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Tipps für den Weihnachtsbaumkauf

Kleiner Junge beim Weihnachtsbaumkauf

Alle Jahre wieder

Was wäre Weihnachten ohne Rituale und Traditionen? Ein Weihnachtsbaum und der damit verbundene Kauf sind für viele Menschen ein wichtiger Brauch, der Erinnerungen an die eigene Kindheit zurückbringt. Ohne ein echter, duftender Tannenbaum würde einfach etwas fehlen.

Tanne, Fichte oder Föhre?

Doch alljährlich stellt sich vielleicht auch wieder die Frage: Welcher Weihnachtsbaum soll es denn sein? In Mitteleuropa sind sowohl die Nordmanntanne als auch die Nobilistanne sehr beliebt. Und das aus gutem Grund: Ihre Nadeln stechen nicht stechen und sie halten bei der richtigen Pflege lange frisch. Alternativ zu den Tannenbäumen ist auch die Fichte, die einen intensiven Duft verströmt, sehr verbreitet. Weniger gebräuchlich ist die Föhre und zu den eher seltenen Weihnachtbäumen zählen Wacholder und Eibe. An den Weihnachtbaum werden jedes Jahr hohe Anforderungen gestellt. Er muss gleichmäßig gewachsen sein, die Nadeln ein saftiges Grün aufweisen und einige Tage oder Wochen im geheizten Raum überstehen, ohne die Nadeln zu verlieren. Wer die Eigenschaften der verschiedenen Bäume kennt, ist auf dem besten Weg, den perfekten Weihnachtsbaum für das Fest zu erwerben.

Die Nordmanntanne und Edeltannen überstehen einige Wochen in warmen Räumen, ohne die Nadeln zu verlieren. Die Fichte ist im Vergleich zu den Tannen preisgünstiger, hat jedoch dünne Äste und beginnt schnell zu nadeln. Eine Besonderheit sind die Blaufichten. Die bläulich schimmernden Nadeln und der erdige Duft, den der Baum verströmt, würden die Blaufichte zum perfekten Weihnachtsbaum machen, wenn nicht die Nadeln so schnell zu rieseln beginnen würden.

Weihnachtsbaumplantage

Den Weihnachtsbaum vor Ort kaufen oder selbst schlagen

In fast allen Städten findet man in der Adventszeit Verkaufsstellen für Weihnachtsbäume – ob in Gärtnereien, auf Höfen, Weihnachtsmärkten oder Parkplätzen großer Baumärkte. Der Weihnachtbaumkauf kann natürlich auch online erfolgen, so erspart man sich den Transport und die Schlepperei. Der Nachteil beim Onlinekauf: Die Qualität des Baumes kann nicht überprüft werden. Apropos Qualität: Um diese zu überprüfen, einfach den Baumstamm kurz auf den Boden stoßen. Fallen viele Nadeln ab, ist der Weihnachtsbaum schon zu lange abgeschnitten und deshalb ausgetrocknet.

Ein besonderes Erlebnis ist es, den Weihnachtsbaum auf einer ausgewiesenen Schonung selbst zu schlagen. Meistens stammen die Bäume aus eigenem Anbau und zeichnen sich durch besondere Frische und sehr gute Qualität aus. Mit festem Schuhwerk, Handschuhen und einer Säge geht es zum Ausflug in den Wald. Bei einem anschließenden Glühwein, kommt Weihnachtsstimmung auf und die Vorfreude auf das Fest nimmt spürbar zu.

Weihnachtsbaum wird auf Autodach für Transport gesichert

Richtig transportieren

Der Baum ist ein bisschen zu groß geraten und passt nicht in den Kofferraum? Dann bleibt nur der Dachständer zum Transportieren. Wer eine Decke unterlegt, zerkratzt nicht den Lack. Wichtig ist es auch, das untere Ende des Weihnachtsbaums nach vorne zu positionieren und diesen mit Spanngurten zu sichern. Und wenn der Baum über das Heck des Autos hinausragt? Dann muss dies mit einer roten Fahne gekennzeichnet werden. Sonst wird ein Bußgeld von 25 Euro fällig.

Weihachtsbaumverkauf

Lange grün und schön

Wenn einige Tipps beim Weihnachtsbaumkauf berücksichtigt werden, hält die Freude an dem Baum für längere Zeit. Der Weihnachtsbaum ist ein Naturprodukt und ob die Nadeln länger frisch bleiben, hängt von der Art des Baumes, vom Schnittzeitpunkt und von der Witterung vor dem Schneiden ab. Auf diese Faktoren hat man zwar beim Weihnachtsbaum kaufen wenig Einfluss, wohl aber bei der Lagerung des Baumes. Die Tage vor dem Weihnachtsfest sollte der Baum möglichst in kühler Umgebung oder im Freien gelagert und am besten noch in einen Wassereimer gestellt werden. Zu den Feiertagen kann der Baum mithilfe eines Wasserzerstäubers täglich besprüht und somit frisch gehalten werden. Durch das Besprühen mit Wasser bleibt auch der Duft der Nadeln länger bestehen. Gute Dienste erweisen Weihnachtsbaumständer, die einen Wassertank haben. Bevor der Baum in solch ein Baumkreuz gestellt wird, empfiehlt es sich, das verharzte Stammende abzusägen.

Tipp: Ungefähr alle drei Tage den Wassertank im Baumständer nachfüllen. Ein großer Weihnachtsbaum verbraucht in diesem Zeitraum ca. einen Liter Wasser.

Die Entsorgung des Weihnachtsbaumes

Irgendwann muss man leider auch den schönsten Weihnachtsbaum entsorgen. Außer es handelt sich um einen Baum im Topf, der seine weitere Bestimmung im heimischen Garten findet. Dafür darf der Baum jedoch nur maximal zehn Tage in geheizten Wohnräumen stehen. Dünne Äste und Zweige von geschnittenen Bäumen können im Gartenhäcksler entsorgt werden oder die Zweige dienen zum Abdecken empfindlicher Pflanzen, beispielsweise von Rosenstöcken. In einigen Orten werden im Januar Sammelstellen errichtet und in vielen Gemeinden ist das Verbrennen der ausgedienten Bäume längst Tradition geworden.

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