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Gedanken zum Fest…..Neulich sagte mir ein ehemaliger Kollege, weißt du, Weihnachten ist nicht mehr so schön wie es früher mal war... Weihnachten, dass Fest der Freude, der Liebe, des Lichtes und, und, und….., es lässt sich und es wird viel in den Begriff hinein interpretiert. Weihnachten steht also wieder vor der Tür. Na ja, vor der Tür. Kommerz hat sich breit gemacht, beeinflusst unser Kaufverhalten unser Denken. Geschenke kaufen, einfach so, weil eben mal wieder Weihnachten ist. Ich habe meinem Kollegen geantwortet, weißt Du, Weihnachten ist nicht schön, Weihnachten macht man sich schön. Es gibt Menschen die sehen dem Weihnachtsfest sogar mit Bangen und ein wenig Angst entgegen. So lange sie sich erinnern können, endete das Fest für sie immer mit Enttäuschung und Verbitterung. Obwohl sie sich immer viel Mühe geben, es jedem recht zu machen und eine friedliche Stimmung zu zaubern, konnten sie bisher Streit und Nörgeleien unter ihren Lieben nicht vermeiden. Die Kinder wollten den Heiligabend ohnehin nicht "wie Spießer" mit Eltern, Oma und Opa verbringen und maulen weil sie nicht die richtigen Computerspiele geschenkt bekommen haben. Mit in die Kirche wollen sie schon gar nicht, aber um 22.30 Uhr geht’s ab, in die Disco. Woran liegt’s liebe Freunde, was machen diese Menschen falsch? – Verbinden sie mit dem Weihnachtsfest übergroße romantische Erwartungen: Es schneit, sie sitzen heimelig mit ihren Lieben im Kerzenschein zusammen, erfüllt von Liebe und Geborgenheit. Wenn es dann nicht so kommt, sind sie enttäuscht, zweifeln an sich selbst oder geben ihren Angehörigen die Schuld.Oder, die Tage vor Weihnachten sind mit Hektik angefüllt: Plätzchen backen, Geschenke suchen und verpacken, für das Festmenü einkaufen, den Christbaum schmücken, Weihnachtskarten und E-Mails schreiben, die Wohnung auf Vordermann bringen, sodass sie bereits ziemlich ausgelaugt und mit strapazierten Nerven in die Endrunde einlaufen. Oder ist es die Kündigung, die der Familienvater schon seit 6 Wochen mit sich rumschleppt und in der steht, dass er ab 31.12. ohne Job ist. Das hebt die Vorweihnachtliche Stimmung ungemein. Die Frau bekommt schon das als überaus sozial gepriesene ALG II, nämlich nichts. Da kann es schon passieren, dass jemand übersensibel reagiert, schon kleinste Andeutungen als herbe Kritik auffasst und wenig Geduld bezüglich der Macken seiner Lieben hat. Für mich beginnt Weihnachten am 1. Advent. Weil das immer so war. Die Kinder haben sich von den Eltern, der Familiären Geborgenheit und den Familiären Traditionen abgenabelt und versuchen jetzt eben diese von uns vorgelebte und wohl schönste Zeit des Jahres nachzuahmen. Richtig, sie ahmen nach. Um den eigentlichen Wert des Weihnachtsfestes zu erkennen brauch es Kinder und Familie. Ich kenne Leute, die schmücken keinen Weihnachtsbaum. Andere wieder schmeißen ihn noch vor Silvester wieder raus.Weihnachten, das Fest der Liebe, der Nächstenliebe, der Familie. Angst macht sich in vielen Menschen breit und längst steht nicht mehr der Wunsch nach stabiler Gesundheit im Vordergrund, sondern die Angst um den Verlust des Arbeitsplatzes und dem inneren und äußeren Erhalt des Friedens in Europa. Es ist Weihnachten und ich werde mein Sauerstoffzelt nicht aufbauen, ich werde die Schnauze halten und an mich und die meinen, an Verwandte, Bekannte, an meine Freunde denken… Liebe Freunde, ich wünsche Euch das, was die meisten nicht haben.Ich wünsche Euch Zeit, euch zu freuen und zu lachen, und wenn ihr sie nützt, könnt ihr etwas draus machen.Ich wünsche Euch Zeit, für euer Tun und euer Denken, nicht nur für Euch sondern auch zum Verschenken.Ich wünsche Euch Zeit, nicht zum Hasten und Rennen, sondern die Zeit zum Zufriedensein.Ich wünsche Euch ein frohes, ja geradezu fröhliches Weihnachtsfest!Henri