Neu hier? Lies hier über unser Motto gemeinsam statt einsam.
Mitglied werden einloggen




Passwort vergessen?

10 5

Einsamer Strand

Von speedygonzalez Dienstag 19.10.2021, 15:56

Mein kleines Sommerhaus liegt an einem schönen Strandabschnitt, der nicht allzu sehr besucht ist. Eine Zufahrt gibt es nur von der Straße her, den Strand erreiche ich durch meinen Garten. Außer meinem gibt es noch ein paar wenige andere Häuschen hier am Strand.
In einem der Häuser weiter den Strand hinauf muss der Besitzer gewech-selt haben, denn hin und wieder kommt nun ein stattlicher Mann mit einem mittelgroßen Hund den Strand entlang. Manchmal vormittags, manchmal später. Von ferne grüßt er immer recht freundlich und ich nicke zurück, denn eigentlich will ich keine engeren Kontakte hier in meiner Fluchtburg. Aber er ist schon sehr attraktiv und er reizt mich doch. So beobachte ich ihn immer häufiger und finde dabei heraus, wann er am Strand bei mir vorbeigeht. Ich wehre mich dagegen, kann aber nicht umhin, ihn mit dem Fernglas näher zu betrachten. Aufrechter Gang, durchtrainierte Figur, forscher Schritt, hoch aufgewachsene Statur und der Hund folgt ihm auf’s Wort. Mehr als sonst merke ich, fatalerweise, das warme angenehme Ziehen, wenn ich ihn sehe - auch das noch!

Aber ich will doch gar nicht! Ich möchte hier nur meine Ruhe haben! Und doch will ich ihn, will von ihm gesehen, berührt werden. Welch ein dummer Aufruhr da im Inneren! Wie können Illusionen einem so zusetzen! Wie, um Himmelswillen, können sie anders wollen, als ich? Was ist da zu machen? Eventuell gar nichts, eventuell eher machen lassen, auf mich zukommen lassen? Hm.
Da geht mir etwas durch den Kopf. Ob es wohl klappen wird? Und etwa so, wie ich es mir vorstelle? HM, hm. Tja, ohne Ausprobieren werde ich es nicht herausfinden. Also nachgeben und versuchen - dabei will ich doch gar nicht, erst recht keinen aus der Nachbarschaft, auch wenn er in Badehose eine fabelhaft straffe Figur zeigt. Wie alt mag er wohl sein?

Wenn er vorbeigeht, gehe ich jetzt schwimmen und beachte sein Grüßen kaum, zeige mich eher abweisend, trage auch immer eine verspiegelte Brille, damit man nicht erkennen kann, wohin ich schaue. Dann und wann habe ich auch kein Oberteil an und seine Blicke werden neugieriger, wobei ich ihm zugestehe, oben herum und auch sonst kann - könnte - ich mich recht gut sehen lassen. Wer bin ich denn? Doch kein Entwicklungsland, auch in meinem Alter nicht, oder? Unter seinen Blicken werden meine Knospen hart und diese verräterische Wärme breitet sich im Keller aus. Verräter! Häufiger bin ich dann schon aus dem Wasser und liege auf meinem Badetuch, bevor er da ist. Mal liege ich dekorativ mit dem Kopf zum Wasser, wenn ich oben ohne auf den Ellenbogen aufgestützt lese und meine Rundungen besser in Erscheinung treten besonders gern. Oder will ich sie besser ins Licht setzen, Nadine, du geiles Luder? Oder anders herum, wenn er mit meiner Rückseite vorlieb nehmen muss? Alles, was einen so umtreibt, wenn man einen männlichen Fremdkörper im Auge hat und die Entzündung sich ausbreitet – Entzündung, verdammt, im wahreten Sinne des Wortes.
Sein Hund kennt mich inzwischen auch schon und kommt hin und wieder näher zu mir. In der zweiten Woche meiner Kampagne habe ich statt des Höschens ein Seidentuch um. Wenn ich damit aus dem Wasser komme und es klebt mir dann am Körper, ist es provozierender, als wenn ich gar nichts an hätte. So liege ich denn immer früher da und das Tuch wird trocken. Auf seinem Heimweg wird es auch schon mal vom Wind hoch geblasen. Ein kleiner Hinkucker, eventuell. Erfreulicherweise nimmt seine Badehose bemerkenswerte Formen an, wenn er vorbeigeht. Er begnügt sich dann damit, mich anzuschauen, wenn ich da liege und zu schlafen scheine. Leise - und langsamer - geht er vorbei. Doch er kommt immer näher.
Hunde kennen die Stimmung ihrer Herren ja sehr genau und er hat längst gemerkt, dass sein Herrchen positive Signale für mich aussendet. Von mir weiß der Schlawiner es auch schon, auch, dass ich mich nur schlafend stelle. Also sitzt der Witzbold neben mir, der angeblich Schlafenden und wartet schwanzwedelnd auf sein Herrchen. Nimm sie dir, sie wartet schon, würde er gern sagen, kann er nun mal nicht ausdrücken. Sein Meister aber kommt auch und geht neben mir in die Hocke.
Der Wind ist da kompromissloser und deckt meine Blöße (schreckliches Wort, nicht?) auf, gibt mich seinen interessierten, wohlmeinenden Augen preis. Oh, Gott, was kribbelt das! Trotz der Brille, keinen Mucks!
Seine Hose lässt keinen Zweifel an der deutlichen Eindrücken von mir. Er sieht sich um, kann wohl niemand sehen und kommt etwas näher. Vorsichtig fasst er das Tuch und deckt mich wieder zu. Meine vage Hand-bewegung beeindruckt ihn nicht. Er deckt mich wieder auf, da ich zu schlafen scheine, etwas mehr, wenn mein Gefühl stimmt. Keine Reaktion. Meine rosigen Knospen sind sowieso schon hart und runzelig und er greift nach einer. Es kostet mich unendliche Mühe still zu halten. Er reibt sie mit Daumen und Zeigefinger. Mein Gott, still halten!
„Hallo, tu nicht so, als ob Du schläfst.“ Er schüttelt sie etwas. Hat es noch einen Wert, weiter so zu tun, als ob? Ich schiebe die Brille hoch, kann ihn aber nicht erkennen, die Sonne steht direkt hinter ihm.
„Komm hier herüber – ich kann Ddich nicht erkennen.“ Ich weise mit der Hand zur Sonne und auf die andere Seite. Er steigt über mich, ich mache etwas Platz auf meinem Laken.
„Setz Dich her und sag mir, mit wem ich es zu tun habe, wenn Du schon an mir rumspieltst.“ Klang recht provokant, doch er setzt sich mir gegen-über und lässt sich nicht beeindrucken. „Pedro, und sag nun bitte nicht, dass es die ganze Zeit nicht inszeniert war, oder? Es hat Dir gefallen, mich zu anzumachen und Dir, wie man sieht und fühlen kann, auch.“ Seine schwarzen Augen dabei auf meinen Brüsten und den harten Knospen – ja, die sagen alles. Er nimmt die andere, immer das Nächstliegende und lässt sie schwingen, es kostet mich unendliche Mühe, es zu ignorieren. „Und Du bist Nadine Vilas, nicht wahr?“ „Wie kommst u darauf?“ „Das einzige Gartentürchen zum Strand hin, welches offensteht, wenn Du hier bist, gehört zum Haus der Frau Vilas, vier Parzellen vor meinem Haus. Das Einzige auch, in dem abends Licht brennt. Stimmt‘s?“ Ich nicke, wobei meine Augen wieder über den Mann gehen, der nun dicht bei mir sitzt. Von nah sieht er noch besser aus und das Kribbeln wird und wird nicht weniger. Ich stütze mich auf meine Ellenbogen, sofort sind seine Augen wieder auf Raub aus. Er macht es mir nach, lehnt sich, mir zugeneigt auf den einen Ellenbogen. Meine Augen folgen seinem Beispiel, ein richtiges Pingpong der Lust, wie sie den Beinen folgend zu deren Beginn wandern. Durch seine Badeshorts bin ich benachteiligt, doch sein Anblick ist umwer-fend, was nicht mehr viel hilft, denn ich liege ja schon.
„Es hat Dir aber gefallen, was Du gesehen hast, sonst wärest Du nicht extra so nahe heran gekommen, nehme ich an.“ Haben sich meine Beine dabei bewegt? Nein, der Wind hat wieder geholfen, das Tuch angelüftet und nun liege ich ganz im Freien. Es fällt mir einerseits ziemlich schwer, das zu ignorieren, andererseits … er macht mich so hilflos.
Ungeniert sieht er sich die Szene an, es rumort ganz gewaltig in meinem Schoß. „Wenn ich jetzt könnte, wie ich wollte …“ Sinnend hängen seine Augen an mir. Oh, ja, Pedro, mein fremder Mann, das sehe ich Dir an, gar keine Frage. „ … und das wäre?“
Blitzende Augen sehen mich an, treffen mich ganz tief in mir. „Von Deiner einladenden Sinnlichkeit gezogen, wollen die Hände den Augen folgen.“

Es ist aus, wir haben beide verloren, unsere Erziehung besagt nichts mehr. Er sieht es an meinem Gesicht, an den verlangenden Augen, den harten Knospen und der Gänsehaut überall. Ich sehe es ihm ebenso an. Sein verlangender Blick, die glänzenden Augen und seine gespannte Hose. Ich gebe nach, ich gebe auf, komme jetzt was wolle, auch wenn ich eigentlich gar nicht wollte. Meine Hand geht zwischen seine Beine hinauf, hält umfangen, was sich da verbirgt. Nicht schlecht – ich falle zurück auf den Rücken.
„Komm, Pedro …“

Du möchtest die Antworten lesen und mitdiskutieren? Tritt erst der Gruppe bei. Gruppe beitreten

Mitglieder > Mitgliedergruppen > Erotik im Alter > Forum > Einsamer Strand