Neu hier? Lies hier über unser Motto gemeinsam statt einsam.
Mitglied werden einloggen




Passwort vergessen?

Bequem mit Facebook einloggen:

facebook login

Diabetes Typ 2: Warum Du Dich bewegen solltest

Körperliche Aktivität hat einen oft unterschätzten positiven Einfluss auf die Zuckerkrankheit – sowohl auf die Entstehung, als auch auf Fortschreiten und kann sogar zu merklicher Besserung führen. Grund genug, sich mit dieser wertvollen Möglichkeit, selbst etwas gegen den Diabetes zu tun, auseinanderzusetzen. „Körperliche Aktivität“ - das ist nicht zwingend gleichbedeutend mit Sporttreiben, auch Unsportliche können effizient in Bewegung sein.

Wieso fördert Untätigkeit Typ 2-Diabetes?

Unsere Muskulatur benötigt für ihre Arbeit Brennstoff: Glucose, den sogenannten Blutzucker. Je trainierter sie ist, desto mehr Glucose kann sie mithilfe von Insulin aufnehmen und verbrennen. Die Inselzellen der Bauchspeicheldrüse halten bei der Insulinausschüttung stets Schritt mit dem Zuckerspiegel. Ist nun die Muskulatur eine Zeit kaum in Benutzung, weil man sich zu wenig bewegt, verringern die Muskelzellen ihre speziellen Transporter-Strukturen und verwehren Glucose den Zutritt: kein Bedarf.

Auch andere Körpersysteme und Organe werden dadurch träge und bauen ab. Bleibt es bei der bisherigen Ernährungsweise, zirkuliert dann vermehrt Zucker samt entsprechend viel Insulin unnütz im Blut. Auf Dauer entsteht eine Insulinresistenz, Insulin kann die Zuckertransporter nicht mehr aktivieren. Die Inselzellen arbeiten dann auf Hochtouren, während die Zellen „verhungern“. Und noch schlimmer: Hohe Blutzucker- und Insulinspiegel schaden im gesamten Körper. Es bildet sich immer mehr ungesundes Bauchfett, Gefäßwände erkranken und Nerven ebenfalls. Im Herz-Kreislaufsystem entwickeln sich Bluthochdruck und durch Fettstoffwechselstörungen gefährliche Ablagerungen.

Das Zusammentreffen von Übergewicht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck und Diabetes mellitus Typ 2 ist also keineswegs Zufall und hat einen eigenen Namen: „metabolisches Syndrom“. Zu wenig Bewegung ist also eindeutig ein ernstzunehmender Förderer von Diabetes mellitus und all seinen Folgen wie Begleitern. Viele große Studien haben diesen Zusammenhang zudem klar belegt.

Gehen - der natürliche Weg aus dem Dilemma

Frau auf Wiese

Die gute Nachricht ist: alle eben beschriebenen Entgleisungen können sich umkehren – gerade durch regelmäßiges Gehen. Menschen profitieren in jeder Hinsicht von wohldosierter Bewegung. Gehen, Walking, Wandern, Nordic Walking, Gassigehen - alle Formen der gemäßigten Fortbewegung „per pedes“ sind uns letztlich in die Wiege gelegt, dafür sind wir geradezu gemacht. Der Körper schaltet auf Aktivität und baut wieder auf statt ab, erneuert und repariert. Die Gelenke regenerieren, die Sauerstoffversorgung und allgemeine Leistungsfähigkeit steigen, Glückshormone machen uns gute Laune. All dies ist mehrfach wissenschaftlich nachgewiesen. Lies hier nach, wie viele Schritte Du am Tag gehen solltest.

Zusammengefasst: konsequente körperliche Aktivität kann den Diabetes verhindern, aufhalten und sogar verbessern. Nicht von heute auf morgen, aber mit Beharrlichkeit und Konsequenz. Dafür braucht es keineswegs sportliche Spitzenleistungen. Im Gegenteil, bei schon bestehenden Folgeerkrankungen oder Begleiterkrankungen von Herz und Kreislauf ist Vorsicht anzuraten: der behandelnde Arzt kennt die individuellen Risiken und gibt Rat.

Gemeinsam mehr bewegen

Für diejenigen, die nach gegenseitiger Motivation und gemeinsamer Bewegung suchen, lohnt sich das Führen eines Bewegungstagebuchs bei Feierabend. Sich zusammen mehr zu bewegen, macht Spaß, bringt interessanten Austausch und hilft, stets motiviert zu bleiben!

Hier geht´s zu den Bewegungstagebüchern.

Inhalt


in Zusammenarbeit mit



Hier erfährst Du alle Details über die Zusammenarbeit von Boehringer Ingelheim und Feierabend.de.

Mitglied werden und mitreden

Noch nicht mit dabei? Gemeinsam (statt einsam) austauschen und voneinander profitieren: Als Mitglied kannst Du spielerisch lernen, regelmäßig in Umfragen Wissen teilen und bei Veranstaltungen aktiv werden.


All das gibt es auch von einem Diabetologen im Video erklärt:
Expertenvortrag


Kontrolluntersuchungen brauchen Vorbereitung.
Checkliste für den Arztbesuch


Typ 2-Diabetes kann Jahrelang unerkannt bleiben!
Diagnose


Typ 2-Diabetes tut erst einmal nicht weh, kann aber schlimme Folgen haben:
Folgeerkrankugen


Frische Typ 2-Diabetes Diagnose: Was nun?
Leben mit Typ 2-Diabetes


Einzelne Symptome sind unspezifisch, in Kombination aber sehr typisch:
Symptome


Beliebteste Artikel zum Thema:

Freitag 16.10.2020, 16:00
19 10
11.10.2020, 22:41
6 4
Samstag 26.09.2020, 10:55
16 10
20.09.2020, 19:14
12 6
20.09.2020, 13:31
2 2

Thema

Gesundheit

Beitrag

hochladen

(optional)

:) ;) :D :joy: :heart_eyes: :( :rolling_eyes: :P :stuck_out_tongue_winking_eye: :$ :grimacing: ;( 8) :scream: :kiss: :sunny:

bitte warten

Artikel Teilen


Bewerten

Es wurde noch keine Bewertung abgegeben. Sei doch der erste, der eine Bewertung abgibt! Nutze dafür die Sterne:



0 0 Kommentieren
Mitglieder > Mitgliedergruppen > Typ 2-Aktiv