Gehänge
Von
speedygonzalez
Montag 31.01.2022, 10:12
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speedygonzalez
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Auf dem Campingplatz ist es nicht mehr so voll, der Sommer hat seinen Höhepunkt schon überschritten. Es ist jedoch noch herrlich warm und die meisten Camper laufen, ein erfreulicher Anblick, im Sonnenschutzmodus herum.
Neue Gäste sind wenig gekommen, für mich ein angenehmer Umstand, denn den Riesenrummel der letzten Wochen mag ich nicht so gerne. Die Nachbar-bucht neben mir ist zwar wieder belegt, doch die Hecken dazwischen machen es erträglich. Man hört sie kaum, die Nachbarn. Man wird ja sehen, wer sich da einquartiert hat.
Ich gehe zum Strand, die Dusche hier wird von den Badegästen gern benutzt, um das Salzwasser abzuspülen. Ein Mann steht unter der Dusche und man sieht ihm seinen Genuss an, mit dem das Wasser über seinen Körper flutet. Dunkelhaarig, nicht zu alt, markanter Körper, knackiger Hintern, soviel kann ich beiläufig erkennen. Hin und her dreht er sich und es ist offensichtlich, dass er so gut wie immer nackt am Strand ist. Als er sich ganz herumdreht, blieb mir fast die Spucke weg. Was da zwischen seinen Beinen hängt, ist bei aller Sach-lichkeit nicht zu übersehen. Über den halben Oberschenkel hängt es ganz entspannt hernieder und hätte es doch mit einer soliden Fleischwurst auf-nehmen können. Oh, mein Gott, wenn sich das aufrichten würde! Nicht auszudenken!
Ganz spontan gehe ich weiter, doch das Herzklopfen will nicht aufhören. Als ich, viel früher als sonst, aus dem Wasser komme, ist er fort. Schade, den hätte ich mir gern etwas genauer angeschaut.
Ich bin Sarah, seit 4 Jahren geschieden und seit der Zeit hat sich nichts, aber auch gar nichts zu mei¬ner körperlichen Zufriedenheit gefunden. Ob der Man-gel an optischen Reizen mich zu einem Campingurlaub mit sparsamstem Stoffeinsatz verleitet hat? Bislang will es mir nicht so scheinen, aber der hier? Oder, ob das gar zu viel des Guten wäre?
Eben, beim Öffnen meiner Tür am Morgen, der Schock. Der Mann, dieser gut aussehende Mann mit dem riesigen Outlet hat den Platz neben mir belegt. Über die Hecke hinweg sehe ich nur seinen Rücken, doch, es ist der von ges-tern. Wie er von vorne aussieht springt mich wieder an. Kurz schaut er herüber, ich gehe wieder hinein, mir klopft das Herz, alles ist im Kribbelmodus.
Es hilf nichts, Einkaufen muss sein, also los. Im Laden ist Minimalkleidung vorgeschrieben, was sich bei allen zumeist auf ein Höschen beschränkt, mehr nicht. Als ich den Laden mit meinen Einkäufen verlasse, kommt er auf mich zu. Schlank, groß gewachsen, deutlicher Haarwuchs auf der Brust, dunkle Augen, ein mediterraner Typ, ja, das muss er sein. Und bei aller Aufregung – er gefällt mir auch noch, im Shoppingdress nicht weniger. Es ist für mich ein ungeheurer Aufwand, nicht impulsiv auf seine Shorts zu starren. Wie er ihn wohl darin untergebracht hat? Bei ihm jedoch merke ich einen sehr intensiven Blick auf meine Glocken.
„Hallo, Du bist meine Nachbarin, nicht wahr? Ich sah Dich grade weg gehen. Ich bin Manuel und würde mich freuen, wenn wir nachher zusammen einen Kaffee trinken könnten.“ Fast hätte ich gestottert. „Oh ja, gerne. Ich bin Sarah, doch, ich komme gerne, aber das hier möchte ich möglichst schnell ins Eis tun.“ Fast wie eine Flucht, besseres ist mir nicht eingefallen, ich hätte fast ge-stottert. Mit dem Blick auf meine Einkäufe und die wachsende Tauschicht darauf, nickt er wissend und geht, mit einem ganz schnellen interessierten Blick über meine Oberweite, in den Laden. „Bis gleich dann.“
Mann, oh Mann, das wird etwas werden! Ich versorge meinen Einkauf und überlege, während ich mein Höschen weg kicke. Anlassen? Nein, brauche ich nicht, sehen lassen kann ich mich, wie mir ein kurzer Blick in den Spiegel zeigt. Aber da sieht man unten herzlich wenig und oben ja auch nur zwei Negerküsse. So nenne ich meine Brüste, weil sie vorne so dunkel sind und die Höfe sich nur zögerlich in die helle Haut verlieren. Würde er mir aber nackt gegenüber sitzen? Seinen ungewöhnlichen Schwanz über die Stuhlkante hän-gen lassen? Bizarr das Ganze.
Nun, meine Liebe, beruhige ich mich, die Brüste in den Händen, vorderhand geht er Dich nichts an. Schau nicht hin, halt die Gedanken und die Beine zusammen - HA! - und alles ist gut. Aber wieso pocht mir das Herz so sehr, was hatte dieser interessierte Blick auf meine Negerküsse zu bedeuten? Was hat dieser extrem ansprechende, sportliche Kerl bloß mit mir anerichtet?
Es gelingt mir aber nicht, keine zehn Minuten, nicht bei den Empfindungen von eben. Schon als er mir Kaffee eingießt hätte ich am liebsten hingelangt. Die Spitze hätte kaum in der Kaffeetasse Platz gefunden! Als Auslass des männ-lichen Verdauungstraktes mag so ein Teil aussehen, wie es will, doch in seiner zweiten, in meinen ausgehungerten Augen viel wesentlicheren Aufgabe, ist es für jede Frau ein essentieller Bestandteil des Vergnügens, sollte es wenigstens sein. Und das betrifft aktuell mich, weil seit vier Jahren Geschiedene und seit dem keinen Mann näher gesehen, geschweige denn einen Nackten von derartiger Präsenz.
Wir plaudern über den Platz, das Wetter, die Camper, woher er kommt, smal-talk also. Es gelingt mir immer weniger, ich verhaspele mich, bin unaufmerk-sam im Bemühen, nicht hinzuschauen und rutsche dauernd hin und her. So entspannt, wie er in seinem Stuhl sitzt, hängt es tatsächlich über die Stuhlkante hernieder. Meine Knospen blühen auf und schreien ihre neue Lust unüberreh-bar in die Welt. Unmöglich! Dabei entgeht mir, wie sehr er derweil von meinen Glocken angezogen ist, die wirklich einen sehr südländischen Eindruck machen. Zugegebener maßen sehen sie nicht grade alltäglich aus, erst recht nicht, wenn die Spitzen so hart werden.
Schließlich merkt er meine Fahrigkeit und weiß sie einzuschätzen. Recht grad-linig ist er dazu auch noch.
„Sag mal, was macht Dich eigentlich so fahrig?“ Pause, schauen. „Seit wir mit-einander reden zappelst Du wie aufgedreht, ist Dir etwas passiert?“ Wie er dabei meine Negerküsse fixiert, ist schon aussagekräftig.
Schnappatmung. Die Situation muss geklärt werden, so oder so! Bei so viel Gradlinigkeit gibt es nur eine direkte Antwort. Ich kann jedoch nicht verhindern, dass ich rot werde, wie eine Ampel und stottere, wie ein Kommunionkind vor dem Papst. Meine Augen zieht es hinunter zu diesem unmöglichen Schwanz. „Das könnte ich Dich auch fragen, so, wie Deine Augen auf mir weilen. Mir geht es nicht viel anders. Du, sei mir nicht böse, aber wenn ich – Verzeihung – Dein – dieses Riesending sehe, dann habe ich nur noch Fragen im Kopf.“
Meine Hände vor dem Gesicht. „Oh, mein Gott!“ Welche Blamage!
Manuel kommt herüber, kniet sich neben mir ins Gras. Behutsam nimmt er mir die Hände herunter und lächelt mich an. „Du bist Dir nicht sicher, ob dieses harmlose Würmchen überhaupt Platz hat in so einer kleinen Muschel, nicht wahr?“
Volltreffer!
Diese Stimme! Ich nicke, mir flattert das Herz, die Muschel, wie er es nennt, läuft über, so habe ich wenigstes den Eindruck. Bedrohlich spitz meine Knospen. Meine Hände immer noch von ihm gehalten, geht mir sein Vokabular auf und ich sehe ihn groß an. „WÜRMCHEN! Dass ich nicht lache!“ Er feixt nur noch, zieht mich hoch, nimmt mich in die Arme und hält mich einfach fest. Mit allem habe ich gerechnet, nur damit nicht. Beide waren sind nackt und ich halte mich an ihm fest. Sein Duft - tief atmen - ja, es tut gut, spontan geht mein Herz-schlag zurück, meine Arme finden, wie von selbst um seinen Körper, mein Kopf an seiner Brust. Hier kann ich bleiben. Die harten Knospen bohren sich irgend-wo in seinen Magen. Tief einatmen – dieser Duft, auch wenn sein Schwengel noch so massiv aussieht.
Er hebt meinen Kopf, sehr dunkle Augen sehen mich an. Bei aller Aufmerksam-keit, die seine Augen fordern, unten rührt dieses Ding an meinem Minipelzchen und lenkt mich rigoros ab.
„Das sollte mich da nicht so berühren …“ Sehr verlegen klingt das bei mir. Er versteht. „Das?“ Und stubst mich etwas. Ich kann ihn kaum ansehen, nicke etwas. Er bleibt.
„Sag mal, hast Du jetzt etwas vor?“