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Das Hundebaby Aika

Liebe FA-Mitglieder und Besucher!

Ich erzähle Euch vom Hundebaby Aika!

Meine Tochter, Helga & Co (Mann und zwei Jungs, Patrick 18 Jahre alt und Philipp 12 Jahre alt) mussten Ihren Chicco (ein Pekinese) der lange ein Mitglied der Familie war, vor einem Jahr ca. einschläfern. Das Haus war einfach leer, wenn sie nach Hause kamen, sauste kein Staubwedel (ich sagte immer so zu Chicco) vor Freude umher, sie konnten einfach nicht vergessen. So überlegten sie in diesem Jahr hin und her, sollen wir uns wieder einen Hund nehmen?
Da aber doch alle voll im Job eingespannt waren und der Kleine die Schule besucht, war es schwierig, einen Entschluss zu fassen.

Sie machten einen Kurzbesuch in der Arche Noah und da waren gerade Welpen ins Haus gekommen. Philipp suchte sich einen aus und keiner konnte mehr NEIN sagen. Sie nahmen dieses Welpen für das Wochenende mit nach Hause. Das ist ein Mischlingshund zwischen einem Terrier und noch irgendetwas, was, weiss keiner. Dieses Hundebaby hatte den Namen Aika und sie blieben auch dabei.
Nur hatte sie einen Schönheitsfehler, das Aussehen mehr von einem Terrier als vom zweiten Hund. Da war natürlich die Meinung der Nachbarn etc. immer sofort:
Das ist ja ein Kampfhund.

Sämtliche Nachbarn kamen um das Hundebaby zu sehen, der war so lieb, begrüßte alle ganz freudig, ließ sich streicheln und einfach alles. Sogar sein Spielzeug durfte man ihm wegnehmen, ohne dass sie einen Muckser machte. Sie fanden es alle wirklich lieb. Dann erhielt Aika Besuch von einem einjährigen Golden Retriever, die beiden tobten auf dem Grund und spielten, dass es eine Freude war, denen zuzusehen. Als Aika dann müde war, legte sie sich auf den Rücken, und Cindy (der Golden Retriever) wartete geduldig, bis sich die Kleine ausgeruht hatte und weiter ging das Spiel.

Meine Tochter und Schwiegersohn waren schon beeinflusst von den Leuten, die gleich mal los legten, was so ein Hund alles macht und auch beisst, wenn er ausgewachsen ist. So waren sie sich nicht einig, sollten sie den Hund zurückgeben oder behalten. Philipp wurde immer trauriger, denn die beiden schlossen schon in der Arche Noah Freundschaft. Ich muss auch sagen, dass Aika aufs Wort folgt mit ihren drei Monaten, wenn man sie ruft, ist sie sofort da und wartet auf ihr Lob.
Helga rief dann auch Erna aus Gratkorn an, Ihr kennt sie ja, Erna ist auch FA-Mitglied und hat viel Erfahrung mit Hunden, da sie eine Tierpension hatte. Den Schilderungen nach, wie sich das Tier verhält, meinte Erna:
"Nein, das ist sicher kein böser Hund später einmal, ihr müsst Aika nur erziehen, geht in die Welpenschule und dann eben die weiteren Kurse.
Kein Tier kommt böse auf die Welt, es wird nur böse gemacht! Man kann sogar einen Dackel zum Bösen erziehen!"

Da waren sie schon einmal beruhigt. Mir tat das Tier so leid, wenn ich nur daran dachte, dass es wieder zurück sollte.

Um die Beiden noch mehr zu beruhigen, mailte ich mit der Tochter von Paul Ernest, dem deutschen Schriftsteller und Lyriker, habe Euch ja schon von ihm berichtet. Seine Tochter, Martina, ist ausgebildete Tierpsychologin und Verhaltensforscherin. Nach meinen Schilderungen meinte sie auch folgendes:

"Kein Hund ist von Natur aus eine Bestie, Mensch kann sie nur dazu machen. Übrigens geht das mit jedem Hund. Da spielt die Rasse keine Rolle.

Was du mir über diesen Hund geschrieben hast, hört sich alles positiv an. Ich kann nichts erkennen, warum man diesen Hund abgeben sollte.

Er zeigt überhaupt keine Anzeichen von einer Verhaltensstörung. Im Gegenteil. Also ich würde nicht dazu raten ihn abzugeben, denn das wäre grundlos. Macht weiter mit Ihm. Die Erziehung ist natürlich wichtig und versucht ihn noch an Dinge, die er nicht kennt heranzuführen, damit er noch ein bisschen seine Angst verliert. Gibt ihm Sicherheit und Geborgenheit. Er wird es euch danken.

Sollte sich sein Verhalten ändern oder solltet ihr Fragen haben, melde dich wieder bei mir. Ich helfe gerne!

Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, wie glücklich ich bin, dass Aika nicht mehr zurück in die Arche Noah muss.

Da bei uns ja noch bis 7. Juli Schule ist und die Eltern von Philipp bis dahin noch voll im Job sind, (dann haben sie Urlaub), bin ich in diese und nächste Woche einmal nicht Babysitter, sondern Hundesitter.

Ich möchte mich bei Erna und Martina auf diesem Weg noch einmal recht herzlich bedanken, dass sie mir geholfen haben, dem Philipp Aika zu erhalten.

Martina könnt Ihr über Paul Ernest Paul Ernest
erreichen, wenn Ihr diesbezügliche Fragen habt. Sie ist ein sehr nettes Mädel und ihre Honorarnoten halten sich sehr in Grenzen.

Noch eine kleine Begebenheit: Als Philipp von der Schule kam, hat Aika ihr Geschäfterl im Haus verrichtet. Er beseitigte dieses Malheur so toll, dass sogar seine Eltern keine Worte mehr fanden, so lieb hat er seinen Hund.

Das war die Geschichte vom Hundebaby Aika.

Da sieht man wieder einmal, dass man sich nicht von Vorurteilen leiten lassen soll.

Ich wünsche allen ein schönes Wochenende und sende liebe Grüße in alle Richtungen der Steiermark und auch über die Grenzen hinaus.

Eure Emmy

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