Es rauschen die Winde - Ludwig Rellstab
Von
EwigerBrunnen01
Dienstag 26.10.2021, 10:29
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EwigerBrunnen01
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Eigenes Bild - bei einer Wanderung entdeckt
Es rauschen die Winde
so herbstlich und kalt,
verödet die Fluren
entblättert der Wald.
Ihr blumigen Auen!
Du sonniges Grün!
So welken die Blüten
des Lebens dahin.
Es ziehen die Wolken
so finster und grau,
verschwunden die Sterne
am himmlischen Blau.
Ach wie die Gestirne
am Himmel entflieh'n,
so sinket die Hoffnung
des Lebens dahin.
Ihr Tage des Lenzes
mit Rosen geschmückt,
wo ich die Geliebte
ans Herz gedrückt.
Kalt über den Hügel
rauscht, Winde, dahin!
So sterben die Rosen
der Liebe dahin.
Franz Schubert hat u.a. auch Gedichte von Rellstab vertont.