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Kinzigtal Total 2017 "Vorfahrt für das Fahrrad“

Am Sonntag, 10. September 2017, wurde auf einer 80 Kilometer langen Strecke nur abgasfrei gerollt: Radler und Skater haben dank des autofreien Sonntags freie Bahn entlang der Kinzig.
Es ist inzwischen das längste Straßenfest in Hessen. Wer in unserer großen Rhein - Main Region wohnt wird es ganz bestimmt kennen, das große Rad-Event „Kinzigtal-Total“, das einmal im Jahr im September stattfindet. Allen anderen möchte ich es hier einmal vorstellen:
Die Kinzig ist ein 86 km langer Fluss in Hessen, der in Sterbfritz entspringt, den Main-Kinzig-Kreis durchfließt und in Hanau in den Main mündet. Die Kinzigquelle befindet sich südlich von Sterbfritz, einem Ortsteil von Sinntal. Beim längsten Straßenfest Hessens bleiben Autos außen vor: Bundes-, Landes- und Kreisstraßen verwandeln sich in eine 80 Kilometer lange Bühne für Radfahrer und Inline-Skater. Wie auf einer Perlenschnur pendeln die Radler und Skater von der Quelle der Kinzig bei Sinntal-Sterbfritz bis zur Mündung in Hanau durch das Kinzigtal.

In den 90er Jahren waren es sechsstellige Teilnehmerzahlen, die unterwegs waren. Jetzt nach 25 Veranstaltungsjahren ist es mit rund 40000 bis 50000 Radlern und Skatern noch immer eine Großverstaltung.

Die Teilnehmer können an diesem autofreien Sonntag ihre Tour an jedem beliebigen Ort beginnen, flussauf- oder flussabwärts radeln. Da es sich hauptsächlich um Freizeitradler handelt, fahren nicht viele die gesamte Strecke. Natürlich ist man völlig frei, wie weit oder wie lange man fahren möchte.

Wir, das waren dieses Mal die Feierabend-ler von Frankfurt – Rhein - Main. Das Wetter war einfach traumhaft und so stiegen wir am späten Vormittag von unseren Wohnorten im Taunus und in der Wetterau in die Bahn zum Hauptbahnhof Frankfurt. Ab dem Hbf Frankfurt ließen wir uns mit dem Regionalzug RE 50 nach Wächtersbach fahren. Der Bahnhof in Wächtersbach ist der einzige barrierefreie Bahnhof im Kinzigtal. Wichtig ist dies z. B. für Teilnehmer mit E-Bikes (Pedelec) , die aufgrund des Akkus sehr schwer sind.

An der Strecke locken neben Baukunst zum "Tag des offenen Denkmals" Straßenfeste und Veranstaltungsbühnen mit Livemusik. Der Reiz der Natur wechselt mit lebendigen Ortschaften, in denen Vereine, aber auch Gaststätten und Restaurants für Speis und Trank, Live-Musik und Unterhaltung sorgen. Diese Mischung aus sportlicher Betätigung, geselligem Beisammensein, Spaß und Information macht nach meiner Meinung den besonderen Reiz der autofreien Veranstaltung aus.

Hier nun einige Impressionen dieses Erlebnisses, das uns allen viel Spaß gemacht hat.

Und los geht´s. Erst mal zum Hauptbahnhof Frankfurt.

Wir warten in Wächtersbach auf weitere Mitradler.

"Esse unn dringge sinn die 3 scheensde Sache im Leebe"

Zwischenstation in Gelnhausen.

Radler, Skater und Fußgänger im Austausch.

Landfrauen mit leckerer Auswahl.

„Selfie“ – Unser Fotograf in Gründau unterwegs!

Hits aus dem Radio und transportabler Grill dabei.

Zeigefinger am noch heissen Grill verbrannt.

Mit einer Sängerin ist alles noch schöner.

Es geht Richtung Heimat.

Es war ein herrlicher, entspannter Sonntag.

Autor: martin53

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