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Warum Licht unsere Stimmung beeinflusst

Anders als in früheren Jahren ist es heute in der westlichen Welt möglich, das Licht in Wohn- und Arbeitsräumen den jeweiligen Bedürfnissen anzupassen. Neuere Forschungsergebnisse bestätigen, dass die Beleuchtung einen direkten Einfluss auf das Wohlbefinden und die Arbeitsfähigkeit von Menschen hat. Gerade in der dunklen Jahreszeit ist das Wissen um diese Zusammenhänge besonders wichtig, darum möchte der kleine Artikel hier dies nun näher beleuchten.

Der Prozess, der dazu führt, dass Licht uns beeinflusst, ist schon Millionen Jahre alt. Er wurde im Laufe der Evolution entwickelt, um den Lebewesen eine bessere Anpassung an den Tag- und Nachtwechsel zu ermöglichen. Dies hatte bis zum Anfang der industriellen Revolution für weite Teile der Tierwelt und der menschlichen Bevölkerung Vorteile, so dass sich der Mechanismus bis heute hin erhalten hat. Wie er genau funktioniert, soll hier nicht interessieren. Es ist ein Zusammenspiel aus visuellen Reizen und ausgeschütteten Hormonen, die in einem komplexen Zusammenhang zueinander stehen. Für das Verständnis der folgenden Ausführungen reicht es aus zu wissen, dass das einfallende Licht einen markanten Einfluss auf die menschlichen Stimmungen hat.

Lichterdekoration im Vorgarten

Die belangreichen Faktoren des Lichts

Drei Eigenschaften des Lichts bestimmen unser Wohlbefinden maßgeblich. Es ist die Dauer der Einwirkung, die Helligkeit bzw. Intensität und nicht zuletzt die Farbtemperatur. Sind Dauer und Helligkeit selbsterklärend, erfordert der Faktor der Farbtemperatur einer kurzen Erklärung. Definiert ist sie als Farbe eines schwarzen Körpers (eines Planktschen Strahlers), der je nach Temperatur eine andere sichtbare Farbe annimmt. Diese Farbe ist bei ungefähr 1000° Kelvin, das sind rund 700° Celsius, tiefes glutrot und wird ab 1500° Kelvin als warmweiß bezeichnet. Vergleichbare Beleuchtungsquellen sind Kerzen oder Petroleumlampen. Eine herkömmliche Glühlampe hat eine Farbtemperatur um die 2700° Kelvin, ihr Licht wird auch als warmweiß bezeichnet. Ab etwa 3300° Kelvin wird das Licht klarer und der rötlich-gelbe Anteil verschwindet zusehend. Dies ist das sogenannte Neutralweiß, das dem Tageslicht (5000° Kelvin) recht ähnlich ist. Ab 5300° Kelvin ist das Licht kaltweiß, es entspricht der hellblauen Farbe des Himmels in unseren Breiten an Sommertagen und wird mit noch höherer Temperatur bläulicher.

Wie die Faktoren unsere Stimmung beeinflussen

Lampen

Beginnen wir mit der Dauer und Helligkeit. Unser Auge reagiert auf das einfallende Licht und beeinflusst den Hormonhaushalt unseres Gehirns in Abhängigkeit der genannten Faktoren. Wird dem Auge zu wenig Licht zugeführt, neigen viele Menschen zu Schwermut und Antriebslosigkeit. Nicht ohne Grund wird oft dazu geraten, gerade in der dunklen Jahreszeit längere Spaziergänge zu unternehmen, damit durch die Einwirkung von reichlich Licht sich die Stimmung stabilisiert. Das gilt besonders für Menschen, die vorwiegend in geschlossenen Räumen arbeiten oder leben, der einfache Mangel an Licht kann Depressionen fördern oder zu ausgeprägten Verstimmungen führen.

Ebenso wichtig ist die Art des Lichts, der wir uns aussetzen. Betrachten wir dazu einmal einen ganz normalen Tag, so wie er für die Menschheit ungefähr bis zur Neuzeit die Regel war. Morgens ging die Sonne auf, das Licht war warmweiß und wurde mit höherem Sonnenstand schnell neutral- bis kaltweiß. Für die Menschen bedeutete dies, dass nun eine Zeit der Aktivität angebrochen war. Arbeit, gleich welcher Art, ließ sich in dem hellen Licht gut bewerkstelligen und erst mit der einbrechenden Abenddämmerung fand das emsige Treiben ein Ende. Die durch das wärmer werdende Licht einsetzende Müdigkeit sorgte wie von selbst dafür, dass sich die Menschen in ihre Behausungen zurückzogen. Wintertags, wenn das Licht durch die tiefer stehende Sonne ohnehin wärmer war, fanden Schläfrigkeit und Ruhe für längere Zeit Einkehr in die Häuser. Erst mit dem einsetzenden Frühjahr kehrte die alte Geschäftigkeit wieder zurück.

Tipps um das Licht für mehr Aktivität und Wohlbefinden zu nutzen

Glühbirne

All dieses Wissen kann nun wegen der modernen Technik zu unserem Vorteil eingesetzt werden. Selbst in der kalten Jahreszeit ist dies einfach möglich. Als Grundregel gilt, dass umso aktiver man sein möchte, das Licht entsprechend kälter zu halten ist. Und abends gibt es kein besseres Licht, als moderat helles Licht in warmweißen Farben. Optimal sind Leuchten auf LED-Basis, deren Farbtemperatur regelbar ist. Mit ihnen kann das Licht so gestaltet werden, wie es zu den jeweiligen Bedürfnissen passt.

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