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Städtetrips im Herbst

Budapest: Für Überraschungen gut

Wissenswertes

Die ungarische Hauptstadt wird auch „Perle der Donau“ genannt und wer schon einmal dort war, weiß auch warum. Einst bestehend aus den drei selbstständigen Städten Buda, Óbuda und Pest, besteht die Stadt Budapest in der heutigen Form erst seit 1873, als diese drei nämlich zusammengelegt wurden. Auf der östlichen, flachen Seite der Donau liegt Pest, das zwei Drittel der Stadtfläche einnimmt, auf der westlichen, bergigen Seite Buda (dt. Ofen) und Óbuda (dt. Alt-Ofen) das restliche Drittel der Stadt.

Was gibt es zu sehen?

Bei einer Anreise mit dem Flugzeug bemerkt man bereits, dass allein die Skyline den Besuch wert war. Das Budaer Burgviertel und das Donaupanorama wurden im Jahr 1987 zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt. Der Ausblick vom Ufer der Pester Seite auf die Kettenbrücke und das angrenzende Burgviertel mit Burg- oder Königspalast, Széchenyi-Nationalbibliothek, Nationalgalerie, Standseilbahn, Fischerbastei und Matthias Kirche ist – sowohl am Tag als auch in der Nacht – atemberaubend. Generell ist die Donau mit den neun stadtbildprägenden Brücken wohl die Hauptattraktion der Stadt. Auch unterirdisch gibt einiges zu entdecken: In den ehemaligen Gewölben des Gefängnisses soll sogar Graf Dracula gehaust haben. Einige Gänge sind öffentlich zugänglich.

Tipp: Wer besonders viel in kurzer Zeit sehen möchte, sollte eine Sightseeing-Tour mit dem Fahrrad machen. Auch das öffentliche Verkehrsmittelnetz ist gut ausgebaut. Wie in allen Großstädten ist auch hier das Auto nicht empfehlenswert.

Wien: Prunk und Protz aus der Kaiserzeit

Wissenswertes

Auch diese europäische Hauptstadt liegt an der Donau. Im Großraum Wien leben etwa 2,6 Millionen Menschen – das entspricht rund einem Viertel der österreichischen Gesamtbevölkerung. Als kaiserliche Reichshaupt- und Residenzstadt des Kaisertums Österreich ab 1804 wurde Wien im 19. Jahrhundert zu einem kulturellen und politischen Zentrum Europas.
Was gibt es zu sehen?

Architektonisch ist Wien bis heute vor allem von den Bauwerken um die Wiener Ringstraße aus der Gründerzeit, aber auch vom Barock und Jugendstil geprägt. Das historische Zentrum von Wien sowie das Schloss Schönbrunn gehören heute zum UNESCO-Weltkulturerbe und dürfen bei einem Besuch natürlich nicht ausgelassen werden. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zählen der Stephansdom, das Schloss und der Tiergarten Schönbrunn, der Prater, das Belvedere, das Kunsthistorische Museum, die Hofburg, die Albertina, das Riesenrad sowie das Museums Quartier.

Tipp: Auch zur Weihnachtszeit ist Wien besonders zu empfehlen. Der „Christkindlmarkt“ ist einer der schönsten in Europa. Er findet am Riesenradplatz statt und ist unbedingt einen Besuch wert.

Dublin: Das Herz der grünen Insel

Wissenswertes

Der Name Dublin ist die englische Form von Duibhlinn (irisch für „Schwarzer Teich“) und wurde von den Wikingern für ihr eigenes Dorf übernommen. Mit „schwarz“ ist hier mehr ein tieferes Gewässer gemeint, das zum Anlegen eines Hafens geeignet war. Der irische Name der Stadt lautet Baile Átha Cliath und heißt übersetzt „Stadt an der Hürdenfurt“.
Was gibt es zu sehen?

Weil ein Dublin-Besuch ohne Guinness unvorstellbar ist, gehört das Guinness Storehouse zum absoluten Pflichtprogramm. Wer hier kein Guinness trinkt, hat immer noch die Gelegenheit in Temple Bar, Dublins berühmtes Kultur- und Vergnügungsviertel eines zu trinken. In engen Kopfsteinpflasterstraßen reihen sich bunte Pubs und Restaurants an Nachtclubs, Plattenläden, gemütliche Bistros, kleine Theater- und Musikbühnen und vieles mehr. Das Dublin-Castle befindet sich mitten in der Altstadt und geht zurück bis ins 10. Jahrhundert. Auch ein Rundgang im Trinity-College und der Library lohnt sich definitiv. Ziel der meisten Besucher ist die berühmte „Old Library“ mit ihrem spektakulären „Long Room“. Ein weiterer geschichtsträchtiger und sehenswerter Ort ist das frühere Staatsgefängnis Kilmainham Gaol, das bereits 1795 erbaut wurde.

Tipp: Für einen Wochenend-Trip ist das sogenannte „Freedom-Ticket“ empfehlenswert. Für 33€ kann man alle normalen Busse und zusätzlich die praktischen Hop-On-Hop-Off-Busse nutzen. Wer das Ticket schon online kauft, kann es bereits für den Flughafentransfer nutzen. Ansonsten ist auch in Dublin das Fahrrad absolut nützlich.

Prag: Die goldene Stadt

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Den Spitznamen „Die goldene Stadt“ bekam Prag 1942 vom gleichnamigen Spielfilm, in dem die junge Magd Anna ihr Glück in der wunderschönen Stadt finden will. Und nach wie vor fühlen sich die Menschen von der Stadt angezogen: Prag zählt zu den zehn meistbesuchten Städten Europas.

Was gibt es zu sehen?

Die beliebtesten Touristenziele befinden sich rechts und links der Moldau, die mitten durch die Stadt fließt. Falls möglich, solltest Du Dir die Karlsbrücke bei Sonnenuntergang ansehen. Die berühmteste und älteste Brücke der Stadt wird in den Abendstunden romantisch erleuchtet wird und bietet zu diesem Zeitpunkt einen ganz besonderen, eigentümlichen Anblick. Links und rechts an den Brückenpfeilern befinden sich Heiligenfiguren, die schon vor 500 Jahren von den Menschen bestaunt wurden. Autos sind auf der Karlsbrücke verboten, sodass sie in Ruhe bestaunt werden können. Nur einen Steinwurf von der Karlsbrücke entfernt ist der Altstädter Ring. Dort steht nicht nur das Rathaus mit seiner beeindruckenden astronomischen Uhr, sondern auch die Teynkirche mit den zwei dunklen Türmen. In diesem Viertel kann man übrigens auch gut Bier trinken. Ebenfalls nicht fehlen darf die Prager Burg und der Veitsdom. All diese Bauten stehen bereits seit dem Mittelalter dort. Empfehlenswert ist außerdem das Jüdische Viertel Josefov, wo es viele tolle Fassaden, schöne Synagogen und kleine Gassen und alte Friedhöfe zu entdecken gibt.

Tipp:
Jeden Samstag und Sonntag findet auf einem alten Industriegelände der größte Flohmarkt in Tschechien statt, der Flohmarkt Bleší Trhy. Hier trifft man nur wenige Touristen und es wird wirklich alles angeboten: Vom Autoreifen, über Antiquitäten bis zu Elektroartikeln.

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