Von Feierabend-Mitglied
Samstag 04.05.2024, 12:41 – geändert Samstag 04.05.2024, 12:47
Slowaken protestieren gegen Populisten
In den beiden grössten Städten der Slowakei demonstrierten Tausende Menschen am Freitagabend gegen die linksnationalistische Regierung unter dem Ministerpräsidenten Robert Fico. Der Protest richtete sich vor allem gegen Regierungspläne zum Umbau des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und Fernsehens RTVS.
Die beiden liberalen Oppositionsparteien Progressive Slowakei (PS) und Freiheit und Solidarität (SaS) hatten zu den Kundgebungen aufgerufen. Sie werfen der Regierung vor, sie wolle RTVS unter ihre Kontrolle bringen und am Ende einen Propagandasender daraus machen. Es ist die Regierung die die meisten Stimmen bekam. Ich könnte mir vorstellen, dass so mancher inzwischen seine Wahl bereute, weil sich immer deutlicher eine auffallend russlandfreundliche Politik zeigt.
Und so ist es nicht verwunderlich, dass eine aussergewöhnliche Spendenaktion ins Leben gerufen wurde, an der sich viele slowakische Bürgerinnen und Bürger beteiligen. Sie wollen nicht hinnehmen, dass ihre Regierung der von Russland überfallenen Ukraine wichtige Hilfe verweigert. Seit dem Start vor ein paar Tagen haben fast 50 000 Slowakinnen und Slowaken an die 3 Millionen Euro gespendet. Das gesammelte Geld fliesst direkt in die Munitionsbeschaffungs-Aktion der tschechischen Regierung.
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Interessant dazu ist auch ein Artikel über einen 99-jährigen slowakischen Holocaust-Überlebenden und seine Sicht auf die Dinge.
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Slowaken protestieren gegen Populisten
In den beiden grössten Städten der Slowakei demonstrierten Tausende Menschen am Freitagabend gegen die linksnationalistische Regierung unter dem Ministerpräsidenten Robert Fico. Der Protest richtete sich vor allem gegen Regierungspläne zum Umbau des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und Fernsehens RTVS.
Die beiden liberalen Oppositionsparteien Progressive Slowakei (PS) und Freiheit und Solidarität (SaS) hatten zu den Kundgebungen aufgerufen. Sie werfen der Regierung vor, sie wolle RTVS unter ihre Kontrolle bringen und am Ende einen Propagandasender daraus machen. Es ist die Regierung die die meisten Stimmen bekam. Ich könnte mir vorstellen, dass so mancher inzwischen seine Wahl bereute, weil sich immer deutlicher eine auffallend russlandfreundliche Politik zeigt.
Und so ist es nicht verwunderlich, dass eine aussergewöhnliche Spendenaktion ins Leben gerufen wurde, an der sich viele slowakische Bürgerinnen und Bürger beteiligen. Sie wollen nicht hinnehmen, dass ihre Regierung der von Russland überfallenen Ukraine wichtige Hilfe verweigert. Seit dem Start vor ein paar Tagen haben fast 50 000 Slowakinnen und Slowaken an die 3 Millionen Euro gespendet. Das gesammelte Geld fliesst direkt in die Munitionsbeschaffungs-Aktion der tschechischen Regierung.
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Interessant dazu ist auch ein Artikel über einen 99-jährigen slowakischen Holocaust-Überlebenden und seine Sicht auf die Dinge.
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