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Verschiedene Wohnformen: Was könnte das richtige sein?

Da die Menschen immer älter werden, steigt naturgemäß auch die Zahl der Senioren. Dies wirft auch Gedanken über alternative Wohnformen im Alter auf. Je nach körperlicher und geistiger Verfassung der Person, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten des Wohnens im Alter.

Seniorenheime

Seniorenheime sind vor allem für Senioren geeignet, die eine 24-Stunden Rundum-Betreuung brauchen. Sie sind körperlich stark eingeschränkt oder leiden unter Altersdemenz. In einem Senioren- oder Pflegeheim wird eine umfangreiche Versorgung angeboten. Diese reicht von Hilfe bei der Körperpflege und Nahrungsaufnahme über medikamentöse Versorgung bis hin zur Unterstützung bei der Mobilität. Die Unterbringung erfolgt meist in Einzel- oder Doppelzimmern.

Seniorenresidenz

Frauen beim Singen

Seniorenresidenzen sind Seniorenheime der gehobenen Klasse. Hier gibt es neben den üblichen Angeboten eines Heimes eine gehobene Ausstattung und häufig auch viele Extras wie: ein Café, Schwimmbad, Friseur, Fußpflege, Kiosk, sowie zahlreiche Angebote für Freizeitgestaltung und Unterhaltung. Oft haben die Bewohner auch die Wahl zwischen Zimmern oder Appartements.

Betreutes Wohnen

zwei Menschen beim Schach spielen

Diese Wohnform ist besonders für noch mobile Senioren geeignet, die noch sehr selbständig sind aber dennoch ein wenig mehr Sicherheit möchten und kleine Alltagshilfen benötigen. Dazu gehören auch: Blutdruck- und Blutzuckerkontrollen, medikamentöse Versorgung und die Möglichkeit Hilfe zu holen, wenn etwas nicht in Ordnung sein sollte. Betreute Wohneinrichtungen bieten Appartements, welche die Senioren ganz nach dem persönlichen Bedarf einrichten können. Oft stehen auch verschiedene Wohnungsgrößen zur Auswahl. Viele große soziale Organisationen wie Diakonie, AWO, Caritas usw. bieten diese Wohnform an. Oft sind betreute Wohneinrichtungen jedoch auch an Seniorenheime angegliedert.

Mehrgenerationen-Haus

ältere Frau mit kleinem Mädchen im Garten

In vielen größeren deutschen Städten gibt es dieses Wohnprojekt. Hier leben mehrere Generationen in einem Wohnkomplex. Jeder hilft dem anderen und es gibt Gemeinschaftsräume, in denen man sich zum plaudern oder gemeinsamen Kaffee trinken treffen kann. Eine Seniorin, die sich als Babysitter anbietet, während im Gegenzug die junge Mutter ab und an die Einkäufe für die alte Dame erledigt, so kann das Zusammenleben in einem Mehrgenerationen-Haus aussehen.

Senioren WG

mehrere Senioren und eine Pflegerin in einem hellen Raum

In einigen deutschen Städten gibt es auch Senioren-Wohngemeinschaften. In dieser alternativen Wohnform für ältere Menschen leben mehrere pflegebedürftige Personen und werden rund um die Uhr von einer Pflegekraft versorgt. Hier entsteht ein Zuhause, das nicht gleich an ein Heim erinnert und wo die Bewohner dennoch gut und rundum versorgt werden. Nebenbei werden sie auch in das Alltagsleben integriert. Gemeinsam kochen oder den Tisch decken, lässt eine Gemeinschaftsgefühl entstehen und gibt jedem eine Aufgabe.

Alle bereits erwähnten Wohnformen sollten selbstverständlich barrierefrei gestaltet sein, so dass, auch Rollstuhlfahrer und anderweitig körperlich eingeschränkte Personen gut zurechtkommen können.

Pflegedienste

Wer noch relativ selbständig ist oder Angehörige hat, die Unterstützung anbieten können, kann mit der Hilfe eines Pflegedienstes auch möglichst lange in den eigenen vier Wänden bleiben. Bei vorhandenem Pflegegrad wird der Pflegedienst auch von der Pflegekasse finanziert. Eine große Erleichterung bei der Betreuung daheim können auch Pflegehilfsmittel bringen.


  • Toilettensitzerhöhungen

  • Dusch- und Badehilfen

  • Rollator und Gehhilfen

  • Pflegebetten

  • Vergrößerungs- und Lesehilfen, sprechende Uhren

  • Treppenlift

Diese Hilfen ermöglichen Menschen auch bei vorhandenen Einschränkungen ein größeres Maß an Selbständigkeit im Alltag.

Welche Wohnform im Alter die richtige ist, kann jeder selbst entscheiden. Beratung zu diesem Thema gibt es in vielen Städten und Gemeinden bei sozialen Organisationen wie: Caritas, Diakonie und AWO sowie bei den diversen deutschen Krankenkassen.

Und auch viele der oben genannten Pflegehilfsmittel, werden von den Kranken- und Pflegekassen finanziert oder bezuschusst. Hierzu bedarf es einer Verordnung durch den Haus- oder Facharzt. Für die barrierefreie Gestaltung von Wohnung oder Haus gibt es auf Antrag ebenfalls Zuschüsse von der Krankenkasse.

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