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Welche Medikamente gehören im Winter in die Hausapotheke?

Die Grippe- und Erkältungssaison ist auf dem Höhepunkt, es hustest und röchelt überall. Generell ist die kalte Jahreszeit stressig für den Körper und die Haut. Wer gewappnet und auch im Winterurlaub abgesichert sein will, sollte die folgenden Artikel in seiner (Reise-)Apotheke haben:

Sonnenschutzcreme

Skifahrer mit Sonnencreme im Gesicht

Häufig wird im Winter die Gefahr der Sonne unterschätzt, dabei ist die UV-Strahlung durch die Reflexion der Sonnenstrahlen in verschneiter Landschaft viel intensiver. Gerade wenn man in höheren Regionen oder den Bergen unterwegs ist, sollte unbedingt ein Sonnenschutzmittel mit UV-A- und UV-B-Blocker aufgetragen werden. Es gibt sogar spezielle Wintersonnencremes, die die Haut zusätzlich vor Kälte und Frostschäden schützt.

Herpescreme

Schätzungsweise 95% aller Menschen tragen den Herpesvirus in sich, auch wenn er nicht bei allen ausbricht. Dass es dazu kommt, liegt unter anderem an Stress, einem geschwächten Imunsystem, trockener Haut, aber auch an psychischen Faktoren. Gerade im Winter kommt es durch eine Häufung dieser Faktoren häufiger zum Ausbruch des Herpes. Durch ausreichende Flüssigkeitszufuhr und Schutz durch Creme kann versucht werden, die Wahrscheinlichkeit zum Ausbruch zu verringern.
Sollte der Herpes doch zugeschlagen haben: auf keinen Fall Hausmittel wie Zahnpasta verwenden! Diese trocknet nur zusätzlich aus. Spezielle Herpescremes aus der Apotheke helfen, den Juckreiz und das Ziehen zu lindern. Auch Herpespflaster sind sehr gut geeignet, sie verdecken die Wunde nicht nur, sondern verschließen sie auch, so dass im Gegensatz zu den Cremes der Heilungsprozess etwas beschleunigt werden kann.

Kältecreme

Unsere Haut macht im Winter viel mit: bei Minusgraden stellen die Talgdrüsen die Produktion ein, trockene Heizungsluft stresst zusätzlich. Besonders unser Gesicht leidet stark, denn dieses ist permanent der Kälte ausgesetzt und bedarf deshalb eines besonderen Schutzes. Wer jetzt auch noch in sehr kalten Gefilden unterwegs ist, sollte auf eine so genannte Kältecreme für das Gesicht zurückgreifen. Diese fettreichen Cremes sind extrem reichhaltig und gleichen die Trockenheit aus. Im Idealfall sollten die Cremes wasserfrei sein, um Erfrierungen im Gesicht zu vermeiden. Ansonsten könnte Feuchtigkeit in die Poren gelangen, dort gefrieren und die Haut schädigen.

Meerwassernasenspray

Nasenspray

Unsere Nase ist ein natürlicher Filter, der dafür sorgt, dass die Luft, die wir einatmen, von Staub, Pollen und Keimen gereinigt wird. Damit das funktioniert, muss auf der Nasenschleimhaut ein feuchter Film sein. Dieser trocknet im Winter schnell aus, durch einen beginnenden Erkältungsschnupfen oder die Belastung durch trockene und staubige Heizungsluft. Hier können Meerwassernasensprays helfen, die die Nase befeuchten und reinigen. Bitte unbedingt darauf achten, dass bei manchen Sprays eine dauerhafte Anwendung die Nase angreift und ein Gewöhnungseffekt eintritt, deshalb ist hier die Beratung beim Arzt oder Apotheker unerlässlich.

Halsschmerztabletten

Ist die Nase erst einmal verstopft, übernimmt häufig der Mund das Einatmen. Die Folge: die Luft kommt ungefiltert in unseren Hals und Lunge. Dadurch wird er gereizt und trocken. In dem Fall können neben Tee (mit Honig) auch Halsschmerztabletten helfen. Es gibt sie in verschiedenen Geschmacksrichtungen, mit und ohne betäubende Wirkung.

Schmerzmittel

Bunte Pillen auf mintfarbenem Hintergrund

Wenn Hausmittel bei einer starken Erkältung oder gar Grippe nicht mehr ausreichen, kann es sinnvoll sein, auf Paracetamol zurückzugreifen. Es lindert nicht nur die Schmerzen, sondern hat eine fiebersenkende Wirkung.

Wie bei allen Medikamenten gilt auch hier: unbedingt die Packungsbeilage lesen und die Dosierung beachten.

Fazit

Die hier aufgeführten Medikamente und Cremes helfen gut durch den Winter, erhebt aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie bilden einen guten Grundstock und sollten im Bedarfsfall nach Absprache mit dem Arzt oder Apotheker um weitere notwendige Medikamente ergänzt werden. Darüber hinaus kannst Du Deine Gesundheit durch die richtige Ernährung und Bewegung positiv beeinflussen.

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