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Mittagshitze

Von speedygonzalez Dienstag 16.11.2021, 16:10


Adele hatte angerufen und gefragt, ob ich ihr handwerklich etwas helfen könnte. Habe ich nicht nein gesagt, zumal mir Adele recht gut gefiel und wir schon eine kurze Liaison gehabt hatten. So, wie sie sich damals benommen hatte, wie sie sich gegeben und mit welcher Verve und Enthusiasmus wir uns in den Federn getummelt hatten - nun eigentlich war es schade, dass nichts Weiteres daraus geworden war. Dabei war sie ein Prachtmädel, sehr sportlich und spielte im hiesigen Handballverein. Sie hatte das Herz auf dem rechten Fleck, nahm keine Bemerkung übel, oder gab sie mit entsprechenden Retouren zurück. Häufig moserte sie nach einem Spiel, dass sie mit Ihrer Oberweite hin und wieder aneckte.
Anecken ist gut – bei solchen Rundungen! Aber nicht grade zutreffend, dachte ich. Meine zärtliche Pflege hernach half über alles weg. Doch, ich freute mich, sie wieder zu sehen und hing während der Fahrt ange-nehmen, oder besser gesagt, sehr angenehmen Erinnerungen nach, die mich recht unruhig in der Hose machten. Mein Gott, welch ein Körperchen und dann derart behende!!
Wenn es heute doch nur nicht so erbärmlich heiß wäre! Wobei sie meine Hilfe brauchte, hatte sie nicht recht gesagt, aber wenn sie selber es nicht schaffte, so mußte es doch einiges an Kraftaufwand bedeuten. Dann konnte ich mal wieder den starken Kerl markieren. Eventuell auch mehr?

Hinter der nächsten Kurve lag das Haus, das ihr nach der Scheidung zugefallen war. Dem Vernehmen nach sollte es ein schönes Anwesen mit viel Garten und Baumbestand sein. Ich war richtig neugierig. Die Auffahrt vor der Garage war schon üppig, doch als ich ausstieg, fiel die Hitze über mich her, wie heiße warme Watte. Sofort brach mir der Schweiß aus und ich verfluchte die zu tief eingestellte Klimaanlage, aber nun – jetzt war es zu spät.
Adele öffnete auf mein Klingeln und Ihr Anblick war gleich eine Augen-weide. Herrliche Sonnenbräune, tief der Ausschnitt, oder besser gesagt, bei dem nur lose geschlossenen kurzen, wirklich leichten Bade-mäntelchen. Sie ließ mich wissen, wie braun und wie weit hinunter. Ja, wirklich eine Augenweide. Nicht nur wegen der Erinnerungen, die ich grade gepflegt hatte.
Nein, sie hatte sich auch noch zu Ihrem Vorteil verändert. Das sportliche Girl aus dem Handballverein hatte sich dem Erscheinungsbild nach zu einer gut durchtrainierten Dame entwickelt. Schwarze Augen, eine noch schwärzere wilde lockige Mähne, wie gehabt und ihr strahlendes Lächeln tat mir gut.
Sie umfing mich mit einem prüfenden Blick, den ich schon kannte und der mir mehr sagte, als Ihre Einladung hatte Durchblicken lassen. Die Begrüßung war sehr herzlich, sie legte mir die Arme um den Hals und ließ keinen Zweifel aufkommen, wie willkommen ich ihr war. Die leichte Seidenhülle, provokativ anschmiegsam, ließ auch keinen Zweifel darüber aufkommen, dass sie wohl eher Ihre Siesta unterbrochen hatte, als irgendetwas Schwieriges zu werkeln.

"Hallo Steffen, schön Dich wieder zusehen. Kerl, was siehst Du gut aus, komm doch mit in den Garten, hier vorne brennt einem die Sonne ja das Hirn aus dem Kopf."
"Hallo Adele, ja, es ist schandbar heiß hier vorne. Aber gut siehst Du auch aus, so als lägest Du nur noch draußen in der Sonne.“ Mit Blick in die Runde. „So, das ist also Deine jetzige Herberge, kann sich sehen lassen."
"Ja und ohne Henri noch viel mehr, das kann ich Dir flüstern. Mit Dir ...", mit einem Blick zu mir, den ich nicht definieren konnte und Ihrer Hand auf meinem Arm, „... wäre mir das nicht passiert."
"Das Haus aber auch nicht, meine kleine Adele ..."
"Mag auch wieder stimmen – aber nun. Komm durch, im Garten kann man es grade noch aushalten."

Die Einrichtung, solide, teuer und geschmacksvoll, konnte sich sehen lassen, doch als wir auf die Gartenterrasse hinauskamen, wartete eine Überraschung auf mich.
Auf einer Hollywoodschaukel saß eine weitere gute Bekannte von mir, Susi, die offensichtlich nur unwillig Ihren Bademantel geschlossen hatte. Was sie drunter trug, war mir auch noch sehr gut bekannt, ich wußte auch, wieviel wohler sie sich nackt noch gefühlt hätte. Ihr taxierender Blick, der über mich ging, ließ Erinnerungen an bestimmte Anlässe der besonderen Art erkennen. Auch Ihre dunklen Warzen, die sie noch schneller verrieten, als ein dicker Schwanz einen Mann, deuteten darauf hin.
"Ich habe Besuch ... " Adele blieb leicht und allgemein.
"Hallo Steffen – so sieht man sich wieder, ich hätte nicht gedacht, eine gemeinsame Freundin zu haben, aber schön Dich wieder zu sehen."

Ihr Gesicht und wie sie mich ansah, weckte Erinnerungen und den Verdacht, dass hier etwas im Busch war. Susi, so überaus leicht bekleidet und Adele, mit diesem Blick in den Augen – wenn das mal keine Absicht war. Der Schaukel gegenüber standen zwei Sessel und Adele wies auf den einen und ging, um mir mein Lieblingsgetränk, einen Cuba Libre, zu holen.
Begrüßung mit Küsschen. "Susi, wie habt Ihr Euch denn kennen gelernt?"
"Och, im letzten Urlaub, den hatten wir unabhängig von einander gebucht und da kamen wir darauf. Wir sind aus derselben Stadt und kennen auch noch einen Mann, an den man sich gern erinnert."

So wie sie dabei lächelte und ein kurzer Blick zu Adele, die grade mit meinem Drink kam und auch so ein hungriges Lächeln im Gesicht hatte, festigte sich noch mehr der Gedanke, diesen Besuch hatten die beiden bewusst so inszeniert. Sie wollten beide diesen Nachmittag nicht nur die Drinks gemeinsam einnehmen und sich in der Sonne räkeln.
Wie die kecke Susi grade die schlanken braunen Beine übereinander schlug, ließ mich dabei genau wissen, dass sie wirklich nichts drunter trug, als warme geile Haut. Das war die Einladung, Auforderung an die Augen, mir genau in diese Richtung Gedanken zu machen.
Soweit also zu meiner Vorstellung‚ den starken Kerl markieren!
Adele in dem Sessel neben mir, den luftigen Mantel nur noch mit der Schleife geschlossen, war sehr appetitlich anzusehen. Die beiden wollten einen schönen vergnügten Nachmittag mit mir haben, mit allem, was die Sinneslust so zu bieten hat. Mann, Mann und das an diesem brüllend heißen Nachmittag, wo sich das Blut sowieso schon so bleiern durch die Adern wälzte. Es sammelte sich auch schon programmgemäß in meinem Leib, oder wie heißt das Ding da?

Aber etwas anderes machte mir doch einige Fragezeichen in Kopf und Empfinden. Ich war beileibe kein Kostverächter, doch bislang hatte ich meine Neigungen und Leidenschaft ausnahmslos mit nur einer Frau geteilt, doch hier kam ich mir ein bißchen wie ein Zuchtbulle auf einer Ausstellung vor und das paßte nicht in mein Bild - andererseits - schnuckelig waren sie ja alle beide und es könnte ein Erlebnis anderer Art werden, aber eher wohl keine Gewohnheit. Das ging mir sehr rasch durch den Kopf.

"Wenn ich nicht gewusst hätte, wie potent Du bist, hätten mir die Erzählungen von Susi wahrscheinlich nur das Höschen nass gemacht. Doch als sie dieses Muttermal erwähnte, wußte ich, wer es sein musstest. Hast Du es noch?"

So kann man auch aufgefordert werden, sich auszuziehen. Aber ich nicht alleine – so nicht, auch wenn sie kaum noch etwas trugen.
"Doch, habe ich noch. Aber was haltet Ihr davon, wenn wir gleich erst mal ins Wasser springen, schweißtreibend ist es nun mal, auch im Schatten dieser hübschen Veranda hier draußen. Da Ihr, wie ich das verstehe wohl keine Badehose für mich habt und eine solche auch empört ablehnen würdet, ist das mit dem Muttermal ja dann auch geklärt. Aber lasst mich erst mal hier in Ruhe austrinken. Ihr könnt mir derweil ja ein wenig von Eurem Urlaub erzählen. Oder Euer Badezeugs anziehen."

Beim Badezeug mussten sie grinsen.

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