Von Feierabend-Mitglied
Donnerstag 29.02.2024, 09:25 – geändert Donnerstag 29.02.2024, 09:31
weitgehend für ein halbes Jahr. Nicht betroffen von dem Verbot sind Ausfuhren in die Staaten der von Russland dominierten Wirtschaftsunion Armenien, Belarus, Kasachstan und Kirgistan sowie die Mongolei und Usbekistan, also die russischen "Freunde"
"Die russische Regierung hat nach Medieninformationen die Ausfuhr von Benzin und Diesel für ein halbes Jahr weitgehend untersagt. Das Exportverbot, das von Kabinettschef Michail Mischustin unterzeichnet wurde, trete am Freitag in Kraft, um die erwartete höhere Nachfrage im Land selbst auszugleichen, wie das Internetportal RBC unter Berufung auf Regierungskreise berichtete.
Zugleich sollen die Ölkonzerne künftig mindestens 16 Prozent ihrer Dieselproduktion an der russischen Börse verkaufen.
Die Initiative geht demnach von dem für Energie zuständigen Vizeregierungschef Alexander Nowak aus. Im Frühjahr erhöhe sich der Bedarf an Treibstoff aufgrund von landwirtschaftlichen Arbeiten und im Sommer aufgrund der Urlaubszeit. Gleichzeitig führten mehrere Raffinerien planmäßige Wartungsarbeiten durch. Das Exportverbot erlaube es somit, die Preise auf dem Binnenmarkt zu stabilisieren, heißt es in einem Brief Nowaks. Nicht betroffen von dem Verbot sind Ausfuhren in die Staaten der von Russland dominierten Wirtschaftsunion Armenien, Belarus, Kasachstan und Kirgistan sowie die Mongolei und Usbekistan.
Laut Angaben von RBC haben sich die Preise für die verschiedenen Benzin- und Dieselsorten an den russischen Rohstoffbörsen seit Anfang des Jahres um 8 bis 23 Prozent erhöht. Trotzdem ist diese Preissteigerung demnach bisher nicht an den Tankstellen angekommen.
Russland spielt auf den Weltmärkten eine wichtige Rolle bei der Herstellung von Diesel. Obwohl die EU bereits im letzten Jahr den Import von Ölprodukten aus Russland untersagte, haben Länder wie die Türkei und Brasilien deutlich mehr Diesel gekauft. "
Merkwürdig, war in den vergangen Jahren im Frühjahr nicht der Bedarf aus genannten Gründen gestiegen? Es darf hinterfragt werden, ob man nicht den Bedarf für Kriegsgerät und Rüstungsindustrie sicher gestellt sehen will und natürlich auch vermeiden will, dass die Bevölkerung unruhig wird durch eine Benzinpreiserhöhung. Begrenzung für ein halbes Jahr. Geht man davon aus, dass dann die Ukraine kapituliert hat? Und wenn nicht, kann man das Verbot auch verlängern. Dumm nur, dass dann auch Einnahmen weg brechen.
weitgehend für ein halbes Jahr. Nicht betroffen von dem Verbot sind Ausfuhren in die Staaten der von Russland dominierten Wirtschaftsunion Armenien, Belarus, Kasachstan und Kirgistan sowie die Mongolei und Usbekistan, also die russischen "Freunde"
"Die russische Regierung hat nach Medieninformationen die Ausfuhr von Benzin und Diesel für ein halbes Jahr weitgehend untersagt. Das Exportverbot, das von Kabinettschef Michail Mischustin unterzeichnet wurde, trete am Freitag in Kraft, um die erwartete höhere Nachfrage im Land selbst auszugleichen, wie das Internetportal RBC unter Berufung auf Regierungskreise berichtete.
Zugleich sollen die Ölkonzerne künftig mindestens 16 Prozent ihrer Dieselproduktion an der russischen Börse verkaufen.
Die Initiative geht demnach von dem für Energie zuständigen Vizeregierungschef Alexander Nowak aus. Im Frühjahr erhöhe sich der Bedarf an Treibstoff aufgrund von landwirtschaftlichen Arbeiten und im Sommer aufgrund der Urlaubszeit. Gleichzeitig führten mehrere Raffinerien planmäßige Wartungsarbeiten durch. Das Exportverbot erlaube es somit, die Preise auf dem Binnenmarkt zu stabilisieren, heißt es in einem Brief Nowaks. Nicht betroffen von dem Verbot sind Ausfuhren in die Staaten der von Russland dominierten Wirtschaftsunion Armenien, Belarus, Kasachstan und Kirgistan sowie die Mongolei und Usbekistan.
Laut Angaben von RBC haben sich die Preise für die verschiedenen Benzin- und Dieselsorten an den russischen Rohstoffbörsen seit Anfang des Jahres um 8 bis 23 Prozent erhöht. Trotzdem ist diese Preissteigerung demnach bisher nicht an den Tankstellen angekommen.
Russland spielt auf den Weltmärkten eine wichtige Rolle bei der Herstellung von Diesel. Obwohl die EU bereits im letzten Jahr den Import von Ölprodukten aus Russland untersagte, haben Länder wie die Türkei und Brasilien deutlich mehr Diesel gekauft. "
web.de/ ... /bericht-moskau-verbietet-export-benzin-diesel-39369654
Merkwürdig, war in den vergangen Jahren im Frühjahr nicht der Bedarf aus genannten Gründen gestiegen? Es darf hinterfragt werden, ob man nicht den Bedarf für Kriegsgerät und Rüstungsindustrie sicher gestellt sehen will und natürlich auch vermeiden will, dass die Bevölkerung unruhig wird durch eine Benzinpreiserhöhung. Begrenzung für ein halbes Jahr. Geht man davon aus, dass dann die Ukraine kapituliert hat? Und wenn nicht, kann man das Verbot auch verlängern. Dumm nur, dass dann auch Einnahmen weg brechen.