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Vögel im Winter füttern - ja oder nein?

Im Sommer ist es besonders wichtig, Vögel zu füttern. Ab Mai beginnt für die meisten Vögel eine aktive Zeit. Das ist nämlich die Zeit, in der die Jungen schlüpfen. Dies führt zu einem hohen Flugaufkommen, viel Beschäftigung durch die Suche nach Futter, und damit zu einem höheren Bedarf an Energie. Aber wie sieht es im Winter aus?

Vogelhaus

Ist die Vogelfütterung im Winter sinnvoll?

Der Fokus auf den Sommer heißt nicht, dass Vögel im Winter nicht gefüttert werden sollten. Im Gegenteil, in Deutschland beheimatete Vögel wie Sperlinge und Meisen freuen sich von November bis Februar über etwas Unterstützung, um über den Winter zu kommen. Zwar ist der Energieverbrauch nicht so hoch wie im Sommer, allerdings ist auch die Futtersuche um einiges schwieriger. Einen ganzen Tag lang nichts fressen zu können, ist für einen Vogel nicht ungefährlich. Daher heißt es auch im Winter: Den kleinen geflügelten Tierchen darf mit Fütterungen geholfen werden.

Das richtige Vogelfutter

Vogel

Für den Winter gilt grundsätzlich dasselbe wie für den Sommer. Das heißt, herkömmliche Futtersorten wie Streufutter, Körnermischfutter und Meisenknödel können für die Vogelfütterung verwendet werden. Bei Sonnenblumenkernen geht die Meinung allerdings etwas auseinander. Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) empfiehlt Sonnenblumenkerne, da sie von fast allen heimischen Vogelarten gefressen werden. Einige Vogelexperten verweisen aber darauf, dass die im Winter weniger aktiven Vögel sich dann oft nicht die Mühe machen, diese zu schälen.

Welche Fütterungsart ist am besten geeignet?

Vogel am Essen

Bei einem eigenen Garten ist das Vogelhaus bzw. das Futterhaus auch im Winter der beste Weg, um Vögel bei der Fütterung zu helfen. Es darf gerne ein großes Haus sein. Das Futter muss dann nur darin ausgelegt werden, und die Vögel können sich bedienen. Das Futterhaus sollte gut geschützt in der Nähe von Bäumen und Büschen aufgestellt werden, aber auch nicht zu schwer zu finden sein. Vögeln droht bei jedem Futterflug eine gewisse Gefahr durch Räuber. Ein Futterhäuschen auf zu offener Fläche wäre ein zu großes Risiko. Um die Vögel vor der Infektion mit Krankheitserregern zu schützen, sollten Futterhäuschen jedoch regelmäßig mit heißem Wasser gereinigt werden.

Für den Balkon eignen sich bewährte Futtersilos am besten. Diese müssen nur vor dem Winter einmal gereinigt werden, sie sind also mit weniger Aufwand verbunden. Vögel trauen sich problemlos etwas weiter ins Innere eines Balkons und sind dort auch geschützter. Ein Futtersilo muss also nicht am Rand hängen. Fensterscheiben können jedoch eine Gefahr darstellen. Um Kollisionen zu verhindern, kann eventuellen Spiegelungen mit der Anbringung von Aufklebern vorgebeugt werden. Das macht allerdings nur in den ersten vier Stockwerken Sinn. Auf höheren Ebenen werden kaum noch Vögel das Futtersilo auf dem Balkon wahrnehmen und anvisieren.

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