Hochzeit im Paradies 2/2
Von
speedygonzalez
Mittwoch 19.10.2022, 10:39
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speedygonzalez
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"Bedient Euch ruhig solange, bis ich mit den Einstellungen fertig bin." Fand Elvi auch und war schon mit ihrer anderen Hand an meinem jetzt amtlich sanktionierten Ehezeugs.
"Bei halbwegs brauchbar musst Du aufhören, Elvi, sonst muss ich zu lange warten." Wir mussten kichern. "Man könnte aber auch mit dem Überdruckventil den Betriebsdruck etwas herunter fahren." Prustendes Gejohle, uns ging es wirklich gut. Glitzernde Augen bei Astrid. "Nun, Elvi ...?" "Doch, doch, halte ich für ausgesprochen gut und weil Du unser ge-ehrter Gast bist, ferner so lange nichts mehr von meinem Lateinlehr-meister und leiblichen Erzieher erfahren hast, sollst Du den Vortritt haben. Komm, Astrid, es wird wieder so schön, wie damals."
Astrid war immer noch scharf auf mich, eher noch mehr als damals, das merkte ich denn sogleich. Sie sah sich um und wählte dann einfach unser Bett.
"Halt mal, ich habe da noch etwas, das habe ich ganz vergessen. Gerd,-Du entschuldigst mich bitte einen Moment, dass ich Dich mit so hartem Lustobjekt einen Moment warten lasse, aber ich bin gleich wieder da." Damit flitzte sie in ihr Zimmer hinüber und kam mit einer Fototasche wieder, die mir sehr bekannt vorkam. Ihr Grinsen war mehr als anzüglich.
"Wir könnten uns doch etwas einstimmen, meint ihr nicht?" Die Fotos, die sie auf das Bett schüttete waren von damals. Jubel bei Elvi, als sie eins ums andere ihre alten Fotos durchblätterte.
"Kuck mal, Astrid, wie scharf das aussieht, als er Dich auf unserem Küchentisch ran genommen hat. Ihr glaubt nicht, wie mir dabei im Garten, die Muschel übergelaufen ist."
Astrid hob nur andeutungsweise den Kopf von meinem Schoß. Was sie dort vorgefunden hatte versprach ihr mehr Lust, als die Fotos, die sie ja seit fünf Jahren von uns in Gewahrsam hatte. Und wenn sie mich schon nackt auf einem Bett hatte, brauchte sie keine Fotos von damals mehr. Sie hielt sich auch nicht lange kopfunter dort auf, sondern setzte sich auf meinen Wurmfortsatz.
"So, liebe Elvi, das hat mir wirklich gefehlt." Genüssliches Wiegen auf meinem Schoß. "Und wenn ich das jetzt so fühle, kann ich Dich wirklich beglückwünschen, gib nur gut auf ihn acht, besonders auf den Betriebs-druck, Du verstehst, nicht wahr?"
Die nickte nur und war gleich vor Astrid zwischen meinen Beinen. Ihr listiges sinnliches Lächeln hätte man fotografieren sollen. "Deshalb lass mich etwas nachhelfen. Dein Betriebsdruck muss doch nach dem Straßenverkehr auch reichlich hoch sein. Nun, das Überdruckventil um Dampfablassen ist ja gut, wie soll ich sagen - eingeführt. Jetzt lass mich einmal sehen, ob ich die richtigen Schalter finde."
Die fand sie, weiß Gott, die fand sie und wußte damit umzugehen. Ein ums andere Mal waren meine Vorräte an Familienplanung in ihrem Munde, dann wieder züngelte sie über Astrids Schalter, wie sie es genannt hatte. Der gingen, um im Bild zu bleiben, ein paar Mal die Lichter an und aus.
Die Aufnahme von der Skulptur kam dennoch zu Stande. Astrid machte eine ganze Serie von Fotos. Was auf den Fotos nicht zu sehen war, Elvis Hand, wie sie mich streichelte. Die letzte Aufnahme, bevor sie sich wieder auf meinen Schoß schwang, war das, welches nun über unserem Bett hängt.
Von Astrid und Elvi entstand auch noch ein Bild, wie die Skulptur Rodins, "Verdammte Frauen". Heute könnte man es umschreiben mit 'Zwei Frauen der -68er in der 69er'. Es ist mir sehr schwer gefallen, diese beiden Naschkatzen in der gewünschten Haltung zu fixieren. Immer wieder gingen sie lustvolleren Zwiegesprächen nach, wenn Sie verstehen, was ich damit ...
Diese Skulptur muss im damaligen Paris trotz der Toleranz und Freizügig-
keit dieser Stadt einigen Tumult ausgelöst haben.
Dieses Bild können wir in unserer Wohnung leider nicht aufhängen. So freizügig dürfen wir uns auch heute bei aller Toleranz nicht zeigen.