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Du hast mich nicht lieb

Liebe FA-ler!

Ich lese gerade das Buch von Erma Bombeck, Verlag Bastei Lübbe,
3 Bestseller in einem Band, und zwar:

"Nur der Pudding hört mein Seufzen"
"Wenn meine Welt voll Kirschen ist, was tu ich mit den Kernen?"
"Ich hab mein Herz im Wäschekorb verloren"

Hier hat Frau Bombeck eine wirklich gute Antwort, wenn Kinder sagen: "Du hast mich nicht lieb."
Wie oft haben die Kinder Ihnen das vorgeworfen? Wie oft haben sie als Eltern der Versuchung widerstanden, ihnen zu sagen, wie lieb Sie sie haben?

Wenn meine Kinder einmal alt genug sind, zu begreifen, werde ich es ihnen sagen:

Jawohl, ich hatte dich lieb genug, um dir mit Fragen auf die Nerven zu gehen, wohin du gehst, mit wem und wann du wiederkommst.
Lieb genug, um darauf zu bestehen, daß du dir das Fahrrad von deinem Geld kaufst und nicht von unserem, obwohl wir es leichter erübrigen konnten.
Lieb genug, um zu schweigen. Du solltest selber merken, dass der von dir erwählte Freund eine Niete war.
Lieb genug, um dich zu zwingen, den Riegel Schokolade ins Geschäft zurückzutragen, obwohl du ihn schon angebissen hattest, und dort zu bekennen: "Den habe ich geklaut!"
Lieb genug, dass ich dir zwei Stunden lang zuschaute, wie du dein Schlafzimmer aufräumtest - wozu ich 15 Minuten gebraucht hätte.
Lieb genug, um Zorn, Enttäuschung, abscheu und die Tränen, die mir in die Augen traten, nicht vor dir zu verheimlichen.
Ich hatte dich zu lieb, um dir Respektlosigkeiten und schlechtes Benehmen durchgehen zu lassen.
Und lieb genug, um zuzugeben, daß ich mich geirrt hatte, und dich um Verzeihung zu bitten.
Lieb genug, um mich über das hinwegzusetzen, was "alle anderen Mütter" taten oder sagten.
Lieb genug, um zuzulassen, daß due stolperst, Schaden nimmst und versagst.
Lieb genug, um dich immer die Folgen deines Tuns auf dich nehmen zu lassen, ob nun mit sechs, mit zehn oder mit sechzehn Jahren.
Und weil ich dich so liebhatte, wusste ich, daß du mich anlügen würdest über die Party, bei der dann doch keine Erwachsenen dabeiu waren, und verzieh dir, als ich feststellte, daß ich recht gehabt hatte.
Ich hatte dich lieb genug, um dich von meinem Schoß zu schieben und deine Hand loszulassen und für deine Bitten taub zu bleiben ... damit du alleine stehen lernst.
Lieb genug, um dich so zu nehmen, wie du bist, und dich nicht umzumodeln, wie ich dich gerne gehabt hätte.
Vor allem aber lieb genug, auch dann neine zu sagen, wenn du mich dafür gehaßt hast.
Und das war das Allerschwerste.

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