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Teneriffa - nicht nur eine Wander - oder Badeinsel - unser Mitglied eumeg/ Eugen berichtet !

Teneriffa

Teneriffa ist die vielseitigste Insel der Kanaren



Unsere Wanderungen und Besichtigungen waren im Mai 2009. Die Temperaturen sind dann noch um 24°C, sehr angenehm zum Wandern.

Um die eine oder andere Wanderung/Besichtigung zu planen, sind die angegebenen Koordinaten von Google Earth sehr hilfreich.

Ausgangspunkt, unser Hotel H 10 Adeje Pallas (N28°05`49 W16°44`87) war im Süden der Insel.

Dies ist ein sehr empfehlenswertes Hotel. Um dies alles zu realisieren hatten wir für eine Woche einen Polo.

Baranko del Inferno Adeje 360 m Meereshöhe

Unsere erste Tour machten wir mit dem Bus zu einem Wasserfall, der im Sommer zum Rinnsal wird, weil es hier ab April kaum noch regnet.



Beginn der Wanderung am nördlichen Ortsende von Adeje (N28°07`36 W16°43`26) hier sind jeden Tag sehr viele Menschen unterwegs, es werden deshalb nur ca. 100 Personen pro Stunde zugelassen.

Keine anstrengende oder gefährliche Wanderung, nur etwa 350 m Aufstieg. Hin und zurück ca. 7 km. Aber gute Wanderschuhe sind Bedingung.

Santa Cruz


Am zweiten Tag ging die Fahrt in die Hauptstadt. Der Stadtpark (N28°28`19``62 W16°15`13``28) mit bis zu 30 Meter hohen Lorbeerbäumen und vielen endemischen Pflanzen sind sehenswert.



In diesem Park gibt es viele Bänke zum Betrachten und verweilen. Auch das Museum in der Nähe vom Hafen war sehr interessant.



Nachgestellte Filme über die Guanschen (Ureinwohner) bis zu industriellen Bereichen. Eintritt nur 1,50 €. Auch das Meerwasser - Schwimmbad, gebaut von dem Künstler Cäsar Manriqe (geb. auf La Palma) sollte man gesehen haben und vielleicht auch darin geschwommen sein.

Paraise Lunar



Nun war wieder Wandern auf dem Plan. Und zwar zur weißen Mondlandschaft bei Vilaflor. Vom „Parkplatz“ bei km 64 /TF 24 bis Paraise Lunar (N28°11´27 W16°36`14) sind es hin und zurück ca. 16 km. Dort sind mehrere bis zu 10 m hohe Sand–Säulen/Pyramiden zu sehen. Fast alle haben einen Stein auf dem „Haupt“. Man muss diese Wanderung als Hochgebirgswanderung bezeichnen, es geht von 1600 m bis 2000 m hoch. Wer Kondition hat, kann noch eine Abstecher zur schwarzen Mondlandschaft machen, noch mal 150 Höhenmeter.

Orotava


Jardin del Marquesado


Zwei sehr schöne Parks neben dem Rathaus (östlich und westlich der Calle de Leon/28°23´21“N – 16°32`27“ W Google Earth).

Der östliche Park mit Pavillon ist sehr farbenprächtig, der westliche mit einem Drachenbaum und einigen tausend verschiedenen Blumen und Pflanzen, viele davon sind endemisch (Pflanzen die nur in einer bestimmten, klar räumlich abgegrenzten Umgebung vorkommen). Beide Parks sollte man gesehen haben (kein Eintritt).


Der Weg Chico Puelo ist ausschildert. Dort kann man alle wichtigen Bauwerke der Kanarischen Inseln bestaunen. Auch das Leben der Guanschen wird eindrucksvoll mit Geräuschen dargestellt. Der Eintrittspreis von 12 € ist gerechtfertigt. Mit guter Planung kann man alle drei Parks an einem Tag besichtigen.


Laguneta - Spaziergang im „Paradies“


An der TF 24 links in Richtung La Esperanza (N 28°24`52/W16°24`20) hier auf 1408 m ist die Niederschlagsmenge auch im Sommer ausreichend. Nirgends sonst auf Teneriffa findet man diese Farbenpracht, dieses wohltuende Grün. Der gelbe Ginster ist auch hier vertreten, dieser Duft ist noch intensiver und angenehmer als der weiße Ginster. Hier wachsen auch verschiedene Obstbäume. An den Wochenenden sind hier viele Spanier, um sich zu erholen. Unter der Woche machen mehrere Schulkassen ihren Schulausflug hierher. Wir konnten beobachten, als einer 3. Klasse eine Kuh gezeigt wurde. Alle 40 Kinder standen im Kreis, die Lehrerin mit der Kuh in der Mitte.


Lautstark und mit viel Gestik wurden die Körperteile der Kuh den Kindern erklärt. Das Geschrei war recht groß, viele hatten sicher eine Kuh aus dieser Nähe noch nicht gesehen. Nur in Laguneta gibt es zwei „Bauernhöfe“ mit einigen Tieren. So viele Fotos wie an diesem Tag haben wir noch nie gemacht. Wir werden noch lange an diesen farbenfrohen und erfahrungsreichen Tag denken.

Roques mit „Finger Gottes“

Ausgangspunkt ist der Parkplatz auf 2140 Meter höhe (gegenüber dem Hotel Parador.) (N28°13`24`` W16°37`50``) Diese Felsformation ist mit Sicherheit das meist fotografierteste Objekt auf Teneriffa. Täglich kommen deutlich mehr als 30 Busse und mehr als 100 PKW`s hier her, um diese extreme Felsformation, die durch Windauswaschung im laufe von einigen Millionen Jahre entstanden sein soll, zu fotografieren.

Hier begannen wir unsere Wanderung, um diese Formation zu umrunden. Anfangs auf guten, ebenen Weg.

Nach passieren der letzten Gruppe der bizarren Felsen ging es zunächst auf erkalteter, braungefärbter Lava steil nach unten. Klar, dass noch viele Fotos gemacht wurden. Nach gut einer Stunde erreichten wir eine Ebene, groß genug für 20 Fußballfelder und das auf 2000 m Meereshöhe.

Nun mussten wir auf relativ feinem Sand weiterlaufen, der das Fortkommen etwas erschwerte. Fast am Ende der Ebene ging es nun durch unwegsames Gelände wieder bergauf. Diese Strecke war abwechselnd von verschiedenen grünen Streifen durchzogen. Diese Färbung wird wahrscheinlich durch kupferoxydhaltiges Gestein verursacht. Nach ungefähr 3 Stunden, unterbrochen durch einige Fotopausen hatten wir wieder den Parkplatz erreicht.

Hier enden meine Ausführungen, es war ein wunderschöner gelunger Inselurlaub, den ich nie vergessen werde.

eumeg/Eugen

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