Von Feierabend-Mitglied
Mittwoch 07.09.2022, 11:25 – geändert Mittwoch 07.09.2022, 14:24
'Auf die Frage, ob eine Insolvenzwelle drohe, wenn viele Unternehmen aufgrund der Energiepreise nicht über den Winter kommen, wiegelte Habeck ab. »Es kann sein, dass sich bestimmte Geschäfte nicht mehr rentieren und die dann eingestellt werden. Vielleicht werden sie später wieder aufgenommen, das kann ja sein.« Dass Geschäftsschließungen Insolvenzen gleichkommen, verneinte Habeck dabei.
Mit Blick auf Habecks Auftritt bei Maischberger am Vorabend in der ARD sagte Merz, es sei schön, dem Wirtschaftsminister »immer wieder beim Denken zuzusehen«. Er könne gefällig formulieren. »Aber mit Verlaub: Wie hilflos Sie sind, konnte man gestern im deutschen Fernsehen beobachten. Man kann nur hoffen, dass ein Großteil der deutschen Unternehmer gestern schon geschlafen hat.«
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Am Dienstagabend war Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck im ARD-Talk von Sandra Maischberger. Die Moderatorin wollte von dem Grünen-Politiker wissen, ob er mit einer Insolvenz-Welle am Ende des Winters rechne. Seine Antwort ließ die Moderatorin fassungslos zurück.
Der Bundeswirtschaftsminister erklärte: „Läden, die darauf angewiesen sind, dass die Menschen Geld ausgeben, Blumenläden, Bioläden, Bäckereien gehören dazu – dass die wirkliche Probleme haben, weil es eine Kaufzurückhaltung gibt. Und dann sind die nicht insolvent, automatisch, aber sie hören vielleicht auf, zu verkaufen.“
Die Moderatorin wirkte irritiert und fragte nach: „Wenn ich aufhöre zu verkaufen, verdiene ich kein Geld mehr. Dann muss ich die Insolvenz anmelden. Nach zwei Monaten, wenn ich es nicht getan habe, habe ich Insolvenz verschleppt.“
Maischberger: „Also ich habe es nicht verstanden.“
Laut Habeck würde ein Unternehmen „dann insolvent werden, wenn man mit der Arbeit immer größeres Minus macht.“ Maischberger entgegnete: „Aber wie wollen Sie denn kein großes Minus machen, wenn Sie Leute bezahlen, aber nichts mehr verkaufen? Also… Wie soll man… Also ich habe es nicht verstanden.“
Man ist sich ja im FA-Forum so gut wie einig: Ein Politiker braucht keine Vorkenntnisse oder Ausbildung für seinen Job. Nur peinlich, wenn Politiker ihre vielen externen Berater nicht mit in die Talkshows nehmen können.
Ein gewisses Blatt schrieb dazu: 'Habeck ist eine Gefahr für die Wirtschaft.' Hat dieser Kommentator so unrecht?
'Auf die Frage, ob eine Insolvenzwelle drohe, wenn viele Unternehmen aufgrund der Energiepreise nicht über den Winter kommen, wiegelte Habeck ab. »Es kann sein, dass sich bestimmte Geschäfte nicht mehr rentieren und die dann eingestellt werden. Vielleicht werden sie später wieder aufgenommen, das kann ja sein.« Dass Geschäftsschließungen Insolvenzen gleichkommen, verneinte Habeck dabei.
Mit Blick auf Habecks Auftritt bei Maischberger am Vorabend in der ARD sagte Merz, es sei schön, dem Wirtschaftsminister »immer wieder beim Denken zuzusehen«. Er könne gefällig formulieren. »Aber mit Verlaub: Wie hilflos Sie sind, konnte man gestern im deutschen Fernsehen beobachten. Man kann nur hoffen, dass ein Großteil der deutschen Unternehmer gestern schon geschlafen hat.«
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Am Dienstagabend war Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck im ARD-Talk von Sandra Maischberger. Die Moderatorin wollte von dem Grünen-Politiker wissen, ob er mit einer Insolvenz-Welle am Ende des Winters rechne. Seine Antwort ließ die Moderatorin fassungslos zurück.
Der Bundeswirtschaftsminister erklärte: „Läden, die darauf angewiesen sind, dass die Menschen Geld ausgeben, Blumenläden, Bioläden, Bäckereien gehören dazu – dass die wirkliche Probleme haben, weil es eine Kaufzurückhaltung gibt. Und dann sind die nicht insolvent, automatisch, aber sie hören vielleicht auf, zu verkaufen.“
Die Moderatorin wirkte irritiert und fragte nach: „Wenn ich aufhöre zu verkaufen, verdiene ich kein Geld mehr. Dann muss ich die Insolvenz anmelden. Nach zwei Monaten, wenn ich es nicht getan habe, habe ich Insolvenz verschleppt.“
Maischberger: „Also ich habe es nicht verstanden.“
Laut Habeck würde ein Unternehmen „dann insolvent werden, wenn man mit der Arbeit immer größeres Minus macht.“ Maischberger entgegnete: „Aber wie wollen Sie denn kein großes Minus machen, wenn Sie Leute bezahlen, aber nichts mehr verkaufen? Also… Wie soll man… Also ich habe es nicht verstanden.“
www.focus.de/ ... /einfach-erstmal-aufhoeren-zu-produzieren-habeck-schockt-bei-maischberger-mit-wirrer-insolvenz-aussage_id_142280719.html
Man ist sich ja im FA-Forum so gut wie einig: Ein Politiker braucht keine Vorkenntnisse oder Ausbildung für seinen Job. Nur peinlich, wenn Politiker ihre vielen externen Berater nicht mit in die Talkshows nehmen können.
Ein gewisses Blatt schrieb dazu: 'Habeck ist eine Gefahr für die Wirtschaft.' Hat dieser Kommentator so unrecht?