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Myeloproliferative Neoplasien (MPN)

Der Begriff Myeloproliferative Neoplasien (MPN) bezeichnet eine Gruppe seltener Erkrankungen des Knochenmarks, bei denen zu viele rote Blutkörperchen, weiße Blutkörperchen und/oder Blutplättchen gebildet werden:

Zu viele rote Blutzellen verdicken das Blut und erhöhen das Risiko, eine Thrombose (Blutgerinnsel) in den größeren Blutgefäßen zu erleiden.

Wenn ein Gerinnsel eine wichtige Arterie verschließt, kann das einen Herzinfarkt oder Schlaganfall auslösen.

Blockiert ein Gerinnsel eine Vene, kann eine tiefe Venenthrombose entstehen und sogar zu einer lebensbedrohlichen Lungenembolie führen.

Behandlungsmöglichkeiten von MPN

Myeloproliferative Neoplasien sind chronische Erkrankungen, die derzeit nicht medikamentös geheilt werden können. Daher zielen die Therapieansätze auf eine Verbesserung der Lebensqualität der Patienten ab, um Komplikationen zu verhindern. Die Behandlungsmethoden sollten sich dabei immer nach der jeweiligen Erkrankungssituation jedes einzelnen Patienten richten. Mögliche Risiken und Nebenwirkungen sollten gegen den individuellen Nutzen abgewogen werden. Da die Krankheitsverläufe sehr verschieden sein können, erfolgt die Therapieentscheidung für jeden Patienten individuell.

Weitere Informationen zu den Krankheitsbildern, Veranstaltungen für Patienten und Angehörige sowie umfangreiche Materialien zum Download findest Du hier:

Themen > Gesundheit > Seltene Bluterkrankungen > Myeloproliferative Neoplasien (MPN)