Neu hier? Werde gleich Mitglied! Lies hier über die Vorteile.
Mitglied werden einloggen




Passwort vergessen?

Bequem mit Facebook einloggen:

facebook login

Blick hinter die Kulissen

Im Rahmen der Scoutaktion um das neue Pure 13 BT hatten Feierabend-Mitglieder die Gelegenheit, mal einen Blick hinter die Kulissen des Erlanger Herstellers der Signia Hörgeräte zu werfen.

Und so kam es, dass Mitte Mai Felix Puschaddel und Alexandra Müller-Plötz von Sivantos die Feierabend-Mitglieder puppi17, albatross und moerci in Empfang nahmen. Nach einer kurzen Begrüßung ging es dann auch gleich los.

Die erste Station war die Antennenkammer, die vollständig von Funkstörungen aus der Umgebung abgeschirmt ist. moerci nahm gleich auf dem Probandensessel im geometrischen Mittelpunkt der Kammer Platz, um sich zu überzeugen, dass Handyempfang darin absolut unmöglich ist.

Die Besucher erfuhren, welch großer Entwicklungsaufwand hinter den kleinen Funksystemen steckt. So sind drahtlose Audioübertragungen zwischen den Hörgeräten aber auch zwischen einem iPhone oder einem TV und den Hörgeräten möglich, ohne dass die Batterielebensdauer dramatisch verringert wird.

Anschließend ging es weiter zum so genannten SIP-Labor. Dort wurden einzelne Funktionen des Pure 13 BT erklärt, z.B. die Funktion "Richtwirkung Plus".

Hörsysteme nehmen Schallquellen, wie z.B. Gesprächspartner, über das Richtmikrofon direkt von vorne auf, Störgeräusche von der Seite und von hinten werden dabei reduziert. Dabei verengt sich der Fokus der Mikrofone so, dass sich die Hörqualität besonders in sehr lauten Umgebungen erheblich verbessert. Der Hörgeräteträger kann somit seinen Gesprächspartner deutlicher verstehen.

Demonstriert wurde das den Feierabend-Mitgliedern anhand eines so genannten Kemars (Nachbildung des menschlichen Kopfes), der ein Pärchen Pure BT 13 trug. Via Kopfhörer konnten puppi17, albatross und moerci das Hören mit Pure 13 BT live in einer Mehrsprechersituation (Cocktail-Party) miterleben.

Eine von Nebengeräuschen völlig befreite Umgebung bot die nächste Station: der reflexionsarme Raum, auch schalltoter Raum genannt. In diesem Raum werden wichtige Funktionen getestet und Normmessungen für die Hörgeräte durchgeführt. Im Entwicklungszeitraum eines Hörgerätes werden diese dort immer wieder überprüft. Erst dann dürfen Hörgeräte in die Massenproduktion und auch auf dem Markt verkauft werden.

Die vierte und letzte Station war dann wieder das komplette Gegenteil. Im Wellenfeld-Synthese-Labor konnten die Besucher erleben, wie Alltagssituationen akustisch simuliert werden, so dass sie wie im wirklichen Leben klingen. Von Lautsprechern umgeben hatten die Erlanger das Gefühl, sich in einem Park oder an einer stark befahrenen Straße zu befinden.

Kurzzeitig wollten die Feierabend-Mitglieder sogar einem Auto ausweichen, so real war die Situation. Am Windkanal zeigte ein wissenschaftlicher Audiologe auch, wie Hörgeräte in windigen Situationen getestet werden.

Unsere Mitglieder waren von der Tour begeistert; so tiefe Einblicke hatten sie nicht erwartet. Wir danken puppi17, albatross und moerci, dass sie sich die Zeit genommen haben, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und, uns darüber berichtet haben.

Artikel Teilen


Artikel bewerten
4 Sterne (7 Bewertungen)

Nutze die Sterne, um eine Bewertung abzugeben:


Artikel kommentieren