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Seit ca 6.000 Jahren gibt es schon die Reis-Pflanze. Nach Spanien wurde sie von den Mauren aus Indien und China gebracht. Reis heißt hier arroz.
Um Malariaepedemien zu vermeiden, gab der aragonesische König, Jaime I. 1238, den Befehl, den Reisanbau auf das Gebiet der Lagune Albufera zu beschränken.
Auf 120.000 Hektar wird in ganz Spanien Reis angebaut und davon allein 15.000 in dem Land Velencia. Weitere wichtige Gebiete sind in Andalusien, Extrematura und Katalonien.
Tausende von Tonnen valencianischer Reis werden jährlich produziert und geerntet für Paella und Co.

Heute wird die Aussaat vom Hubschrauber aus gemacht. Wie eine riesengroße Libelle zieht ein Hubschrauber seine Bahnen über den gefluteten Reisfeldern.Er transportiert einen Behälter, aus dem strömen Tausende von Reiskörnern.In nur 12 Stunden hat der Hubschrauber 30.000 KIlo Samen auf 300 Hektar Land verteilt.Seit 1997 wird der Reis aus der Luft gesät.

Die Samen können dann bei einer Temperatur von ca 12°C keimen.Haben die Pflanzen eine Höhe von 20 cm erreicht, werden sie büschelweise ausgerissen, um dann in einem anderen gefluteten Feld einzeln eingesetzt zu werden.Im September wird der Reis geerntet.Entweder wird das Wasser abgelassen oder es ist bereits verdunstet.Dann muss der Reis gedroschen und getrocknet werden.Die Körner werden enthülst und poliert, so erhält er den weißen Glanz.

Je nach Erntejahr wird bis zu 1,5 Millionen Kilo Reis, die jedoch nach dem Schälen auf rund 800.000 Kilo schrumpft.

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