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Seit einigen Tagen sind wir wieder auf See.So ganz langsam kommen wir in wärmere Gefilde.
Nachdem wir Cap Finistere passiert haben,führt uns die Reise an der potugisischen Küste entlang nach Lissabon. Das Wetter in der Biscaja war neblig.Sehr oft hat man hier schlechtes Wetter und hohen Seegang. Nachdem wir die Küste erreicht haben,fahren wir den Rio Tejo hinauf,schon nach kurzer Zeit kommt die Stadt in Sicht.Hier sollen wir zwei Tage liegen.Viel Zeit ist mal wieder nicht,aber für einen kurzen Trip an Land ist die Zeit schon da. Wir machen uns also auf den Weg. Lissabon ist eine sehr alte Stadt.Die Stadtgründung geht auf die Phönizier zurück,die hier etwa 1000 v .CHr.eine Handelsniederlassung gründeten.Die Geschichte Lissabons ist ganz interessant.Ich will aber diese hier nicht aufführen.Jeder kann sie in Büchern oder bei Google nachlesen. Zu Portugal gehören, inmitten des Atlantischen Ozeans,etwa 1500 km von der Küste entfernt,die aus neun Inseln bestehende Gruppe der Azoren.Die zweite Inselgruppe ist Madeira(zwei Inseln) diese befindet sich ca 1000 km südwestwestlich von Lissabon vor der Küste Afrikas. Von der Inselgruppe Madeira werde ich später berichten.Zu den Azoren bin ich nie gekommen. Wie meistens liegen wir mit dem Schiff wieder einmal weit draußen vor der Stadt. Wir nehmen also den Bus und machen uns auf den Weg zur Stadtmitte.Hier sind wir mitten drin im vollen Leben.Der erste Eindruck ist sehr gut.Viele moderne Wohnhäuser,Banken und Geschäftshäuser,auch sieht alles sauber aus,aber sobald man sich von den prunkvollen Plätzen und Straßen entfernt,je mehr sieht man die alten Straßenzüge die so langsam zerfallen. Auf den Straßen tummelt sich alles Schuhputzer,Geschäftsleute im feinen Anzug und viele Menschen aus Afrika,die hier versuchen ihr Glück(Arbeit)zu finden. Geht man durch die alten Straßen zum Fischmarkt hinunter ist es ein Erlebnis.Viele Kulturen trifft man hier an.Es kommt daher,daß Portugal viele Kolonien hatte.Bald schon kommen die ersten Fischstände in Sicht. Der Duft oder auch"Gestank" führt uns direkt dorthin.Es ist ein Erlebnis dieses Treiben zu beobachten. Lissabon ist mit Sehenswürdigkeiten reich gesegnet.Wir aber fühlten uns im Stadtvirtel Alfana sehr wohl.Es hat ein wunderbares Flair.Der Geruch,die Menschen,die Musik die aus den Lokalen erklang alles war einfach"DIE STADT LISSABON"Man kann es nicht beschreiben.Irgendwann hatten wir ein schönes uriges Lokal gefunden.Hier suchten wir uns draußen einen Platz, und gönnten uns eine Flasche Wein.Für den Hunger,den wir hatten,bestellten wir uns die typischen portugisischen Sardinen.Sardinen gibt es an jeder Straßenecke,schmecken einfach lecker. Von den Sehenswürdigkeiten haben wir nicht viel gesehen.Für uns war die Stadt mit all ihren Menschen und dem Treiben viel sehenswerter. Ich glaube,man muß nicht immer mit einem Reiseführer in der Hand unterwegs sein.Viel schöner und erlebnisreicher ist es sich einfach treiben zu lassen. Gegen Abend kehrten wir an Bord zurück.Meine Wache begann um 00:00,und schlafen muß der Mensch ja auch einmal. Portugal hat eine sehr vielfältige Küche.Die Portugiesen essen gerne und viel.Fisch wird sehr viel angeboten und deshalb habe ich ein tolles Fischrezept für Euch. Frittierte Meeresfrüchte
Zutaten
1 ltr.Oel zum frittieren
8 rohe Garnelenschwänze
400 gr Tintenfischringe
16 Sardinen
Salz,frisch gemahlenen Pfeffer
2 Bund Petersilie
2 Zitronen
Für den Teig
15o gr Mehl
15o gr lauwarmes Wasser oder einen trocknen Weißwein.
1/2 TL Salz
2 EL Oel
1 Eiweiß
1. Aus dem Mehl,Wasser(Wein),Salz und Oel einen Teig rühren.Das Eiweiß schlagen und unter den Teig ziehen.
2.Das Oel in der Fritteuse auf ca 175 Grad erhitzen.
3.Die Garnelenschwänze am Rücken einschneiden und entdarmen.Die Sardinen säubern und waschen.Alle Meeresfrüchte mit Küchenpapier trocknen.
4. Wenn das Oel heiß ist,die Meeresfrüchte salzen und pfeffern.Jedes Teil einzeln durch den Teig ziehen und die gesamte Menge in 4-5 Portionen frittieren.Die Garzeit beträgt 3-5 Minuten.
5. Die gebackenen Meeresfrüchte aus dem Oel heben und abtropfen lasser. Danach die trockene Petersilie ohne Stil in das Oel werfen und sofort wieder herausheben.
6. Die Meeresfrüchte mit der frittierten Petersilie und den Zitronenspalten garnieren und sofort auftragen. Dazu einen leicht gekühlten trocknen Weißwein. Man kann auch noch frisches Kaviarbrot dazu reichen. Ich wünsche ein gutes Gelingen !! Euer Groo .

Seefahrt
Hier ist die "Adria" nochmals im Bild zu sehen.

Wir sind wieder einmal auf See,und steuern einen südlichen Kurs,bis zum Cap St.Vinsente.

Es gibt hier ein ganz bekanntes Leuchtfeuer,immer dann sobald ich mit einem Schiff dort vorbeigekommen bin,habe ich mir gewünscht einmal dort zu stehen.Diesen Wunsch habe ich mir dann im Jahre 2006 erfüllt.Davon werde ich später berichten. Unsere Fahrt geht nun mit östlichem Kurs weiter.Schon bald kommt die Straße von Gibraltar in Sicht.Diese Meerenge hat nur eine Breite von ca 37 Km.Man kann das Afrikanische Festland sowie die spanische Küste gut erkennen.Hier in der Straße von Gibraltar herrscht immer ein sehr reger Schiffsverkehr.Für die Offiziere und den Kapitän auf der Brücke heißt es dann volle Konzentration. Unser nächster Hafen wird Malaga sein.Ich werde nur von zwei Häfen in Spanien berichten,von der Stadt Malaga und von der Stadt Barcelona.Es gab für mich viele Häfen in Spanien,die wir auf all den Reisen angelaufen sind,es ist einfach nicht möglich von allen zu berichten. Malaga liegt an der Costa del Sol.Sie ist eine Hafen und Geshäftsstadt,die seit vielen Jahren die Schwelle von einer halben Million Eiwohnern überschritten hat.Man sagt hier an der Costa del Sol soll das beste Klima in Europa vorherschen. An Bord immer wieder die Probleme mit der Wacheinteilung,wir müsen den Maschinenraum immer besetzt halten,und somit werden Wachen eingeteilt,jewils 8 Stunden.Von 00:00 bis 08:00,von 08:00 bis 16:00 und von 16:00-24:00.Einer von uns geht dann noch den Tagestörn von 08:00Bis 16:00. Gerne bin ich die Wache ab 16:00 gegangen,somit hatte ich dann für meine Unternehmungen viel Zeit. Im Hafen von Malaga liegt nicht weit vom Stadtzentrum entfernt.Somit konnten wir den Weg zu Fuß gehen.Was mir damals in Malaga aufgefallen ist,es gibt hier sehr viele Parkanlagen,und viel Grün. Der erste Weg führte uns zu einer maurischen Festung,ein beeindruckendes Bauwerk aus dem 11.Jahrhundert.Die Festungsanlage wurde damals von den Mauren errichtet .Diese Festung lohnt es sich auf jeden Fall zu besichtigen.Von dort aus machten wir uns auf den Weg zur Stierkampfarena.Von außen ist dieses Bauwerk sehr beeindruckend.Von innen habe ich es nicht gesehen.Stierkampf ist nicht meine Welt,aber aus Spanien einfach nicht fortzudenken.Weiter führt uns der Weg an einem römischen Theater vorbei. Lange mußten wir suchen um das Geburtshaus von Picasso zu finden Irgendwie fanden wir es dann doch noch,doch leider geschlossen. In der Innenstadt kehrten wir in einer gemütlichen Tapas-Bar ein.Die Zeit verging wie im Fluge und wir mußten wieder zurück an Bord. Schon in der Nacht ging unsere Fahrt weiter nach Barcelona.Auch hier war die Zeit nur kurz bemessen.Da in der Maschine viel Arbeit angefallen war,bin ich gar nicht erst an Land gekommen.Auch das kann bei der Seefahrt vorkommen. Später bin ich noch sehr oft nach Spanien gereist.Für meine Frau und für mich ist Andalusien immer eine Reise wert.Von all unseren Unternehmungen werde ich später in der Rubrik Urlaub berichten. Die spanische Küche ist sehr abwechslungsreich,so wie im gesamten Mittelmeerraum hat sie den Ruf besonders gesund zu sein.Dieses liegt vor allem daran,daß die meisten Speisen mit Olivenöl und Knoblauch zubereitet werden.Salat gehört fast immer zu den üblichen Beilagen. An der Küste hat Fisch den absoluten Vorrang,weiter ins Landesinnere sind die Speisen etwas deftiger.Ein ganz bekanntes spanische Gericht ist die Paella. Auch ein typisches spanisches Gericht soll hier nicht fehlen.
Spanische Fischsuppe
Zutaten
250 gr Schellfisch
750 gr. Fischbrühe
1 Kräuterbündel(Thymian Lorbeer Schnittlauch sowie Stangensellerie)
1 zerdrückte Knoblauchzehe
1 Priese Thymian(getrocknet)
200ml Weißwein
4oo gr Muschelfleisch(Miesmuscheln)
1 Zwiebel fein gehackt
25 gr Butter
20 gr Mehl 6 gefüllte Oliven in feinen Scheibchen geschnitten
1 kleine Priese Safran
2 Eigelb
150 gr Sahne Schnittlauch bzw Petersilie zum ganieren.
Den Fisch in der Fischbrühe zusammen mit dem Kräuterbündel ca 15 Minuten leicht kochen.Das Kräuterbündel aus den Topf nehmen,den Fisch von Haut und Gräten befreien und mit der retlichen Flüssigkeit pürieren.Thymian,Knoblauch und Weißwein der Suppe beifügen und diese leicht aufkochen lassen Die Zwiebel in der Butter dünsten,mit Mehl bestäuben,mit der Fischsuppe ablöschen,die Muschel, den Safran und die Oliven befügen,das Ganze aufkochen lassen,danach noch 10 Minuten weiterköcheln.Das mit der Sahne vermische Eigelb in den Topf geben,aber nicht mehr kochen. Dazu schmeckt ein trockner leicht gekühlter Weißwein,sowie frisches Stangenbrot. Guten Appetit wünscht Euch Groo. Die nächste Station unserer Reise wird Italien sein.
Bis dahin alles Gute Euer Joachim(Groo)

Wieder einmal sind wir auf See und steuern in Richtung"Bella Italia"

In Italien hatte ich während meiner Seefahrtszeit viele Häfen.Viele davon waren ganz sehenswert,aber einige waren nicht so interessant. Ich möchte nun einmal die Häfen aufführen die ich mit den Schiffen,auf denen ich tätig war,eingelaufen bin.Ob ich noch alle zusammen bekomme? Einige habe ich bestimmt vergessen.Fangen wir also im Norden von Italien an.Genova,La Spezia,Livorno,Napoli,Catania Siracusa,dann auf der Adriaseite Venedig und Trieste.Es gibt in meinem Kopf viele Erinnerungen,aber um alles hier aufzuführen,das würde doch zu viel werden. Ich will mich auf eine Stadt beschränken,diese Stadt hat zwar keinen Hafen,doch es ist die Stadt Italiens "Rom" Damals war ich in Tobruk/Libyen mit einem Schlepper ,die Robbenplate,stationiert.Unser Rückflug ging immer über Rom,und so lag es nahe,dort einmal die Rückreise zu unterbrechen,um sich diese Stadt anzuschauen.Ich hatte damals einen Arbeitskollegen,der für diese Art von Unternehmungen immer zu haben war.An Bord hatten wir während unserer Dienstzeit genug Gelegenheit um unsere Reise zu planen. Unser Flug begann Tripoli und brachte uns in Richtung Rom. Dort angekommen,zunächst einmal unsere Koffer entgegen genommen und dann zum Taxi.Der Taxifahrer brachte uns in ein Hotel in der Nähe der Engelsburg,so wie wir es geplant hatten.Das Hotel war einfach,gut und sauber.Dieses ist in Italien nicht immer der Fall. Zeit hatten wir noch,und somit führte uns der nächste Weg zum Office der Lufthansa.Nachdem wir unseren Flug umgebucht hatten,konnte der Urlaub beginnen. Zunächst eimal mit dem Bus wieder zurück zum Hotel.Nachdem wir unsere Sachen verstaut hatten und zu Abend gegessen hatten,konnte unsere erste Erkundugstour beginnen.Unsere erste Tour führte uns ohne Ziel durch die Straßen von Rom.Wir beschlossen,daß wir all unsere Touren,die wir unternehmen würden zu Fuß machen würden.Es gab an jeder Ecke etwas zu entdecken. Am nächsten Tag zog es uns zunächst einmal zu Engelsbrücke,die wohl schönste Brücke Roms,die uns dann weiter zur Engelsburg führte(Castell Sant Angelo)Diese riesige Anlage wurde als Mausoleum erbaut,etwa um 13o n.Chr.Der Erbauer dieser Anlage war der Kaiser Hadrian.Den Namen gab man der Burg nach einer Vision des Papstes Gregors,dem war der Erzengel Michael erschienen und verkündete ihm das baldige Ende der Pest.Eine Statue des Erzengels Michael schmückt das Dach der Burg.Man benötigt schon einige Stunden um sich alles anzusehen. Weiter führte uns der Weg in Richtung Petersdom.Man kann diesen Eindruck nicht wiedergeben.Sobald man den Pe tersplatz betritt,ist man eingefangen,ja ich möchte sagen überwältigt. Der Vatikan stellt innerhalb Roms ein eigener Staat da.Man kann es nicht beschreiben was es hier an Sehenswürdigkeiten gibt,es ist einfach zu viel. Ich möchte nun nicht alle Sehenswürdigkeiten auzählen,nur einige Dinge.Die Sixtinische Kapelle,die Schatzkammer,die Pianothek und nicht zuletzt die Schweizer Garde.Ich kann nur jedem raten einmal nach Rom zu reisen um diese wunderschöne Sadt zu erleben. Wir benötigten etliche Tage um uns alles anzusehen. In den nächsten Tagen standen viele Dinge auf unserem Programm,doch Abends führte uns der Weg immer wieder zum Petersdom.Es war,als würden wir magisch angezogen. An Kirchen ist Rom reichlich gesegnet,wieviele ich damals besichtigt habe,kann ich nicht mehr sagen.Alle waren wunderschön,doch irgendwann kommt der Augenblick an dem das Auge so gesättigt ist,daß man nichts mehr aufnehmen kann. Sehr oft verbrachten wir auch viele Stunden im alten antiken Rom,daß Forum Romanum.Es gibt hier eine Vielzahl an Tempel und Triumpfbögen.Um sich alles genau anzusehen,benötigt man viel Zeit und einen guten Reseführer um alles nachzulesen. Viel Zeit verbrachten wir auch im und am Kolosseum.Das Kolosseum ist eines der besterhaltenen Bauwerke des Altertums.Erbaut wurde es um 80 n.Chr.Die Spiele die dort stattfanden dienten den hohen Herren und der Bevölkerung Roms zur Unterhaltung.Obwohl diese Spiele sehr grausam waren fanden sie das Ineresse der Bevölkerung.(Anmerkung:Hat sich da bis heute etwas geändert?Man denke einmal an den Stierkampf in Spanien) Nun einige Zahlen zum Kolsseum.(Die Zahlen habe ich einem Reiseführer entnommen) Das elipsenförmige Gebäude das etwa 50000 Menschen !!! fassen konnte,hat einen Umfang von 527m.Die Längsachse mißt 186m.Die Querachse 156m,die Höhe beträgt 50m. Betritt man das Kolosseum,so ist man beeindruckt von der Größe.Wenn man sich dann bildlich vorstellt wie hier die Spiele statttgefunden haben,und wieviele Menschen hierbei ihr Leben lassen mußten,so wird man doch nachdenklich. Der Boden der Arena soll aus Holz bestanden haben.Dieser Boden nicht mehr vorhanden,so hat man einen sehr guten Einblick in den unterirdischen Räumen.Hier befanden sich damals die Räume der Gladiatoren und die Käfige für die wilden Tiere. Über diese Zeit gibt es sehr gute Filme z.B." Der Gladiator",oder den Filmklassiker"Ben Hur" Einen Tag verbrachten wir am berühmten Spanischen Platz und an der wundervollen Spanischen Treppe.Im Sommer ein wahres Blütenmeer.Hier trifft man Besucher aus der ganzen Welt. Zum Schluß meines kleinen Berichtes möchte ich noch den Trevi Brunnen aufführen.Dieser Brunnen ist weltbekannt.Es ist der größte Barockbrunnen Roms. Nach alter Sitte wirft man vor dem Abschied von Rom eine Münze,rückwärts über den Kopf in den Brunnen.Man wird dann irgendwann nach Rom zurückkehren.Noch bin ich nicht nach Rom zurückgekehrt,aber meine Frau und ich tragen uns mit dem Gedanken dorthin zu reisen. Es gibt noch so Vieles was man über Rom berichten könnte,aber ich will es hiermit bewenden lassen.Unser Schiff liegt schon zum Auslaufen bereit. Sollte jemand von Euch Rom besucht haben,so wäre es toll wenn der- oder diejenige darüber berichten würde. Die italienische Küche ist als sehr gut und abwechslungsreich bekannt.Sie zeichnet sich aus ,vor allen Dingen durch ihre Reichhaltigkeit an Nudeln und Reisspeisen,Gemüsen,Salaten und Obst.Die Fleisch-und Fischspeisen werden auf sehr verschiedene Art zubereitet.
Und nun zu unserem Rezept. Gemüserisotto (4 Pers.)
Zutaten
15o gr Langkornreis
100 gr.gekochter Schinken in Würfel
4 EL geriebenen Butterkäse
100 gr. Lauch in feinen Streifen
100 gr.Möhren in feinen Würfeln
1 rote Paprikaschote in Würfeln
1 Zwiebel un feinen Würfeln
1 Knoblauchzehe in feinen Würfeln
100 gr. Creme`frai`che,
2 EL Butter
0,5 l Gemüsebrühe
Kräuter der Provence,
2 El gehackte Petersilie
frisch geriebene Muskatnuß
Cayennepfeffer
frisch gemahlenen weißen Pfeffer,
Salz
Zitronenmelisse
Den Lauch,die Möhren,die Paprikaschoten,die Zwiebel und die Knoblauchzehe mit dem Reis,der Gemüsebrühe,der Butter,1 TL Kräuter der Provence und 1 TL Salz gut vermischen und zum Kochen bringen,danach ca 25-30 Minuten quellen lassen. Das Risotto mit den Gewürzen abschmecken und den Schinken,den Butterkäse,die Creme frai`che und die Petersilie unterrühren.Nochmals 5 Minuten auf kleiner Stufe erhitzen.Mit Zitronenmlisse garnieren und servieren.(Man kann auch mit Schnittlauch servieren falls keine Zitronenmelisse zu bekommen ist) Ich wünsche ein gute Gelingen beim Kochen. Unser nächstes Land,welches wir ansteuern werden,wird Griechenland sein.
Bis dann Joachim (Groo)

von Groo am 25.05.08 15:16
Italien haben wir nun verlassen und fahren unser nächstes Ziel entgegen.Das nächste Land wird Griechenland sein. Es wird euch aufgefallen sein,daß auf unsere Reise noch Jugoslawien sowie die Insel Sizilien fehlen.Dieses ist aus einem bestimmten Grund so von mir gewollt.Diese beiden Ziele möchte ich in Zusammenhang mit Libyen bringen. Nun aber geht es nach Griechenland.Griechenland hat genau wie Italien eine bewegte Geschichte aufzuweisen,aber auch hier,wie auch schon in den anderen Berichten möchte ich es jedem selbst überlassen darüber nachzulesen. Griechenland,war damals bei der "Atlas Levante Linie" eines unserer meist angelaufenen Länder im Mittelmeerraum. Viele Häfen habe ich dort kennengelernt.Patras,Korinth,Pir äus/Athen Saloniki,Kevala,Volos sowie viele Inseln(Samos,Naxos,Rhodos u,v.m.) Zunächst möchte ich von einer Begebenheit berichten die ich in der Staße von Korinth erlebt habe. Wir hatten den Hafen von Patras verlassen und steuerten unseren nächsten Hafen an.(Den Namen habe ich leider vergessen).Es war ein sehr kleiner Ort und lag an der Einfahrt zum Korinth-Kanal.Dort sollten wir ein Teil unserer Ladung löschen.Bei der Ansteuerung zum Hafen hörten wir von weitem schon laute Musik.Es machte uns neugierig,je näher wir dem Hafen kamen um so turbulenter ging es zu.Viele Boote waren unterwegs und dann ging es richtig los.Drei Böllerschüsse wurden abgefeuert.Unser Kapitän antwortete mit einem"Dreifachen Lang"mit unserem Typhon. Das Schiff wurde an der Pier festgemacht,und wir staunten nicht schlecht.Eine Abordnung von Herren in dunklen Anzügen kamen an Bord.An Land war alles festlich geschmückt mit Fahnen,Blumen und Girlanden.Auch gab es viele Getränke-und Imbisstände.Wir fragten uns, was soll das alles.Auch das Fernsehen und der Rundfunk waren vor Ort.Nach einiger Zeit wurden wir aufgeklärt.Der Hafen war ganz neu gebaut worden,und wir waren das erste Schiff welches in hier eingelaufen war.Von dem Bürgermeister des Ortes waren wir alle zu einem großen Fest eingeladen.Man muß dieses 24 deutschen Seeleuten nicht zweimal sagen.Zwei Tage lag unser Schiff im Hafen bevor es weiterging mit der Reise. Gefeiert wurde Tag und Nacht,mit Musik und Sirtaki,Essen und Trinken.Es war ein rauschendes Fest.So habe ich die griechische Gastfreundschaft kennengelernt.Irgendwann ging dann auch diese schöne Zeit zu Ende. Unser nächstes Ziel war nocheinmal Patras,von dort ging es dann weiter nach Piräus.Der Hafen von Piräus hat einen internationalen Ruf.Für mich ist Piräus immer ein sogenannter "Bilderbuchhafen"gewesen.Schiffe und Seeleute aus aller Welt trifft man hier.Es wurden immer wieder Neuigkeiten ausgetauscht oder man erkundigte sich nach einem bestimmten Schiff oder nach einer Person.Dafür hatte man immer die Gelegenheit in den Lokalen ,Bars und Kneipen.Piräus hat ein Flair das seinesgleichen auf der Welt suchen muß.Wer kennt nicht den Schlager"Ein Schiff wird kommen"Dieser Schlager wurde schon von vielen Interpreten gesungen,für mich hat die Griechin Melina Mercouri die schönste Version gebracht. In Piräus lagen wir immer etliche Tage,somit hatten wir auch Gelegenheit die Umgebung zu erkunden.Was lag also näher,als sich ein Moped auszuleihen.Diese Knattermaxen wurden günstig angeboten und waren im Verkehr von Piräus sehr wendig. Unser Ziel war es natürlich die Akropolis zu besichtigen.Die Straße führte uns von Athen aus immer bergan bis wir unser Ziel erreicht hatten.Nachdem wir die Mopeds abgestellt und angeschlosen hatten,begaben wir uns auf Erkundungstour.Die Anlage ist riesig,wenn man bedenkt,was die Menschen damals schon erbaut bzw konstruiert haben,so wird man doch schon nachdenklich. Die Akropolis besteht aus sehr vielen Tempeln und Bögen.Sollte von euch jemand einmal dorthin reisen,so sollte an einen sehr guten Reiseführer mitnehmen,um überhaupt einen Einblick von der Vielfalt zu bekommen.Die Besichtigung dort an der Akropolis nahm schon viele Stunden in Anspruch.Für uns kam die Zeit,da wir wieder an Bord zurück mußten.Unsere Wache begann mal wieder. Am nächsten Tag machten wir dann eine Tour nach Athen.Diese riesige Stadt kann man nicht in ein paar Stunden kennenlernen,somit beschränkten wir uns auf einen ganz normalen Rundgang durch die Innenstadt.Wir begannen unsere Tour am Omoniaplatz.Dieser Platz liegt sehr zentral in der Innenstadt.Der Weg führte uns durch den sehr schönen Nationalgarten(Parkanlage) Irgendwann kammen wir am Königspalast an.Damals regierte noch der König Konstantin II.Er mußte nach dem Umsturz 1967 Griechenland verlassen.Er ging ins Exil und kehrte 1974 wieder zurück. Am Königspalast gab es damals immer zu bestimmten Zeiten die Wachablösung.Dieses Schauspiel war einfach sehenswert.Ich war immer sehr beeindruckt davon.(Die Soldaten sahen immer gut aus, mit ihrem Minirock und den Kniestrümpfen mit den Bommeln dran.) Abends kehrten wir dann nach Piräus zurück,dort in einem der Lokale,bestellten wir uns zu essen und zu trinken(obwohl es an Bord einen sehr guten Koch gab)Wir aber waren immer sehr angetan von den Köstlichkeiten welches die Länder zu bieten hatten.Auch deswegen zum Schluß immer ein typisches Rezept. Die griechische Küche ist stark von Orient beeinflußt und bevorzugt fettreiche und stark gewürzte Speisen.Hammel oder Lammfleisch bilden die Grundlage der meisten Gerichte.Erst mit weitem Abstand folgen Schweinefleisch und Geflügel.Gebraten wird fast ausschließlich in Olivenöl. Für Euch habe ich nun einen Griechischen Bauernsalat vorbereitet. Griechischer Bauernsalat Zutaten 1 kleine bzw 1/2 Salatgurke 4 reife Strauchtomaten 1 grüne und 1 gelbe Paprikaschote 1 große Gemüsezwiebel 16 schwarze Oliven 2oo gr. griechischer Schafskäse(oder Fetakäse) Für die Marinade 1 TL Salz frisch gemahlener Pfeffer 2 Knoblauchzehen 4 EL Weinessig Saft von einer 1/2 Zitrone 8 EL gutes Olivenöl 1.Die Salatgurke waschen,der Länge nach vierteln und mit einem Löffel die Kerne auskratzen.Die Stangen in mundgerechte Stücke schneiden. 2.Die Tomaten waschen,in 6 bis 8 Spalten schneiden und je nach Größe nochmals halbieren.Die Stielansätze entfernen. 3.Die Paprikaschoten waschen,halbieren,Stiel und Kerne entfernen und die Schoten erst in Streifen,dann in Würfel schneiden. 4.Die Gemüsezwiebel abziehen,der Läne nach halbieren und jede Hälfte quer in dünne Scheiben schneiden.Die Scheiben zu halben Ringen auseinanderziehen. 5.Die Salatzutaten mit den schwarzen Oliven mischen.Den Schafskäse in Würfel schneiden oder mit einer Gabel mundgerecht zerbröckeln. 6.Für die Marinade Salz und Pfeffer mit den durchgepressten Knoblauchzehen,Essig und Zitronensaft verrühren.Das Olivenöl nach und nach unterziehen und die Marinade über den Salat gießen.Einmal gründlich durchmischen,dann den Käse unterheben. 7.Den griechischen Bauernsalat vor dem Servieren etwas ruhen lassen und nochmals durchmischen. Dazu schmeckt ganz besonders gut ein frisches Kaviarbrot,und einen leichten Wein.
Ich wünsche einen GUTEN APPETIT Euer Joachim(Groo)

von Groo am 28.05.08 08:08
Von Piräus sind wir nun wieder ausgelaufen und fahren einen nördlichen Kurs.Den nächsten Hafen den wir ansteuern werden ist Vlos110000Einwohnern.Die Stadt wurde 1955 durch ein Erdbeben fast völlig zerstört.Sie wurde aber wieder aufgebaut.Die Stadt Volos hat nicht viel zu bieten,man muß schon etliche Kilometer über Land fahren um interessante Plätze zu finden.Dafür hatten wir leider nicht die Zeit.Weiter führt uns die Reise nach Saloniki.Saloniki ist eine Stadt,die eine sehr bewegte Geschichte hinter sich hat.Gegründet wurde sie um 315 v.Chr.Viele Kriege fanden hier in der Gegend statt.So waren es die Normannen,die Franken,Türken und die Osmanen,die im Laufe der Geschichte die Stadt eroberten.Ein wenig Zeit hatten wir schon,da es sich mit dem Beladen des Schiffes etwas verzögerte,So konnten wir in alles Ruhe uns die Stadt ansehen.Die Stadt erkundeten wir ohne Zeit und Ziel,sowie ohne Reiseführer.Wir hatten festgestellt,es ist einfach zu viel was es an Altertümer gibt.Irgendwann ist man dann nicht mehr Aufnahmefähig.Ich erinnere mich nur noch an den"Weißen Turm"Von dort aus hatte man einen wunderbaren Ausblick über das Meer.Dieser Turm wurde als Eckturm einer Festungsmauer von den Türken erbaut.Später nutzte man den Turm auch als Gefängnis.Im Volksmund nennt man dieses Bauwerk auch den "Blutturm"Es ist das Wahrzeichen von Saloniki.
Abends kehrten wir immer sehr gerne in kleine landestypische Lokale ein.Hier gab es dann die Griechischen Gerichte,Musik(Sirtaki) und den guten Wein.Gerne tranken wir den geharzten Wein,Rezina genannt.Die typischen Loale lagen immer weit ab vom sogenannten Touristenrummel.Nur so wares uns möglich Eindrücke über Land und Leute zu bekommen.
Unsere Reise führt uns nun weiter durch die griechische Inselwelt.Es war einfach traumhaft.Die Sonne strahlte vom Himmel,immer wieder kamen Inseln in Sicht.Wir steuerten nun das nächste Ziel an.Die Insel Samos.Die Insel Samos ist bekannt durch den guten Wein den es hier gibt.Wer kennt den süßen Samoswein nicht ?
Ich möchte nun von einer kleinen Begebenheit erzählen die in meinem Kopf hängengeblieben ist.Auf dieser Reise sollten wir auf der Insel Samos Wein laden.Der Bestimmungshafen für diese Ladung war Bremen.Auf dem Schiff,auf dem ich damals tätig war(M/S Adria),hatten wir für diese Ladung spezielle Weintanks.Insgesamt konnten wir 600Tonnen Wein laden.Wir steuerten die Bucht von Vathi an,und gingen dort in der Bucht vor Anker.Ein Bilderbuchpanorama hatten wir vor Augen.Die kleine Stadt Vathi(Hauptort der Insel) lag in nicht sehr weiter Entfernung.Das blaue Meer,die Sonne schöner konnte es nicht mehr sein.Sobald wir die Zeit hatten gingen wir von Bord aus schwimmen.
Inzwischen hatte man auch mit dem Beladen des Schiffes begonnen.Der Wein floß durch einen Schlauch,etwas dicker wie ein Gartenschlauch,in den Tanks.Wir konnten uns schon ausrechnen,es würde Tage dauern bis die Ladung an Bord war.(Es hat etwa 6 Tage gedauert)
Zuerst hatten wir nicht die die Ahnung was sich an Bord abspielte,bis der Bootsmann mit einer Kaffeekanne ankam und jedem zu Trinken anbot.Man kann schon erraten was es gab!!-Wein-,und dazu noch diesen besonders gut schmeckenden .Nach kurzer Zeit kamen wir hinter das Geheimnis vorher der Bootsmann den Wein hatte.In seiner Werkstatt,im vorderen Teil des Schiffes,gab es eine fest eingebaute Handpumpe,mit der man den Wein aus den Tanks abpumpen konnte.Nach einigen Tagen hatte jeder sein eigenes Weinlager angelegt.Auch der Kapitän hatte seinen Anteil gefüllte.Anmerkung:Nun erklärt sich auch die lange Liegezeit,(lach)
Die Fortsetzung dieser Geschichte kann sich jeder selber ausmalen.
Auch hat die Insel Samos viel an Sehenswürdigkeiten zu bieten.Die Ortschaft Pythagonos ist wunderschön.In diesem Ort ist Pythagoras geboren worden.(578v.Chr) Ich glaube,seine Lehren haben wir von der Schule noch alle in guter Erinnerung.Sollte jemand nach Samos reisen,so sollte man diesen Ort unbedingt einen Besuch abstatten.
Unser nächstes Ziel ist die Insel Rhodos.Ich glaube,diese Insel,auch Roseninsel genannt,ist wohl die Schönste im gesamten Mittelmeerraum.Sie auch eine sehr bewegte Geschichte hinter sich.Sollte sich jemand dafür interessieren,so möge er darüber nachlesen.
Viele Inseln bin ich in all den Jahren mit Schiffen angelaufen,aber wir wollen nun Griechenland verlassen und steuern unser nächstes Ziel an,Die Türkei.
Ich möchte Griechenland aber nicht verlassen,ohne noch ein Rezept zu verraten welches typisch für Griechenland ist,daß Tsatsiki.Ideal für jede Art von gebratenem oder gegrilltem Fleisch.Wunderbar schmeckt es auch auf Pitabrot zusammen mit schwarzen Oliven.

Zutaten
1 Salatgurke
Salz
4 große Knoblauchzehen
25o gr Joghurt (Natur)
1 EL Weinessig
4 EL Olivenöl

1.Die Gurke schälen,halbieren und mit einem Löffel die Kerne entfernen.Danach die Gurke auf einer Haushaltsreibe raspeln.In ein Sieb geben,mit Salz bestreuen und 10Minuten ziehen lassen.

2.Die Knoblauchzehen abziehen und fein hacken.

3.Den Joghurt mit dem Essig und dem Olivenöl glatt rühren.Die geraspelte Gurke gut ausdrücken und mit dem Knoblauch untermischen.

Ein besonderer Tipp,man kann auch noch geriebene Mandeln unter die Joghurtcreme mischen.

Ich wünsche einen Guten Appetit !!

Bis bald in der Türkei
Euer Groo

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