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Abendliche Spazierfahrt

Von Feierabend-Mitglied Montag 05.09.2022, 00:15

Vor ein paar Tagen bin ich mal wieder am frühen Abend spazieren gefahren. Wieder so eine Zeit in der ich einen Schub hatte und meine Beine sich weigerten zu gehorchen. Eigentlich sollte ich zu hause bleiben, aber um diese Zeit begegnete ich in meinem kleinen Dorf kaum noch Menschen auf der Strasse und die Gefahr auch ohne Maske mich anzustecken war fast Null. Mein Ziel war als erstes das kleine Friesenhaus mit dem verwildertem Garten und den traumhaft schönen Rosen. Noch nie habe ich gesehen wer dort wohnt. Es gab keinen Zaun und ich konnte ungehindert die Blütenpracht bewundern. Plötzlich legte sich eine Hand auf meine Schulter und eine warme, weiche und tiefe Männerstimme fragte ob ich zu ihm will. Erschrocken schaute ich zu ihm hoch und stotterte etwas von schönem Garten und das ich oft hier lang fahre bzw. gehe und mir die Rosen ansehe. Er lächelte und lud mich auf eine Tasse Tee ein. Ein bischen verunsichert und schüchtern, nickte ich. Ich hasse es vor einem Menschen so hilflos zu sitzen, ich fühle mich dann so klein und unscheinbar. Es ist mir noch immer fremd wenn ich im Rollstuhl bin, genauso zu sein als ob ich fest auf meinen Beinen stehe. Ich glaube er merkte wie ich in dem Moment fühlte und tat so als ob alles ganz normal ist. Als wir nach hinten auf die Terrasse wollten, kam das erste Hinderniss, drei Stufen die ich allein nicht bewältigen konnte. Ohne ein Wort, hob er mich aus dem Rollstuhl setzte mich auf die Hollywoodschaukel und ging ins Haus Tee kochen. Diese Selbstverständlichkeit mit der er mich behandelte machte mich glücklich und ich fühlte mich sofort wohl. Als er zurück kam, setzte er sich neben mich und reichte mir eine Tasse. Dabei berührten sich unsere Hände und ich zuckte ein wenig zusammen. Wir redeten, wir lachten und es war schön das er meine Hände in seinen hatte und sie zärtlich hielt. Es war wie Magie und ich suchte seine Augen, ich wollte sehen was er denkt, ich wollte seinen Blick festhalten und eintauchen. Vorsichtig zog er mich ein wenig zu sich, strich mit den Fingern über meinen Nacken, die Arme runter, wieder zurück und sein Mund kam meinen immer näher. Seine Arme legten sich um mich und ich spürte wie seine Lippen meine suchten. Meine Hände um seinen Nacken, erwiderte ich seinen Kuss, er schmeckte nach schwarzem Tee und Kandis, er war zärtlich und trotzdem ein wenig fordernd. Es war für mich ein Märchenkuss in der Dämmerung, zwischen Rosen und nur ein leichter Wind war in den Bäumen zu hören. Er hielt mich, er streichelte, mein Atem stockte als ich seine Hände auf meinen Brüsten spürte. Nur eine Berührung, nicht aufdringlich.Ich beugte mich zu ihm schmiegte meinen Körper an seinen. Jetzt spürte ich das Kribbeln überall, ein Gefühl was ich schon lange nicht mehr hatte und ich glaube das er merkte wie sehr ich mich nach mehr sehnte. Plötzlich stand er auf, ging ins Haus und kam mit einer Decke zurück. Als er sich wieder zu mir setzte legte ich mich hin, den Kopf auf seinen Oberschenkeln und ich spürte das ihn meine Berührungen und Küsse nicht kalt gelassen hatten. Er deckte mich zu und ließ sein Hände unter der Decke. Er lächelte als seine Finger meinen Reißverschluss der Jeans öffneten und sie sich vorsichtig von dort in meinen Slip verirrten. Ich streckte meine Arme aus und zog sein Gesicht zu mir runter und küsste ihn. Dieser intensive Moment in dem wir uns spürten, die Nähe des anderen wollten, war wie in einem wunderschönen Traum und doch trennten wir uns. Er brachte mich nach Hause, küsste mich zum Abschied und ging davon.
Als ich im Bett lag, schlief ich mit einem Lächeln ein, denn ich wußte er würde wieder kommen. Ich war froh das wir den Augenblick nicht ausgenutzt hatten, sondern das wir sichern sein wollten das es nicht nur eine spontane Idee war. Am nächsten Abend klingelte es und vor mir stand ein Mann mit dem schönsten Rosenstrauss und einem Lächeln dem ich nicht widerstehen konnte. Er hob mich aus dem Rollstuhl, trug mich auf seinen starken Armen ins Schlafzimmer. Es war schön zu wissen, das jetzt alles richtig war und das wir uns beide wollten. Als ich seinen warmen Körper auf meinem spürte, war ich glücklich wie schon lange nicht mehr und ich wußte das dies der Beginn einen wunderschönen Zeit sein wird.

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