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Dorthin geh', wo die Andern nicht sind

Von Feierabend-Mitglied Donnerstag 28.07.2022, 08:29

Weit hinaus in die freie Einsamkeit,
Wo dir Wolken, Berge, Bäume und Wind
Großes reden von Später und Ewigkeit.

Und dort schöpfe, fasse und füll dir die Brust,
Daß – kommt einst die Stille zu dir als Braut –
Daß du die Hand ihr gibst in tiefster Lust,
Weil du schon lange mit ihr vertraut.

Joachim Ringelnatz (1883- 1934)

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