 in Belgien.ist. (Details im Artikel)
U.a. heisst es:
„Es kann nicht angehen, dass die Aachener den renommierten Karlspreis Ihnen, Herr Macron, als einer Zentralfigur der europäischen Atompolitik verleihen, während ausgerechnet Sie mit Ihrer Beteiligung eben diese Bevölkerung einem inakzeptablen Sicherheitsrisiko aussetzen“, heißt es in dem Brief, der unserer Zeitung vorliegt.


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Es sind Proteste geplant rund um die Preisverleihung im Mai. Erst kürzlich wurde wieder darüber geschrieben, dass Tihange gefährlicher sei als angenommen und dennoch wird es wohl keine Stilllegung von 2025 geben. Wenn man die Nähe des AKW zu NRW betrachtet, wird der Unmut der dort lebenden Bevölkerung verständlich und auch wenn sich Menschen, die weit entfernt davon leben an dem Umgang mit dem AKW stören. Und auch daran stören, dass die Bundesregierung zwar die vorzeitige Stillegung fordert, man aber offensichtlich keine Probleme damit hat, deutsche Brennstäbe dort hin zu liefern.

Sollte man darüber hinweg sehen und Macron dennoch aus anderen Gründen diesen Preis verleihen?

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