Ein Hallo an die Weinseeeeeeligen, es tut mir leid, dass ich gestern nicht dabei sein konnte.Hier eine kleine Geschichte von Wasser und Wein von Achim von Arnim:Vom Wasser und vom WeinIch weiß mir ein Liedlein, hübsch und fein,Wohl von dem Wasser, wohl von dem Wein,Der Wein kanns Wasser nit leiden,Sie wollen wohl alleweg streiten.Da sprach der Wein: Bin ich so fein,Man schenkt mich in Gläser und Becherlein,Und trinkt mich für süß und für sauer,Der Herr als gleich, wie der Bauer.Da sprach das Wasser: Bin ich so fein,Man trägt mich in die Küche hinein,Man braucht mich die ganze Wochen,Zum Waschen, zum Backen, zum Kochen.Da sprach der Wein: Bin ich so fein,Ich spring aus Marmorbrünnelein,Wenn sie den Kaiser krönen,Zu Frankfurt wohl auf dem Römer.Da sprach das Wasser: Bin ich so fein,Es gehn die Schiffe groß und kleinSonn, Mond auf meiner Straßen,Die Erd thu ich umfassen.Da sprach der Wein: Bin ich so fein,Man pflanzt mich in die Gärten hinein,Da laß ich mich hacken und hauen,Von Männern und schönen Jungfrauen.Da sprach das Wasser: Bin ich so fein,Ich laufe dir über die Wurzel hinein,Wär ich nicht an dich geronnen,Du hättst nicht können kommen.Da sprach der Wein: Und du hast Recht,Du bist der Meister, ich bin der Knecht,Das Recht will ich dir lassen,Geh du nur deiner Straßen.Das Wasser sprach noch: Hättst du mich nicht erkannt,Du wärst sogleich an der Sonn verbrannt! -Sie wollten noch länger da streiten, -Da mischte der Gastwirth die beiden
Ein Hallo an die Weinseeeeeeligen, es tut mir leid, dass ich gestern nicht dabei sein konnte.Hier eine kleine Geschichte von Wasser und Wein von Achim von Arnim:Vom Wasser und vom WeinIch weiß mir ein Liedlein, hübsch und fein,Wohl von dem Wasser, wohl von dem Wein,Der Wein kanns Wasser nit leiden,Sie wollen wohl alleweg streiten.Da sprach der Wein: Bin ich so fein,Man schenkt mich in Gläser und Becherlein,Und trinkt mich für süß und für sauer,Der Herr als gleich, wie der Bauer.Da sprach das Wasser: Bin ich so fein,Man trägt mich in die Küche hinein,Man braucht mich die ganze Wochen,Zum Waschen, zum Backen, zum Kochen.Da sprach der Wein: Bin ich so fein,Ich spring aus Marmorbrünnelein,Wenn sie den Kaiser krönen,Zu Frankfurt wohl auf dem Römer.Da sprach das Wasser: Bin ich so fein,Es gehn die Schiffe groß und kleinSonn, Mond auf meiner Straßen,Die Erd thu ich umfassen.Da sprach der Wein: Bin ich so fein,Man pflanzt mich in die Gärten hinein,Da laß ich mich hacken und hauen,Von Männern und schönen Jungfrauen.Da sprach das Wasser: Bin ich so fein,Ich laufe dir über die Wurzel hinein,Wär ich nicht an dich geronnen,Du hättst nicht können kommen.Da sprach der Wein: Und du hast Recht,Du bist der Meister, ich bin der Knecht,Das Recht will ich dir lassen,Geh du nur deiner Straßen.Das Wasser sprach noch: Hättst du mich nicht erkannt,Du wärst sogleich an der Sonn verbrannt! -Sie wollten noch länger da streiten, -Da mischte der Gastwirth die beiden