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Gruppe macht Gymnastik

Sport in der Gruppe

Viele Menschen jenseits der 50 möchten mit Sport gesund und fit bleiben. Doch nicht selten scheitert der Wunsch nach regelmäßigem Aktivsein am inneren Schweinehund. Im folgenden Artikel erfährst Du, warum ältere Menschen besonders vom Sport in der Gruppe profitieren.

Mitreißendes Erlebnis

Wer alleine zu Hause oder in der Natur Sport treibt, lässt auch noch so gute Vorsätze häufig bald wieder fallen. Der Klassiker: Du sitzt gemütlich auf der Couch und denkst Dir, dass auch morgen noch ein Tag ist, an dem Du Dein Fitnessprogramm durchführen kannst. Die Vielfalt der Ausreden ist dabei meistens kreativ und kann vom schlechten Wetter über den Lieblingsfilm im Fernsehen bis schlicht zur Lustlosigkeit reichen. Anders ist das, wenn Du Dich mit Freunden oder sportlich Gleichgesinnten zu festen Terminen verabredet hast. Diese verschiebt man nicht so leicht, sodass Sport in der Gruppe immer einen im wahrsten Sinne des Wortes mitreißenden Effekt hat.

Sport gibt Struktur

Feste Tage zum Sporttreiben in der Gruppe haben aber auch noch einen weiteren Vorteil. Der fixe Zeitpunkt im Wochenkalender gibt dem Tagesablauf Struktur und wird immer fest eingeplant. Das ist besonders für all diejenigen wichtig, die keiner beruflichen Tätigkeit mehr nachgehen und durch den Sport im Alter einen geregelten Tagesrhythmus beibehalten. Wer zwei oder drei Mal aktiv sein möchte, verteilt dies am besten gleichmäßig auf die Woche,um ein optimales Verhältnis zwischen Bewegung und Erholung zu erzielen.

Motivation pur

Dieser Vorteil ist generationenübergreifend: Sport in der Gruppe macht einfach mehr Spaß. Hier kann neben dem gesunden Schwitzen auch gelacht und sich gegenseitig angefeuert werden. So schaffst Du womöglich bessere Leistungen und hast dadurch einen Trainingseffekt in Ausdauer, Kraft oder Beweglichkeit, mit dem Du wirklich zufrieden sein kannst. Besonders für diejenigen, denen es ab und zu eher schwer fällt, sich zum Sport zu überwinden, macht ein spaßbetontes Miteinander oft den Weg in die Sporthalle leichter.

Teil eines Teams sein

Never change a winning team - so heißt es im Leistungssport. Aber auch ältere Menschen profitieren vom Sport in der Gruppe, weil erst durch die anderen Teilnehmer ein leichter Wettbewerb möglich wird, der beim Sport zu Hause so nicht möglich ist. Dabei ist es völlig egal,ob Du Dich für Volleyball oder Fußball, Badminton oder Tischtennis entscheidest - mit einem Team gehst Du motivierter zu Werke und freust Dich ganz besonders auf Deinen sportlichen Abend in der Woche. Und: Wer gemeinsaman einem Strang zieht, geht oft mit mehr Power in das Match. Für die Statistiker unter den Sportlern ist es immer von besonderem Reiz,die gemeinsamen Spielrunden in Form von Tabellen festzuhalten und ab und zu einen Spitzenreiter zu feiern.

Geselligkeit ist Trumpf

Oft ist das gemeinsame Erlebnis nach dem Sporttreiben aber noch nicht zu Ende. Junge wie ältere Menschen sitzen danach oft zusammen und schweißen auf diese Weise immer mehr zu einer Einheit zusammen. Oft entstehen Freundschaften, die die Lebensqualität deutlich stärken und auch außerhalb des festen Sporttermins fortgeführt werden.

Sich organisieren

Nicht jeder hat einen großen und mit den gleichen sportlichen Interessen ausgestatteten Freundeskreis. Trotzdem musst Du nicht auf deinen Lieblingssport verzichten, wenn du nicht genügend Leute findest, die mit dir zusammen Sport in der Gruppe machen. Alternative Möglichkeiten bieten Dir die Sportvereine mit ihrem oft breitgefächerten Angebot, aber auch Fitnessstudios. Diese Form des organisierten Sports hat gerade beim Sport im Alter einen entscheidenden Vorteil: Die Sportgruppen werden von qualifizierten Trainern oder Übungsleitern abgehalten. Das bedeutet für Dich, das vom gezielten Aufwärmen über die Vermittlung richtiger Techniken bis zu ergänzenden Gymnastikübungen Dein Training so gestaltet ist, dass es nicht nur sehr effektiv, sondern auch wenig verletzungsanfällig ist.

Eigene Grenzen kennen

Neben den vielen Vorteilen, die Sport in der Gruppe auch für ältere Menschen hat, gibt es einen Punkt,den Du beachten solltest. Manchmal kann es vorkommen, dass sich die Vergleichssituation oder der Wettbewerb mit anderen besonders motivierend auf dich auswirkt. Grundsätzlich ist dies gut. Aber du solltest auch im Eifer des Gefechts, zum Beispiel bei einem hitzigen Fußballmatch, immer deine Grenzen kennen und nicht überschreiten. Lass dich nicht vom Leistungsdruck anstecken. Niemand muss das können, was der Nebenmann oder Mitspieler leisten kann.

Der Check beim Arzt

Gut zu wissen: Wer Sport im Alter betreibt, sollte - vor allem wenn er nach einer längeren Pause oder bei einer bestehenden Erkrankung einsteigen will - Rücksprache mit dem Hausarzt, einem Sportarzt oder einem anderen behandelnden Mediziner halten. Sie kennen Deine Befunde und Vorgeschichte und können Dich individuell beraten. Oft werden Dein Herz-Kreislauf-System sowie Dein Stütz-und Bewegungsapparat auf Belastbarkeit hin untersucht. Wenn der Arzt Dir dann grünes Licht gegeben hat, steht einem ausgelassenen Sportvergnügen in der Gruppe nichts mehr im Wege.

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