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Der i-Punkt vom G-Punkt (erotische Betrachtung)

Von versemacher Donnerstag 20.02.2020, 21:45 – geändert Freitag 31.07.2020, 21:48

Théodore Russel (1847-1926): Lesendes Mädchen * )

Über einige der hiesigen Diskurse zu "Was ist Erotik" habe ich mich trefflich amüsiert! Meine eigene Feuertaufe, über Erotisches zu schreiben, habe ich vor Jahren in der Gruppe "Erotische Lyrik" einer einschlägigen Community erhalten, die ich aber nach einer gewissen Zeit wieder verließ. Mir begegneten dort doch zu viele so genannte "F-Wörter", die bei erotischer Thematik überhaupt nicht vonnöten wären, und dann noch, weil man mir nahelegte, doch endlich einmal zu nächtlicher Zeit an einem der Kies-Badeseen der Gruppe ohne Badehose zu erscheinen …
Ich habe hier jene Verse wieder ausgegraben, mit denen ich dort einst ziemliches Aufsehen erregt habe:

Der i-Punkt vom G-Punkt
===================

Sie steht nun lange schon im Raum,
die Suche nach dem großen G -
Was sicher scheint: sucht nicht am Zeh!
Dort ist er nicht - begrabt den Traum.
Und räumt auch nicht den Schreibtisch auf,
die Liebe ist - ein Hürdenlauf!
+----------------------------------------------------------------------------------
| In einem längeren Fernsehinterview auf ARTE (!) befragte einst
| eine Reporterin ein französisches Ehepaar, das sehr zu harmo-
| nieren schien /an SIE gewandt/ "Weiß ER, wo IHR G-Punkt liegt?"
| Sie lächelte selig, nickte. Dann /zu IHM/ "Wie haben Sie DEN
| gefunden? Mit Ihrem Glied?" ER lachte schallend und entgegnete
| höchst amüsiert: "DEN findet ein Mann doch nicht DAMIT!" Jetzt
| kam der Höhepunkt – des Interviews natürlich! Die Reporterin
| fragte erstaunt zurück: "Aber WOMIT dann?" Kaum je war im TV
| ein so hemmungsloser Lachanfall zu sehen, wie der, dem sich
| das Paar in wahrer Kenntnis der Dinge (des "DAMIT!") hingab..
+----------------------------------------------------------------------------------
Was denkt ihr wohl, wie er ihn fand,
den ominösen Punkt im Born?
Füllt' er den aus mit seinem Horn?
Was wär' sonst tauglich und zur Hand?
Rezepte kriegt ihr nicht gesagt -
ihr findet ihn, indem ihr's wagt!

© versemacher (nach Jahren ... erneut kritisch durchgesehen)
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* ) vollständiger Bildtitel:
Théodore Russel (1847-1926): Jeune fille lisant (dt: Lesendes Mädchen), Detail, 1886/87; Standort: Tate Gallery London; via Wikimedia Commons; Liz.: Public Domain.

Anmerkungen:
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(1) Das Bild vom Beitragsanfang ziert den Umschlag des folgenden Buches:

Werner Fuld: Eine Geschichte des sinnlichen Schreibens.
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Galian Verlag Berlin, 538 Seiten mit Ill. und ausführlichem Register. ISBN 978-3-86971-098-3; Antiquar.-neuwertig; 7,95 € + Versandkosten (bei Frölich & Kaufmann). Inhalt: Übersicht über die erotische Literatur vom Decamerone bis zu den Schades of Grey.

(2) Den Beitrag hatte ich zunächst am 11.12.2019 in der Themengruppe "erotische Erzählungen" eingestellt, wo er neben interessierten Äußerungen auch eine Reihe grob-unsachlicher Kommentare auslöste. Am 20.02.2020 (was für ein Datum!) habe ich ihn dann als ältesten Beitrag in die von mir gegründete Gruppe "Erotik der 7 Künste" umgesiedelt.

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