Wenn alles nach Putins Willen geschieht, geht es wirklich ruhig, realistisch, menschlich und sanft zu. Eigenartige Bezeichnung für Krieg, Morden und Unterdrückung.
In seinem aktuellen Lagebericht geht das Institute for the Study of War (ISW) ausführlich auf einen Telegram-Post des stellvertretenden Vorsitzenden des russischen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew, ein. Darin fordert der Putin-Vertraute die vollständige Beseitigung des ukrainischen Staates und seine Aufnahme in die Russische Föderation im Rahmen einer euphemistisch betitelten "Friedensformel". Medwedews Forderungen seien laut ISW nicht neu, sondern stellten vielmehr die tatsächlichen Absichten des Kremls in Bezug auf die Ukraine dar. Und diese Absichten ließen keinen Raum für Verhandlungen zu anderen Zwecken als der Festlegung der genauen Bedingungen für die vollständige Kapitulation der Ukraine. Medwedew beginnt den "Friedensplan", indem er die Ukraine als "ehemaliges" Land bezeichnet und den Namen Ukraine in Anführungszeichen setzt. Dann zählt er sieben Punkte seiner "Friedensformel" auf, die er sarkastisch als "ruhig", "realistisch", "menschlich" und "sanft" betitelt. Dazu zählen unter anderem die vollständige und bedingungslose Kapitulation, die "Entmilitarisierung", die Anerkennung des "Nazi-Charakters" der Ukraine durch die internationale Gemeinschaft, die Absage des Beitritts in ein Militärbündnis sowie die Eingliederung in die Russische Föderation. Medwedews "Friedensformel" mache deutlich, was Wladimir Putin und der Kreml seit Langem in etwas beschönigenderen Formulierungen forderten, schreiben die Experten des US-Thinktanks: Dass Frieden für Russland das Ende der Ukraine als souveräner und unabhängiger Staat mit irgendwelchen Grenzen bedeutet. "Diejenigen, die dafür plädieren, die Ukraine zu Verhandlungen mit Russland zu drängen, täten gut daran, mit dieser ständig wiederholten russischen Position zu rechnen", so das ISW.
Wenn alles nach Putins Willen geschieht, geht es wirklich ruhig, realistisch, menschlich und sanft zu. Eigenartige Bezeichnung für Krieg, Morden und Unterdrückung.
In seinem aktuellen Lagebericht geht das Institute for the Study of War (ISW) ausführlich auf einen Telegram-Post des stellvertretenden Vorsitzenden des russischen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew, ein. Darin fordert der Putin-Vertraute die vollständige Beseitigung des ukrainischen Staates und seine Aufnahme in die Russische Föderation im Rahmen einer euphemistisch betitelten "Friedensformel". Medwedews Forderungen seien laut ISW nicht neu, sondern stellten vielmehr die tatsächlichen Absichten des Kremls in Bezug auf die Ukraine dar. Und diese Absichten ließen keinen Raum für Verhandlungen zu anderen Zwecken als der Festlegung der genauen Bedingungen für die vollständige Kapitulation der Ukraine. Medwedew beginnt den "Friedensplan", indem er die Ukraine als "ehemaliges" Land bezeichnet und den Namen Ukraine in Anführungszeichen setzt. Dann zählt er sieben Punkte seiner "Friedensformel" auf, die er sarkastisch als "ruhig", "realistisch", "menschlich" und "sanft" betitelt. Dazu zählen unter anderem die vollständige und bedingungslose Kapitulation, die "Entmilitarisierung", die Anerkennung des "Nazi-Charakters" der Ukraine durch die internationale Gemeinschaft, die Absage des Beitritts in ein Militärbündnis sowie die Eingliederung in die Russische Föderation. Medwedews "Friedensformel" mache deutlich, was Wladimir Putin und der Kreml seit Langem in etwas beschönigenderen Formulierungen forderten, schreiben die Experten des US-Thinktanks: Dass Frieden für Russland das Ende der Ukraine als souveräner und unabhängiger Staat mit irgendwelchen Grenzen bedeutet. "Diejenigen, die dafür plädieren, die Ukraine zu Verhandlungen mit Russland zu drängen, täten gut daran, mit dieser ständig wiederholten russischen Position zu rechnen", so das ISW.
n-tv