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Auszug aus dem Handelsblatt

Von Dieter_Bowlen Freitag 23.02.2024, 12:49 – geändert Freitag 23.02.2024, 12:52

Mail Morning Briefing

zwei Jahre russischer Angriffskrieg gegen die gesamte Ukraine, das bedeutet für den Westen vor allem zwei Jahre der falschen Erwartungen:

• Zunächst rechneten die meisten Regierungen mit einem raschen Zusammenbruch der Ukraine. Nach den militärischen Erfolgen Kiews kippten die Einschätzungen ins andere Extrem.

• Kaum waren die ersten Sanktionspakete gegen Moskau verabschiedet, wurde der russischen Wirtschaft der baldige Zusammenbruch prophezeit.

• Während der erfolgreichen Offensive der Ukraine im Herbst 2022 diskutierten Verteidigungsexperten darüber, ob Kiew im Folgejahr gleich auf die Krim durchmarschieren solle.

• Beim Aufstand des Söldnerführers Jewgeni Prigoschin wetteten viele im Westen schon auf den Zusammenbruch des Systems Putin.

All diese Hoffnungen haben getrogen. Stattdessen hat Wladimir Putin aus der Warte des skrupellosen faschistischen Diktators, der er nun einmal ist, ziemlich viel richtig gemacht:

• Russland hat sich neue Handelspartner gesucht und sein Land erfolgreich auf Kriegswirtschaft umgestellt.

• Konsequenter denn je unterdrückt Putins Machtapparat die Opposition im Land.
In unabhängigen Umfragen ist der Präsident populärer als vor dem Krieg, wie unsere Grafik zeigt.

• Mit dem Geraune über einen drohenden Atomkrieg schürt Putin die Angst bei Kiews Verbündeten und sorgt dafür, dass deren militärische Hilfe für die Ukraine halbherzig bleibt.

Sicher, Putin zehrt von der Substanz seines Landes. Aber er weiß: Er muss den Krieg nicht endlos durchhalten. Nur länger als der Westen.

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