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Meuthen zieht sich zurück

Von Feierabend-Mitglied Montag 11.10.2021, 11:04

Der AfD-Chef will beim nächsten Parteitag nicht wieder für den Bundesvorstand kandidieren. Die Konflikte mit anderen führenden AfD-Mitgliedern treten nach der Wahl offen zutage.

AfD-Chef Jörg Meuthen will beim nächsten Parteitag im Dezember nicht wieder für als Bundessprecher kandidieren. Das kündigte der 60-Jährige in einer internen E-Mail an, über die mehrere Medien berichten. Nach Informationen von t-online schreibt Meuthen, der seit Sommer 2015 im Amt ist, von einer "unglaublich fordernden" Zeit als Bundessprecher, die von "manchen Härten und Enttäuschungen" geprägt gewesen sei, aber auch von "sehr vielen guten Erlebnissen".

Die Konflikte innerhalb der AfD hatten sich in den vergangenen Wochen noch einmal deutlich verschärft. Meuthens Verhältnis zu den Spitzenkandidaten Alice Weidel und Tino Chrupalla, der auch Co-Parteichef ist, gilt als äußerst schlecht. Nachdem die AfD bei der Bundestagswahl ein schwächeres Ergebnis als vor vier Jahren erreicht hatte, traten die Differenzen in der Parteiführung deutlich zutage.

Meuthen, Weidel und Chrupalla konnten sich in einer gemeinsamen Pressekonferenz nicht auf eine einheitliche Bewertung des Wahlergebnisses einigen. Zwischen ihnen herrschte eine frostige Atmosphäre. Während Weidel sich das Ergebnis von niemandem schlechtreden lassen wollte, kritisierte Meuthen Teile des Wahlprogramms als zu radikal und sagte, man müsse die Wahl schonungslos aufarbeiten.

Für den Parteitag im Dezember in Wiesbaden wurde bereits mit einem Showdown zwischen dem rechten Lager, das Chrupalla und Weidel unterstützt, und Meuthen gerechnet.

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Wenn sich die Hardliner durchsetzten, ist wohl eine weitere Radikalisierung der Partei zu befürchten. Nun, man muss sie nicht wählen. Doch einige taten das bereits und die gewählten Politiker in den Parlamenten würden gewiss eine härtere Gangart auch umsetzen.

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