Nachbarschaftliche Hilfe
Von
speedygonzalez
Donnerstag 14.07.2022, 23:03
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speedygonzalez
Donnerstag 14.07.2022, 23:03
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Im vorherigen Beitrag von Novelle ging es um Assistenz in besonders schwierigen Fällen.
Hier liegt der Fall etwas anders.
Nachbarschaftliche Hilfe
Frau Meiners war erst kürzlich zugezogen, eine Etage tiefer auf der anderen Seite des Flures. So konnte es nicht ausbleiben, dass wir uns hin und wieder im Flur trafen. Sie war eine elegante 40erin, so etwas sah man an der Klei-dung. Ihr Balkon, ähnlich meinem, war groß genug, um den Sommerabend auch draußen genießen zu können. Sie pflegte ihre kleine Blumengalerie ähnlich, wie ich meine und es entstand ein kleiner Wettbewerb um den schöne-ren Balkon. Ohne es darauf anzulegen kamen wir beide uns näher, tauschten uns über Pflanzen, Pflege, Nachbarschaft und örtlichen Kleinkram aus. Mal bei ihr, mal bei mir. Doch – sie war eine attraktive Frau und sie versteckte es auch nicht. Bei engen Röcken war sehr gut zu erkennen, wie schlank sie war, was man weiter oben nicht mehr so behaupten konnte. Der Blickfang, ein nicht un-wesentliches Detail, das schien sie zu wissen, gehörte halt zu ihrem Erscheinungsbild.
Dann, als das Wetter wärmer wurde, sah ich zufällig, wie bestens geeignet ihr Balkon zum Sonnenbaden auch war, wenn das Wetter mitmachte. Immer häu-figer erlebte ich sie leicht bekleidet bei der Pflege ihrer Blumenpracht. Sie in flatterleichten Hängerchen hantieren zusehen war schon ein erhebender Anblick – wirklich erhebend bei mir.
An einem späten Vormittag, als ich Taschenbepackt von Einkaufen kam, be-gegneten wir uns in Flur: „Ach, Benno, ich könnte heute Nachmittag Deine Hilfe gebrauchen. Hast Du etwas Zeit?“ „Hallo Edith, natürlich. Um was geht’s denn?“ „Keine Zeit, bis gleich.“! Sie hastete eilig die Treppe hinunter.
So ein Verhalten an ihr war mir neu. Mittlerweile Duzten wir uns und, wie es schien mochten wir uns auch auf einer kameradschaftlichen Ebene, wie es in den Unterhaltungen durchschien. Als ich alles versorgt hatte, sah ich, dass sich bei mir im Internet etwas gemeldet hatte. Es war Edith.
„Hallo, lieber Benno, ich habe eine Überraschung für Dich. Wenn es Dir recht ist, nimm meinen Wohnungsschlüssel aus Deinem Briefkasten und komm zu mir. Um 15 Uhr wäre grade recht. Das Sonnenöl steht auf dem Tisch im Wohnzimmer.“
Sehr kryptisch, diese Mail. Ich setzte mich erst einmal und dachte nach, kam aber zu keinem zufriedenstellenden Resultat. OK, wenn sie Hilfe brauchte, kann sie diese haben.
Kurz vor 15 Uhr sah ich kurz über die Balkonbrüstung, konnte aber nur ihre Beine auf der Liege sehen. Ich ging runter, holte tatsächlich ihren Wohnungs-schlüssel aus meinem Briefkasten und stieg wieder ins zweite OG hinauf. Gut hörbar schloss ich auf und trat ein.
„Ich bin hier.“, kam es vom Balkon. Demonstrativ auf der Ecke des Wohnzim-mertisches stand eine Flasche Sonnenschutz. „Magst Du mir den Rücken eincremen, lieber Benno?“ Ich zögerte einen Moment, Edith war nackt und sie sah sehr verführerisch aus. Die bleicheren Streifen über Po und Rücken war deutlich zu sehen. Ihr Kopf kam herum, sie sah mich an. „Magst Du?“ „Natürlich, gerne.“ Mit dem Sonnenöl ging ich zu ihr auf den Balkon und setzte mich auf den Hocker, der wohl nicht so grundlos dicht bei ihr stand. Mit Ölspuren auf dem Rücken fing ich an. Irgendwann würde sie mir das Warum, Wieso, Weshalb erklären. Momentan kam nichts außer leisen Lauten des Wohlgefühls. Nun, darin stimmten wir wohl überein, es würde aber so nicht zu Ende gehen, denn irgendwo endeten Beine, oder irgendwann würde sie sich umdrehen – wollen, dachte ich.
Dieser Punkt kam, als ich ihren Po gegen Sonnenbrand schützen wollte. Sie reagierte mit ganz leisen Tönen und Bewegungen auf meine Hände. „Ist es das, was Dir so gefällt? Jetzt die Beine? Erst die Beine?“ Sie hatte die Betonung gemerkt, nickte und kam mit dem Kopf zu mir herum. „Ja, gerne – erst die Beine.“ „Einen schönen Körper hast Du, liebe Edith, das muss man Dir lassen.“ „Danke, Dir, Benno.“
Den Hocker mehr zu den Beinen gerückt und dann bei den Oberschenkeln wei-tergemacht. Und zwar überall da, wo Sonnenstrahlen hinkommen könnten. Ohne Höschen, also auch auf ihrem Muschelchen. Wenn nicht, hätte sie eines anziehen sollen. Aber so versteckt brauchte es ganz wenig, die langen Beine dagegen bekamen richtigen Schutz. Ich hob sie an, ging drum herum und legte sie wieder ab, etwas offener, damit mehr Luft und Sonne dran käme.
„Und nun?“ Edith drehte sich auf den Rücken. „Und nun möchte ich, dass Du mich auch von vorne einölst, gerne noch gründlicher, lieber Benno. Mir scheint, es gefällt Dir ebenso, wie mir. Und sollte Dir dabei – hier auf dem Balkon - warm werden, sähe ich es gerne, wenn Du etwas ablegst, wenn es das ist, was Du gern möchtest. Ich habe das Gefühl, wir beiden würden es genießen.“
„Ohne jeden Zweifel, liebe Edith.“