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5 Tipps für ein harmonisches Weihnachten

Weihnachten ist für viele Menschen einer der Höhepunkte des Jahres. Dabei spielt es erst einmal keine Rolle, ob das Fest religiös motiviert ist oder nicht. Die Kinder kommen von weit her angereist, die Enkel sind aufgeregt und man freut sich auf schöne Stunden im Kreise seiner Lieben. Die Erwartungen jedenfalls sind hoch. Und dann kommt alles anders: Das Essen brennt an, Onkel und Nichte streiten sich direkt über die Corona-Impfung und der Sechsjährige bekommt einen Wutanfall, weil das Geschenk eben nicht das gewünschte Lego-Set ist, sondern ein ganz anderes. Nun ist guter Rat teuer.
Wir geben Dir (natürlich nur komplett seriöse und ernst gemeinte) Tipps, wie Du die Stimmung an Weihnachten (und anderen Familienfesten Deiner Wahl) retten und so einen harmonischen Abend haben kannst.

Zwei Finger mit aufgemalten Gesichtern und Nikolausmütze


Tipp 1: Die richtige Menge an Alkohol

Ja, Du hast richtig gelesen. Ein Gläschen Sekt zum Anstoßen betont die besondere Bedeutung des Festes und ein zweites lockert vielleicht die Stimmung. Aber Achtung: Beim Essen gesellt sich schnell das ein oder andere Glas Wein dazu und spätestens die Kurzen im Anschluss führen dazu, dass Opa auf einmal die zotigen Anekdoten aus seiner Lehrzeit zum Besten gibt, während das Enkelkind Paul in 15 Minuten mehr neue ‚Erwachsenen-Wörter‘ lernt als im gesamten vergangenen Jahr. Achte deshalb darauf, Deinen Gästen immer wieder ungefragt Wasser in die Gläser zu füllen und nach dem Essen erst einmal Kaffee zu servieren. So bleibt auch mehr vom guten Wein für Dich.
Aufgrund der genannten Risiken kann es empfehlenswert sein, das Fest gänzlich nüchtern zu genießen. Für alle, die sich das nicht zutrauen, gilt die Faustregel: Genug, aber nicht zu viel Alkohol.


Tipp 2: Der Umgang mit Veganern

Keine Frage, zu viel Fleischkonsum ist nicht gesund und auch für die Umwelt ist eine vegetarische oder vegane Lebensweise besser. Aber hast Du wirklich Lust, Dir leckere Rezepte mit Tofu und Co. zu überlegen? Oder auf die Sahne im Bratensößchen zu verzichten? Eben. Wenn Du nur fleischessende Personen einlädst, sparst Du Dir diesen Stress.

Profi-Tipp: Kommst Du nicht darum, Veganer einzuladen, weil sie eben Teil Deiner Familie sind, hilft nichts, Augen zu und durch. Nimm erst mal einen Schluck Wein und dann das Telefon in die Hand, um die betroffene Person anzurufen und direkt zu fragen, was sie sich zu Essen wünscht. Und mit etwas Glück bringt sie es sich dann sogar selbst mit.


Tipp 3: Obacht beim Gendern

Das Gendern entfacht eine leidenschaftliche Diskussion, vor allem zwischen den Generationen. Der, die, das oder sie – der Durchblick ist nicht immer leicht.
Oberstes Gebot: Lass Dich nicht reizen, wenn Deine Enkelin gendert. Sieh es mal so: Niemand ist perfekt und immer noch besser, als wenn sie Drogen nehmen würde, oder?
Zweitens: Lass sie einfach mal machen. Im Internet würde man sagen: "Don't feed the troll". Das heißt übersetzt "bitte nicht den Troll füttern" und meint so viel wie, dass man es einfach ignorieren und dem keine Aufmerksamkeit schenken sollte.
Drittens: Falls Punkt zwei nichts für Dich ist, kannst Du ihr immer noch erzählen, wie Deine Tochter damals auf ihrem Ausbildungszeugnis als Bankkaufmann bezeichnet wurde. Hier kannst Du bei Bedarf auch die „In-meinem-Alter-ändert-man-nichts-mehr“- oder die „Das-gab-es-früher-nicht“-Karte spielen. Aber Vorsicht, dieser Spielzug ist nicht ohne Risiko und sollte nur mit Bedacht vollzogen werden!

Profi-Tipp: Vielleicht ist es auch eine Option, den Argumenten zuzuhören und darüber nachzudenken. Du kannst dabei getrost einen Schluck Wein trinken.


Tipp 4: Das richtige Geschenk

Es ist gar nicht so leicht, alle Geschmäcker zu treffen. Man gibt sich zwar redliche Mühe, recherchiert im Vorhinein, welches Geschenk für wen wohl geeignet sein mag und ist sich so sicher, das richtige ausgesucht zu haben – bis man dann die Gesichter der Beschenkten sieht. Wer aber keine Katzen mag und deshalb den Katzenkalender nicht zu würdigen weiß, ist selbst daran schuld. Den Stress kannst Du Dir sparen, denn die Lösung ist ganz einfach: Geld. Dazu musst Du auch nur ein Geschäft, nämlich die Bank Deines Vertrauens, ansteuern.

Profitipp: Wenn Du mit Verwunderung und Enttäuschung umgehen kannst, nutze Heiligabend einfach zu Deinem Vorteil! Vielleicht hast Du noch einige Dinge daheim, die Du ohnehin loswerden wolltest. Schön verpackt und mit ganz viel Begeisterung übergeben, bist Du sie los und kannst Dir das große Aussortieren sparen.


Tipp 5: Ablenkung im richtigen Moment

Sehr gut, Du hast Dich bisher gut durch den Abend manövriert, jeder ist satt und man unterhält sich entspannt. Doch auf einmal hörst Du, wie aus einer Ecke die Stimmen lauter werden, das Gespräch wird hitziger. Wenn die Unterhaltung in eine Richtung verläuft, die Dir nicht gefällt und Du merkst, dass es zu Streit kommen könnte, tief durchatmen, einen großen Schluck Wein nehmen und erst einmal laut seufzen, so dass alle es hören und innehalten. Das verschafft Dir einen Moment Zeit, um den nächsten Schritt zu planen. Du kannst zum Beispiel ganz banal mit der Aussage „Was für ein tolles Essen das doch war“ Deine eigene Kochkunst loben. Möglicherweise ist aber auch gerade ein Enkelkind in greifbarer Nähe und kann flugs zur allgemeinen Freude mit einer Blockflöte ausgestattet werden. Problem gelöst!

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