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Barfuß laufen – Freiheit für die Füße!

Unsere Füße lieben es, in direkter Berührung mit weichem Rasen, glatten Steinen und warmem Sand zu sein. Viel zu häufig sind die Füße den ganzen Tag in Schuhe eingepackt. Dabei bietet der Sommer die perfekte Gelegenheit, die Schuhe zu Hause zu lassen und stattdessen barfuß zu laufen.

Bafuß laufen am Strand

Warum ist barfuß laufen gesund?

Unsere Füße verfügen über viele Rezeptoren sowie Muskeln, mit denen wir den Untergrund ganz bewusst und exakt wahrnehmen können. Schon kleinste Unebenheiten auf dem Boden werden durch die Füße ausgeglichen. Werden Schuhe getragen, ist diese Funktion des Fußes stark eingeschränkt. Außerdem bilden sich in zu engen oder schlechten Schuhen oftmals die Muskeln, Bänder und Sehnen zurück. Unter Umständen kann dies sogar zu orthopädischen Problemen führen.
Wer hingegen barfuß läuft, trainiert die Fußmuskulatur und stärkt sein Fußgelenk. Darüber hinaus lässt sich ohne Schuhe die Umgebung mit verschiedenen natürlichen Untergründen intensiver wahrnehmen. Kurz, wer barfuß läuft, kann die Natur mit allen Sinnen erleben

Vorteile vom Barfußgehen auf einen Blick

Das Laufen ohne Schuhe bietet viele Vorteile. Dazu zählen:

  • Training: Durch den Verzicht auf Schuhe werden die Muskeln, Bänder und Sehnen trainiert. Auch das Fußgelenk wird stabiler. Ein guter Stand ist für den ganzen Körper gut, Knie- und Rückenschmerzen können so gelindert werden.

  • Atmungsaktiv: Insbesondere Füße von Menschen, die zu Schweißfüßen tendieren, können barfuß aufatmen.

  • Gesunder Laufstil: Das Laufen ohne Schuhe und Socken fördert einen gesunden Laufstil und verhindert die Entstehung orthopädischer Probleme wie beispielsweise Senk- oder Spreizfüße.

  • Nachhaltig: Wer häufiger barfuß geht, statt Schuhe zu kaufen, spart Ressourcen.


Frau barfuß im See mit Schuhe in der Hand

Wellness für die Füße

Barfuß laufen ist für jede Person geeignet. Anfänger sollten allerdings darauf achten, dass die Zeiträume am Anfang eher kurz sind und dann langsam gesteigert werden. So werden Muskeln, Bänder und Sehnen peu à peu gestärkt. Auch der Untergrund sollte zunächst nicht zu anspruchsvoll sein. Am besten eignet sich für Barfußneulinge eine Wiese, aufgeweichte Erde, der häusliche Teppich oder Holzboden Anspruchsvollere Wege mit spitzen Kieselsteinen und trockenen Ästen sollten anfangs nicht belaufen werden. Das Laufen ohne Schuhe wird so zu einem wahren Wellness-Erlebnis.

Frau läuft barfuß auf Waldweg

Auch für Sportler kann das Barfußwandern oder -laufen viele Vorteile bringen. So können Jogger nicht nur ihre Muskulatur stärken, sondern auch die Lauftechnik sowie Laufleistung verbessern. Denn während man mit Schuhen, den Fuß zumeist mit der Ferse aufsetzt, liegt die Belastung beim Barfußlaufen auf dem Mittel- oder Vorderfuß. Dies ist weitaus natürlicher. Auch beim Barfuß rennen oder wandern gilt: Die Füße langsam an die neue Belastung gewöhnen!

Diabetiker aufgepasst! Da bei Diabetes das Risiko für schlecht heilende Wunden höher ist, sollten Diabetiker vorab mit ihrem Arzt oder ihrer Ärztin besprechen, ob sich für sie das Laufen ohne Schuhe empfiehlt.

Worauf sollte man besser achten?

Trotz aller Vorteile birgt das Barfußlaufen auch Risiken, auf die es zu bedenken gilt:

  • Untergrund: Hohes Gras mit Klee und anderen Wiesenblumen ungeschützt zu betreten kann nicht ganz ungefährlich sein. So sollte im Sommer immer Ausschau nach Wespen, Bienen & Co. gehalten werden.
  • Auch im städtischen Bereich besser aufs Laufen ohne Schuhe verzichten, da durch Scherben, Steine und andere achtlos weggeworfene Gegenstände Verletzungsgefahr besteht.

  • Fuß- und Nagelpilz: Durch Pilzsporen im Schwimmbad oder Hotelzimmer können an den Füßen Fuß- und Nagelpilz entstehen. Fußpilz macht sich durch Juckreiz, Rötungen und Schuppungen zwischen den Zehen bemerkbar. Nagelpilz zeigt sich durch gelbliche oder weiß verfärbte sowie brüchige oder verdickte Stellen. Beides sollte schnellstmöglich behandelt werden. Aber: Beim Barfußlaufen werden die Füße besser durchblutet, was zusammen mit der warmen Haut vor einem Pilzbefall schützt.

Mann mit Barfußschuhen

Barfuß im Herbst und Winter

Wer auch im Herbst und Winter nicht auf das Gefühl des Barfußlaufens verzichten möchte, kann auf Barfußschuhe zurückgreifen. Sie kommen immer mehr in Mode und dafür gibt es gute Gründe! Sie lassen dem Fuß und den Zehen viel Freiraum und fordern die Muskeln, Sehnen und Bänder durch eine dünne, flexible Sohle. Es gibt sie in verschiedenen Varianten: sportlich, modisch, bürotauglich und schick. Insbesondere in der kalten Jahreszeit sind sie eine tolle Möglichkeit, der Fußmuskulatur etwas Gutes zu tun.

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