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Unser Mitglied Groo lässt uns an seinen Reisen in ferne Länder teilhaben, welche er im Laufe seines Berufslebens bis jetzt bereist hat.

Wir finden, dass diese Berichte gespickt mit Bildern einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden sollten, daher veröffentlichen wir sie hier auf unseren Seiten.

Dieser Artikel wird fortlaufend mit Eingang neuer Berichte erweitert.

Für passende Fotos zu Groo's Beschreibungen wären wir allen Mitgliedern dankbar.

Sandbild & Lady54

Die Hollandbilder stellte unser Mitglied Helene zur Verfügung, sie zeigen den holländischen Charme auf dem Käsemarkt und vieles andere Schöne.

Seefahrt
Hier ist die "Adria" nochmals im Bild zu sehen.

Weltreise 1

von Groo am 02.04.08 00:29

Nun beginnt die Reise rund um die Welt, leider mit einem Tag Verspätung. Tut mir leid, aber die Besatzung war noch nicht vollständig.
Ich möchte mit Euch eine Weltreise unternehmen,
bei der ich mit Euch alle Länder bereise, die ich in meiner beruflichen Laufbahn, sowie privat, erlebt habe. Sollte jemand diese Länder kennen, wäre es schön, dazu von Euch etwas zu lesen.(Kleine Berichte, Erlebnisse etc).
Meine Reise beginnt am 10.November 1966. Dieses ist der Tag, an dem ich bei der Seefahrt angefangen habe. Die erste Reise beginnt in Bremen. Bremen ist eine tolle Stadt, jederzeit lohnt sich ein Besuch.
Der Rathausplatz, sowie der Dom, Böttchergasse
und der Schnorr sind ein Erlebnis.
Sollten Fragen auftauchen, so könnt Ihr mich jederzeit um Rat fragen. Von Bremen werden wir nach Holland weiterreisen.
Es wird eine lange Reise, die uns um die ganze Welt führen wird. Für jedes Land werde ich nach Möglichkeit ein passendes Rezept aus meiner Sammlung hier aufschreiben. Ich wünsche allen eine gute Reise.
Grüne Heringe "Bremerhaven"

Zutaten:
1kg frische Heringe
2 gr.Zwiebeln
20g Butter
2 Lorbeerblätter
4 Gewürznelken
1Bund Petersilie,
1Bund Estragon
1 Zitrone
4 EL saure Sahne,
1 Becher Creme fraiche
Pfeffer.

und so geht es weiter:
Die Zwiebeln in Ringe schneiden, mit kochendem Wasser überbrühen und gut abtropfen lassen. Die Heringe filetieren, in eine ausgefettete, feuerfeste Form legen und mit Zwiebelringen belegen. Lorbeerblätter, Nelken, Pfeffer, gehackte Kräuter und Zitronensaft dazu geben. Saure Sahne mit Creme fraiche vermischt darauf verteilen. Zum Schluß Butterröllchen aufsetzen und das Ganze im vorgeheizten Backofen bei 180-200° 20min überbacken.
Guten Appetit wünscht Euch

Joachim (Groo)

Weltreise 2

von Groo am 03.04.08 00:43

Nun sind wir in Rotterdam angekommen. Die Fahrt von Bremen bis in den Walhaven von Rotterdam verlief ruhig. Das Wetter war gut und die Stimmung an Bord auch. Für mich gab es damals viel Neues zu entdecken. Die meisten Besatzungsmitglieder kamen aus Spanien.
Mein Schiff war damals die "Gran Canaria" von der OPDR Hamburg.(www.OPDR.de)

Holland

Rotterdam ist eine riesige Stadt. Hier lagen wir einige Tage, bis wir alle Ladung übernommen hatten. Ich hatte somit die Gelegenheit, in der Freizeit ,diese Stadt zu erkunden. Schön ist diese Stadt nicht, es gibt schönere Städte in den Niederlanden. Eine sehr schöne Stadt ist z.B. Amsterdam. Eine gute Reisezeit ist das Frühjahr, Die Tulpenfelder stehen dann in voller Blüte (Keukenhof). Schön finde ich auch die Städte Alkmaar, Winschoten sowie Beverwijk. In Beverwijk gibt es einen riesigen überdachten Flohmarkt. Dort gibt es alles. Eine Fahrt dorthin ist auf jeden Fall lohneswert.
Einige von euch sind bestimmt schon in Holland gewesen, ich freue mich auf eure Berichte.
Ich bin später, während meiner beruflichen Laufbahn ,für längere Zeit in den Niederlanden gewesen, aber davon später.

Morgen geht es weiter nach Belgien.

Nun einiges zur niederländischen Küche.

Das Hauptmerkmal sind einfache und deftige Speisen, bei denen Milch, Käse, Butter und Fisch eine sehr wichtige Rolle spielen. Das sogenannte Stamppot ist das inoffizelle Nationalgericht der Niederlande.

Bohneneintopf eine Spezialität aus Holland

Zutaten

100gr getrocknete weiße Bohnen
600gr leicht gepökelter Rinderbrust
1 Lorbeerblatt
150 gr.Zwiebeln
200 ge Möhren
500gr.mehligkochende Kartoffeln
etwas Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
50 gr Butter
1 Bund Petersilie

und so geht es:

Die Bohnen werden gewaschen und mit Wasser bedeckt 12 Stunden eingeweicht. Danach im Einweichwasser bei schwacher Hitze zugedeckt 1,5 Stunden kochen lassen. Das Fleisch waschen und mit dem Lorbeerblatt in 3/4 ltr. Wasser bei schwacher Hitze kochen lassen. Die Zwiebeln werden geschält und gewürfelt. Auch die Möhrern werden gewaschen und gewürfelt, ebenso die Kartoffeln. Das Gemüse mit dem Salz, dem Pfeffer, den Bohnen und deren Kochsud unter das Fleisch mischen und alles zugedeckt weitere 30 Minuten garen. Das Fleisch in Würfel schneiden.
Die Hälfte des Gemüses pürieren und mit dem Fleisch unter den Eintopf mischen. Die Butter erhitzen und leicht bräunen lassen. Die Petersilie waschen, hacken und mit der Butter über den Eintropf geben.

Ich freue mich über viele Beiträge.

Weiterhin Gute Reise wünscht euch Groo(Joachim)

Autor: Groo
Fotos: Helene

Weltreise 3

Nun ist es wieder einmal soweit. Die Leinen werden los geworfen, die Schlepper sind schon festgemacht und weiter geht die Reise. Wir werden nun Rotterdam verlassen und steuern den nächsten Hafen an. Unser Zielhafen ist nun Antwerpen in Belgien. Lange wird die Fahrt dorthin nicht dauern. Nach etlichen Stunden kommen wir in Antwerpen an. Festgemacht werden wir an der Scheldekai(benannt nach dem Fluß Schelde). Hier in Belgien werden wir wieder Ladung übernehmen für das Zielgebiet Mittelmeer. Antwerpen ist ein schneller Hafen, somit wird die Liegezeit kurz sein und für einen Landgang wird nicht viel Zeit bleiben. Ich bin aber auf meinen Reisen sehr oft nach Antwerpen gekommen. Die Stadt hat etwas zu bieten und schön ist sie auch noch. Bekannt ist Antwerpen auch für den Diamantenhandel. In Belgiengibt es auch noch andere Städte wie Gent, Zeebrügge und Brügge. Die Stadt Brügge hat ein wunderbares Flair. Ich habe diese Stadt mit all ihren Sehenswürdigkeiten bewundert. Sehenswert sind die Klöppelarbeiten. Das ist schon eine besondere Kunst. Kalorienzähler sollten diese Stadt weiträumig umfahren, da es hier eine Super-Süßwarenindustrie gibt. Die belgischen Pralinen sind weltweit bekannt, schmecken einmalig gut,aber..............!! Über Belgien werde ich später noch einmal berichten, sobald ich bei meinen Urlaubsreisen angekommen bin, aber das dauert noch etwas. Die belgische Küche hat mehr zu bieten, als nur Pommes. Die Pommes Frites kommen ursprünglich aus Belgien und, nicht wie sehr oft angenommen, aus Holland. Die belgische Küche ist zweigeteilt. Im Norden an der Küste hat Fisch den absoluten Vorrang (Aber ein Schnitzel ist auch zu bekommen) Fisch und Meeresfrüchte werden in allen Variationen angeboten. Die vornehmen und teuren Fresstempel haben schon etwas mehr den französischen Einschlag. Im Landesinneren bevorzugt man gerne Wild. Ich bin aber mit einem Stück gebackenen Fisch und Pommes/Majo schon zufrieden, damals und auch noch heute. Und nun ein typisches belgisches Rezept.

Zutaten

1 Beutel Pommes Frites (breit oder fein geschnittene,je nach belieben)
500gr. frischen Fisch(Seelachs oder Rotbarsch)
Salz,
Pfeffer(lecker ist auch Zitronenpfeffer)

so gehts:

Den Fisch in Würfel schneiden, würzen danach panieren oder auch nicht, je nach Geschmack. Den Fisch frittieren ebenso die Pommes. Ich wünsche einen Guten Appetit ! P.S. Die Enkelkinder werden begeistert sein. Morgen geht unsere Reise weiter nach England. Ob wir wohl starken Seegang haben werden? Weiterhin Gute Reise wünscht Euch Groo Ich freue mich über jede Zuschrift.

Weltreise 4

Nun sind wir vor einigen Tagen von Rotterdam ausgelaufen. Das Wetter war schlecht, aber die Stimmung an Bord gut. Was will man mehr erwarten. Wir hatten einen Sturm aus Nord-West 8-9.
Auf der Themse angekommen wurde uns mitgeteilt, daß unser Liegeplatz noch nicht frei wäre, somit mußten wir zunächst an Anker gehen.
Nun aber liegen wir in London an der Pier. Arbeit in der Maschine gibt es immer genug, ist aber zu bewältigen.
Sobald die Zeit es zuläßt, werde ich mich auf den Weg zur Stadt machen. Neugierig bin ich schon einmal. Am nächsten Tag geht es nun los. Mit einem Freund zusammen machen wir uns auf den Weg. Erst mit dem Bus bis in einen der Vororte von London, danach dann mit der sogenannten Tube(so nennt man die U-Bahn in London), Häfen liegen meistens sehr weit außerhalb von den Stadtzentren entfernt.
Viele Dinge gibt es in London zu entdecken, den Big Ben, den Picadilly Circus, den Tower, die Tower Bridge und natürlich den Buckingham Pallast. London ist sehr reich an Sehenswürdigkeiten. Nur leider fehlt meistens die Zeit, um sich alles anzusehen.
Vor dem Buckingham Pallast ist die Wachablösung sehr sehenswert, die königliche Infantrie marschiert dann dort vor den Augen des Publikums.

Viel Zeit hatten wir leider nicht, gerne hätten wir noch mit der Themse-Lilly einen Tee getrunken, doch leider hat es bis heute noch nicht geklappt.
Später bin ich noch oft nach London gekommen, und habe viel gesehen, aber die Liegezeiten werden immer kürzer(Zeit ist Geld).
Nun möchte ich einmal aufzählen, welche Häfen ich in all den Jahren in England mit den Schiffen, auf denen ich tätig war, angelaufen bin.
Harwich, Felixstowe, Great Yarmouth, York, Edinburgh (Die Bucht Firth of Forth) Aberdeen, Peterhead, Invergo rden sowie etliche Häfen, die mir im Kopf abhanden gekommen sind.
Viele Häfen habe ich mit einem Schlepper besucht, da wir sehr oft in der nördlichen Nordsee tätig sind. Unser Hauptgeschäft liegt darin, Oelbohrinseln zu verholen und zu positionieren.
Ein ganz interessanter Hafen liegt auf den Shetland-Inseln. Lerwick ist ein sogenannter Versorgungshafen für die Oelindustrie.
Die Shetlandinseln liegen nordöstlich von Großbritanien. Hier oben ist das Wetter meistens sehr rau, es gibt auf dieser Inselgruppe keine Bäume nur noch Strauwerk. Alles ist dort sehr karg. Die Menschen dort leben in der Hauptsache vom Fischfang und von der Landwirtschaft. Die Oelindustrie schaffte einen gewissen Aufschwung (Versorgungsbasis) Unsere Schlepper sowie unsere Tätigkeiten, meiner derzeitigen Reederei, kann man sich ansehen auf den Seiten www.URAG.de.
Auf meiner Reise werde ich Irland überspringen, ich war nur einmal dort und hatte keine Zeit an Land zu gehen. Unsere Reise wird uns nun weiterführen nach Frankreich. Davon werde ich in der nächsten Woche berichten.
Nun aber kommen wir zum englischen Rezept.
Pfefferminzbowle

2 Bund Minzeblätter, frisch oder getrocknet
2oo cl Whisky
1 1/2 ltr.Weißwein
1 1/2 ltr.Sekt (Rotkäppchen ist Super gut)

Die Pfefferminzblätter grob zerkleinern, bzw zerbröseln, in einen Behälter geben und mit dem Whisky zusammen etwa 2-3 Stunden ziehen lassen. Den Ansatz durch ein Sieb geben und in den Bowletopf füllen. Danach mit dem Weißwein auffüllen und für etwa 3 Stunden kaltstellen. Anschließend mit dem Sekt auffüllen.
Prost zusammen !
(Es macht sehr lustig)

Sollte jemand von Euch in England, Schottland bzw in Irland gewesen sein, so möchte ich euch ganz lieb bitten, davon zu berichten. Erst durch eure Berichte werden diese Seiten interessant.

Irland2006
Im Juni 2006 war ich mit meiner Freundin Ursel in Nordirland. Es war wieder einmal eine Rundreise von Tchibo.

Ich möchte nun diese kalte Gegend schnell verlassen und dann werde ich euch mitnehmen in den Süden. Sobald wir Frankreich verlassen haben, geht es weiter nach Portugal.

Alles Liebe für Euch
Joachim (Groo)

Fotos: sandbild

Weltreise 5

Nun geht unsere Reise weiter durch die weite Welt.

London haben wir nun verlassen und fahren die Themse hinunter in Richtung englischer Kanal, oder auch Ärmelkanal genannt. Unser nächstes Ziel wird Frankreich sein, aber nur auf der Nordseite sowie die Häfen an der Atlantikküste (Biscaya). Lange dauert die Fahrt bis zum ersten Hafen nicht, es sind nur einige Stunden und wir erreichen Dünkirchen. Dünkirchen ist eine Hafenstadt die schon im 2.Weltkrieg bedeutsam war. Hier liegen wir nur einige Stunden, um Ladung zu übernehmen und schon geht es weiter zum nächsten Hafen, es ist Rouen. Vorbei geht die Fahrt an Le Havere, immer die Seine hinauf. In Rouen angekommen, beginnen die Hafenarbeiter auch sofort mit dem Beladen des Schiffes. Für einen Landgang bleibt keine Zeit, später einmal bin ich in Rouen abgelöst worden. Von dort aus fuhr ich mit dem Zug nach Paris und dann mit dem Flugzeug weiter nach Hamburg. Unterwegs vom Zug aus war ich sehr beeindruckt von der schönen Landschaft der Normandie. Weite grüne Felder, Wiesen sowie viele Burgen und Schlösser konnte ich entdecken. Die Normandie wäre schon einmal eine Urlaubsreise wert. Vielleicht klappt es einmal. Bekannt ist die Normandie durch die vielen leckeren Dinge, die es dort gibt, wie z.B. den Camembert, den man wohl dort erfunden hat, aber auch der Cidre und der Calvados machen die Normandie bekannt. In Paris hatte ich damals meine Probleme. Ich musste
vom Bahnhof (In Paris gibt es zwei davon) zum Flughafen. Also zunächst einmal ausgekundschaftet, welche U-Bahn dorthin zu nehmen war. Zeit hatte ich noch genug bis zum Abflug. Somit stellte ich im Kopf Überlegungen an, wie ich die Zeit nutzen könnte. Am Bahnhof gab es ein Touristenbüro, ich also dorthin und nachgefragt, von wo aus es möglich wäre, eine Stadtrundfahrt zu unternehmen. Man erklärte es mir auf "Deutsch" (Was in Frankreich schon erstaunlich ist). Es klappte. Der Bus fuhr auch nach kurzer Zeit los. Die Fahrt führte uns vorbei am Louvre, Montmatre, dem Place de la Concorde, und dem Arc de Triumphe zum Eiffelturm. Alles auf dieser Stadtrundfahrt lief wie in einem Film ab. Vieles ist in meinem Kopf hängengeblieben, aber einiges habe ich doch in all den Jahren vergessen. Die Fahrt dauerte 3,5 Stunden. Viel gesehen habe ich, der Eindruck war schön, doch bin ich nie wieder nach Paris gekommen. Schade, vielleicht sollte man doch einmal...........!! Nun aber geht unsere Reise weiter von Rouen aus in den Kanal bis zum Leuchtfeuer von Quessant, eine Insel an der Ausfahrt des englischen Kanals. Dieses Leuchtfeuer ist bei der Seefahrt sehr bekannt. Es ist der Punkt, den man sich auf der Heimreise herbeiwünscht, denn dann hat man den Heimathafen fast erreicht. Wir aber steuern unseren nächsten Hafen an, St.Nazire. Von dort geht es dann weiter nach La Rochelle. Viel habe ich von den Häfen nicht gesehen, da die Liegezeit immer sehr kurz war. La Rochelle ist bekannt aus dem 2.Weltkrieg. Hier gab es sehr viele U-Boot Bunker.
Frankreich ist für Feinschmecker das Paradies. Ich will mich aber nur auf ein Rezept beschränken, die Zwiebelsuppe. Dieses ist in Frankreich eine sehr bekannte Spezialität.

Zutaten

1 Bund Suppengrün
500 gr Rinder-Querrippe
500 gr Kalbsknochen
1 TL schwarze Pfefferkörner
1 TL Salz
600 gr Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
50 gr Butter
1/2 TL frisch gemahlenen Pfeffer(Schwarz)
4 EL trockener Weißwein
12 Scheiben Stangenweißbrot, etwa 2 cm dick
100 gr frisch geriebener Greyerzer Käse

Das Suppengrün waschen und zerkleinern. Das Fleisch und die Knochen waschen und zusammen mit dem Suppengrün, den Pfefferkörnern, etwas Salz und 2,5 ltr Wasser gut 2 Stunden leicht kochen lassen. Die Bouillon abkühlen lassen. Das Fleisch, die Knochen und das Gemüse entfernen. Die Bouillon durch ein feines Sieb gießen und völlig kalt werden lassen. Mit einem Löffel das Fett entfernen(Kalorien). Die Zwiebeln und die Knoblauchzehe schälen. Die Zwiebeln in sehr feine dünne Scheiben schneiden. Einen Schmortopf mit einer halben Knoblauchzehe ausreiben. Die Butter im Topf zerlassen und die Zwiebeln bei schwacher Hitze goldbraun anschmoren. Danach mit der Bouillon aufgießen und eine Stunde langsam kochen lassen. Die Suppe mit Salz, dem Pfeffer und dem Weißwein abschmecken, in vier Suppentassen füllen, mit je 3 Brotscheiben belegen und den Käse auf das Brot streuen. Die Suppenportionen in dem vorgeheizten Grill etwa 15 Minuten überbacken. Ich wünsche einen guten Appetit.
Ich freue mich über jede Zuschrift. Ich hoffe, diese kommen reichlich. Unsere Reise wird uns weiterführen nach Portugal und Spanien.

Bis dann Euer Groo

Seit einigen Tagen sind wir wieder auf See.So ganz langsam kommen wir in wärmere Gefilde.
Nachdem wir Cap Finistere passiert haben,führt uns die Reise an der potugisischen Küste entlang nach Lissabon. Das Wetter in der Biscaja war neblig.Sehr oft hat man hier schlechtes Wetter und hohen Seegang. Nachdem wir die Küste erreicht haben,fahren wir den Rio Tejo hinauf,schon nach kurzer Zeit kommt die Stadt in Sicht.Hier sollen wir zwei Tage liegen.Viel Zeit ist mal wieder nicht,aber für einen kurzen Trip an Land ist die Zeit schon da. Wir machen uns also auf den Weg. Lissabon ist eine sehr alte Stadt.Die Stadtgründung geht auf die Phönizier zurück,die hier etwa 1000 v .CHr.eine Handelsniederlassung gründeten.Die Geschichte Lissabons ist ganz interessant.Ich will aber diese hier nicht aufführen.Jeder kann sie in Büchern oder bei Google nachlesen. Zu Portugal gehören, inmitten des Atlantischen Ozeans,etwa 1500 km von der Küste entfernt,die aus neun Inseln bestehende Gruppe der Azoren.Die zweite Inselgruppe ist Madeira(zwei Inseln) diese befindet sich ca 1000 km südwestwestlich von Lissabon vor der Küste Afrikas. Von der Inselgruppe Madeira werde ich später berichten.Zu den Azoren bin ich nie gekommen. Wie meistens liegen wir mit dem Schiff wieder einmal weit draußen vor der Stadt. Wir nehmen also den Bus und machen uns auf den Weg zur Stadtmitte.Hier sind wir mitten drin im vollen Leben.Der erste Eindruck ist sehr gut.Viele moderne Wohnhäuser,Banken und Geschäftshäuser,auch sieht alles sauber aus,aber sobald man sich von den prunkvollen Plätzen und Straßen entfernt,je mehr sieht man die alten Straßenzüge die so langsam zerfallen. Auf den Straßen tummelt sich alles Schuhputzer,Geschäftsleute im feinen Anzug und viele Menschen aus Afrika,die hier versuchen ihr Glück(Arbeit)zu finden. Geht man durch die alten Straßen zum Fischmarkt hinunter ist es ein Erlebnis.Viele Kulturen trifft man hier an.Es kommt daher,daß Portugal viele Kolonien hatte.Bald schon kommen die ersten Fischstände in Sicht. Der Duft oder auch"Gestank" führt uns direkt dorthin.Es ist ein Erlebnis dieses Treiben zu beobachten. Lissabon ist mit Sehenswürdigkeiten reich gesegnet.Wir aber fühlten uns im Stadtvirtel Alfana sehr wohl.Es hat ein wunderbares Flair.Der Geruch,die Menschen,die Musik die aus den Lokalen erklang alles war einfach"DIE STADT LISSABON"Man kann es nicht beschreiben.Irgendwann hatten wir ein schönes uriges Lokal gefunden.Hier suchten wir uns draußen einen Platz, und gönnten uns eine Flasche Wein.Für den Hunger,den wir hatten,bestellten wir uns die typischen portugisischen Sardinen.Sardinen gibt es an jeder Straßenecke,schmecken einfach lecker. Von den Sehenswürdigkeiten haben wir nicht viel gesehen.Für uns war die Stadt mit all ihren Menschen und dem Treiben viel sehenswerter. Ich glaube,man muß nicht immer mit einem Reiseführer in der Hand unterwegs sein.Viel schöner und erlebnisreicher ist es sich einfach treiben zu lassen. Gegen Abend kehrten wir an Bord zurück.Meine Wache begann um 00:00,und schlafen muß der Mensch ja auch einmal. Portugal hat eine sehr vielfältige Küche.Die Portugiesen essen gerne und viel.Fisch wird sehr viel angeboten und deshalb habe ich ein tolles Fischrezept für Euch. Frittierte Meeresfrüchte
Zutaten
1 ltr.Oel zum frittieren
8 rohe Garnelenschwänze
400 gr Tintenfischringe
16 Sardinen
Salz,frisch gemahlenen Pfeffer
2 Bund Petersilie
2 Zitronen
Für den Teig
15o gr Mehl
15o gr lauwarmes Wasser oder einen trocknen Weißwein.
1/2 TL Salz
2 EL Oel
1 Eiweiß
1. Aus dem Mehl,Wasser(Wein),Salz und Oel einen Teig rühren.Das Eiweiß schlagen und unter den Teig ziehen.
2.Das Oel in der Fritteuse auf ca 175 Grad erhitzen.
3.Die Garnelenschwänze am Rücken einschneiden und entdarmen.Die Sardinen säubern und waschen.Alle Meeresfrüchte mit Küchenpapier trocknen.
4. Wenn das Oel heiß ist,die Meeresfrüchte salzen und pfeffern.Jedes Teil einzeln durch den Teig ziehen und die gesamte Menge in 4-5 Portionen frittieren.Die Garzeit beträgt 3-5 Minuten.
5. Die gebackenen Meeresfrüchte aus dem Oel heben und abtropfen lasser. Danach die trockene Petersilie ohne Stil in das Oel werfen und sofort wieder herausheben.
6. Die Meeresfrüchte mit der frittierten Petersilie und den Zitronenspalten garnieren und sofort auftragen. Dazu einen leicht gekühlten trocknen Weißwein. Man kann auch noch frisches Kaviarbrot dazu reichen. Ich wünsche ein gutes Gelingen !! Euer Groo .

Weltreisen
"Gran Canaria"
OPDR Hamburg

Wieder einmal sind wir auf See und steuern in Richtung"Bella Italia"

In Italien hatte ich während meiner Seefahrtszeit viele Häfen.Viele davon waren ganz sehenswert,aber einige waren nicht so interessant. Ich möchte nun einmal die Häfen aufführen die ich mit den Schiffen,auf denen ich tätig war,eingelaufen bin.Ob ich noch alle zusammen bekomme? Einige habe ich bestimmt vergessen.Fangen wir also im Norden von Italien an.Genova,La Spezia,Livorno,Napoli,Catania Siracusa,dann auf der Adriaseite Venedig und Trieste.Es gibt in meinem Kopf viele Erinnerungen,aber um alles hier aufzuführen,das würde doch zu viel werden. Ich will mich auf eine Stadt beschränken,diese Stadt hat zwar keinen Hafen,doch es ist die Stadt Italiens "Rom" Damals war ich in Tobruk/Libyen mit einem Schlepper ,die Robbenplate,stationiert.Unser Rückflug ging immer über Rom,und so lag es nahe,dort einmal die Rückreise zu unterbrechen,um sich diese Stadt anzuschauen.Ich hatte damals einen Arbeitskollegen,der für diese Art von Unternehmungen immer zu haben war.An Bord hatten wir während unserer Dienstzeit genug Gelegenheit um unsere Reise zu planen. Unser Flug begann Tripoli und brachte uns in Richtung Rom. Dort angekommen,zunächst einmal unsere Koffer entgegen genommen und dann zum Taxi.Der Taxifahrer brachte uns in ein Hotel in der Nähe der Engelsburg,so wie wir es geplant hatten.Das Hotel war einfach,gut und sauber.Dieses ist in Italien nicht immer der Fall. Zeit hatten wir noch,und somit führte uns der nächste Weg zum Office der Lufthansa.Nachdem wir unseren Flug umgebucht hatten,konnte der Urlaub beginnen. Zunächst eimal mit dem Bus wieder zurück zum Hotel.Nachdem wir unsere Sachen verstaut hatten und zu Abend gegessen hatten,konnte unsere erste Erkundugstour beginnen.Unsere erste Tour führte uns ohne Ziel durch die Straßen von Rom.Wir beschlossen,daß wir all unsere Touren,die wir unternehmen würden zu Fuß machen würden.Es gab an jeder Ecke etwas zu entdecken. Am nächsten Tag zog es uns zunächst einmal zu Engelsbrücke,die wohl schönste Brücke Roms,die uns dann weiter zur Engelsburg führte(Castell Sant Angelo)Diese riesige Anlage wurde als Mausoleum erbaut,etwa um 13o n.Chr.Der Erbauer dieser Anlage war der Kaiser Hadrian.Den Namen gab man der Burg nach einer Vision des Papstes Gregors,dem war der Erzengel Michael erschienen und verkündete ihm das baldige Ende der Pest.Eine Statue des Erzengels Michael schmückt das Dach der Burg.Man benötigt schon einige Stunden um sich alles anzusehen. Weiter führte uns der Weg in Richtung Petersdom.Man kann diesen Eindruck nicht wiedergeben.Sobald man den Pe tersplatz betritt,ist man eingefangen,ja ich möchte sagen überwältigt. Der Vatikan stellt innerhalb Roms ein eigener Staat da.Man kann es nicht beschreiben was es hier an Sehenswürdigkeiten gibt,es ist einfach zu viel. Ich möchte nun nicht alle Sehenswürdigkeiten auzählen,nur einige Dinge.Die Sixtinische Kapelle,die Schatzkammer,die Pianothek und nicht zuletzt die Schweizer Garde.Ich kann nur jedem raten einmal nach Rom zu reisen um diese wunderschöne Sadt zu erleben. Wir benötigten etliche Tage um uns alles anzusehen. In den nächsten Tagen standen viele Dinge auf unserem Programm,doch Abends führte uns der Weg immer wieder zum Petersdom.Es war,als würden wir magisch angezogen. An Kirchen ist Rom reichlich gesegnet,wieviele ich damals besichtigt habe,kann ich nicht mehr sagen.Alle waren wunderschön,doch irgendwann kommt der Augenblick an dem das Auge so gesättigt ist,daß man nichts mehr aufnehmen kann. Sehr oft verbrachten wir auch viele Stunden im alten antiken Rom,daß Forum Romanum.Es gibt hier eine Vielzahl an Tempel und Triumpfbögen.Um sich alles genau anzusehen,benötigt man viel Zeit und einen guten Reseführer um alles nachzulesen. Viel Zeit verbrachten wir auch im und am Kolosseum.Das Kolosseum ist eines der besterhaltenen Bauwerke des Altertums.Erbaut wurde es um 80 n.Chr.Die Spiele die dort stattfanden dienten den hohen Herren und der Bevölkerung Roms zur Unterhaltung.Obwohl diese Spiele sehr grausam waren fanden sie das Ineresse der Bevölkerung.(Anmerkung:Hat sich da bis heute etwas geändert?Man denke einmal an den Stierkampf in Spanien) Nun einige Zahlen zum Kolsseum.(Die Zahlen habe ich einem Reiseführer entnommen) Das elipsenförmige Gebäude das etwa 50000 Menschen !!! fassen konnte,hat einen Umfang von 527m.Die Längsachse mißt 186m.Die Querachse 156m,die Höhe beträgt 50m. Betritt man das Kolosseum,so ist man beeindruckt von der Größe.Wenn man sich dann bildlich vorstellt wie hier die Spiele statttgefunden haben,und wieviele Menschen hierbei ihr Leben lassen mußten,so wird man doch nachdenklich. Der Boden der Arena soll aus Holz bestanden haben.Dieser Boden nicht mehr vorhanden,so hat man einen sehr guten Einblick in den unterirdischen Räumen.Hier befanden sich damals die Räume der Gladiatoren und die Käfige für die wilden Tiere. Über diese Zeit gibt es sehr gute Filme z.B." Der Gladiator",oder den Filmklassiker"Ben Hur" Einen Tag verbrachten wir am berühmten Spanischen Platz und an der wundervollen Spanischen Treppe.Im Sommer ein wahres Blütenmeer.Hier trifft man Besucher aus der ganzen Welt. Zum Schluß meines kleinen Berichtes möchte ich noch den Trevi Brunnen aufführen.Dieser Brunnen ist weltbekannt.Es ist der größte Barockbrunnen Roms. Nach alter Sitte wirft man vor dem Abschied von Rom eine Münze,rückwärts über den Kopf in den Brunnen.Man wird dann irgendwann nach Rom zurückkehren.Noch bin ich nicht nach Rom zurückgekehrt,aber meine Frau und ich tragen uns mit dem Gedanken dorthin zu reisen. Es gibt noch so Vieles was man über Rom berichten könnte,aber ich will es hiermit bewenden lassen.Unser Schiff liegt schon zum Auslaufen bereit. Sollte jemand von Euch Rom besucht haben,so wäre es toll wenn der- oder diejenige darüber berichten würde. Die italienische Küche ist als sehr gut und abwechslungsreich bekannt.Sie zeichnet sich aus ,vor allen Dingen durch ihre Reichhaltigkeit an Nudeln und Reisspeisen,Gemüsen,Salaten und Obst.Die Fleisch-und Fischspeisen werden auf sehr verschiedene Art zubereitet.
Und nun zu unserem Rezept. Gemüserisotto (4 Pers.)
Zutaten
15o gr Langkornreis
100 gr.gekochter Schinken in Würfel
4 EL geriebenen Butterkäse
100 gr. Lauch in feinen Streifen
100 gr.Möhren in feinen Würfeln
1 rote Paprikaschote in Würfeln
1 Zwiebel un feinen Würfeln
1 Knoblauchzehe in feinen Würfeln
100 gr. Creme`frai`che,
2 EL Butter
0,5 l Gemüsebrühe
Kräuter der Provence,
2 El gehackte Petersilie
frisch geriebene Muskatnuß
Cayennepfeffer
frisch gemahlenen weißen Pfeffer,
Salz
Zitronenmelisse
Den Lauch,die Möhren,die Paprikaschoten,die Zwiebel und die Knoblauchzehe mit dem Reis,der Gemüsebrühe,der Butter,1 TL Kräuter der Provence und 1 TL Salz gut vermischen und zum Kochen bringen,danach ca 25-30 Minuten quellen lassen. Das Risotto mit den Gewürzen abschmecken und den Schinken,den Butterkäse,die Creme frai`che und die Petersilie unterrühren.Nochmals 5 Minuten auf kleiner Stufe erhitzen.Mit Zitronenmlisse garnieren und servieren.(Man kann auch mit Schnittlauch servieren falls keine Zitronenmelisse zu bekommen ist) Ich wünsche ein gute Gelingen beim Kochen. Unser nächstes Land,welches wir ansteuern werden,wird Griechenland sein.
Bis dann Joachim (Groo)

Seefahrt
Die "Adria" war die zweite Station meiner Seefahrtszeit.Dieses Schiff gehörte der Reederei"Atlas Levante Linie" die damals in Bremen beheimatet war.Mit diesem Schiff lernte ich den gesammten Mittelmeerraum kennen.

Weltreise 9

von Groo am 25.05.08 15:16
Italien haben wir nun verlassen und fahren unser nächstes Ziel entgegen.Das nächste Land wird Griechenland sein. Es wird euch aufgefallen sein,daß auf unsere Reise noch Jugoslawien sowie die Insel Sizilien fehlen.Dieses ist aus einem bestimmten Grund so von mir gewollt.Diese beiden Ziele möchte ich in Zusammenhang mit Libyen bringen. Nun aber geht es nach Griechenland.Griechenland hat genau wie Italien eine bewegte Geschichte aufzuweisen,aber auch hier,wie auch schon in den anderen Berichten möchte ich es jedem selbst überlassen darüber nachzulesen. Griechenland,war damals bei der "Atlas Levante Linie" eines unserer meist angelaufenen Länder im Mittelmeerraum. Viele Häfen habe ich dort kennengelernt.Patras,Korinth,Pir äus/Athen Saloniki,Kevala,Volos sowie viele Inseln(Samos,Naxos,Rhodos u,v.m.) Zunächst möchte ich von einer Begebenheit berichten die ich in der Staße von Korinth erlebt habe. Wir hatten den Hafen von Patras verlassen und steuerten unseren nächsten Hafen an.(Den Namen habe ich leider vergessen).Es war ein sehr kleiner Ort und lag an der Einfahrt zum Korinth-Kanal.Dort sollten wir ein Teil unserer Ladung löschen.Bei der Ansteuerung zum Hafen hörten wir von weitem schon laute Musik.Es machte uns neugierig,je näher wir dem Hafen kamen um so turbulenter ging es zu.Viele Boote waren unterwegs und dann ging es richtig los.Drei Böllerschüsse wurden abgefeuert.Unser Kapitän antwortete mit einem"Dreifachen Lang"mit unserem Typhon. Das Schiff wurde an der Pier festgemacht,und wir staunten nicht schlecht.Eine Abordnung von Herren in dunklen Anzügen kamen an Bord.An Land war alles festlich geschmückt mit Fahnen,Blumen und Girlanden.Auch gab es viele Getränke-und Imbisstände.Wir fragten uns, was soll das alles.Auch das Fernsehen und der Rundfunk waren vor Ort.Nach einiger Zeit wurden wir aufgeklärt.Der Hafen war ganz neu gebaut worden,und wir waren das erste Schiff welches in hier eingelaufen war.Von dem Bürgermeister des Ortes waren wir alle zu einem großen Fest eingeladen.Man muß dieses 24 deutschen Seeleuten nicht zweimal sagen.Zwei Tage lag unser Schiff im Hafen bevor es weiterging mit der Reise. Gefeiert wurde Tag und Nacht,mit Musik und Sirtaki,Essen und Trinken.Es war ein rauschendes Fest.So habe ich die griechische Gastfreundschaft kennengelernt.Irgendwann ging dann auch diese schöne Zeit zu Ende. Unser nächstes Ziel war nocheinmal Patras,von dort ging es dann weiter nach Piräus.Der Hafen von Piräus hat einen internationalen Ruf.Für mich ist Piräus immer ein sogenannter "Bilderbuchhafen"gewesen.Schiffe und Seeleute aus aller Welt trifft man hier.Es wurden immer wieder Neuigkeiten ausgetauscht oder man erkundigte sich nach einem bestimmten Schiff oder nach einer Person.Dafür hatte man immer die Gelegenheit in den Lokalen ,Bars und Kneipen.Piräus hat ein Flair das seinesgleichen auf der Welt suchen muß.Wer kennt nicht den Schlager"Ein Schiff wird kommen"Dieser Schlager wurde schon von vielen Interpreten gesungen,für mich hat die Griechin Melina Mercouri die schönste Version gebracht. In Piräus lagen wir immer etliche Tage,somit hatten wir auch Gelegenheit die Umgebung zu erkunden.Was lag also näher,als sich ein Moped auszuleihen.Diese Knattermaxen wurden günstig angeboten und waren im Verkehr von Piräus sehr wendig. Unser Ziel war es natürlich die Akropolis zu besichtigen.Die Straße führte uns von Athen aus immer bergan bis wir unser Ziel erreicht hatten.Nachdem wir die Mopeds abgestellt und angeschlosen hatten,begaben wir uns auf Erkundungstour.Die Anlage ist riesig,wenn man bedenkt,was die Menschen damals schon erbaut bzw konstruiert haben,so wird man doch schon nachdenklich. Die Akropolis besteht aus sehr vielen Tempeln und Bögen.Sollte von euch jemand einmal dorthin reisen,so sollte an einen sehr guten Reiseführer mitnehmen,um überhaupt einen Einblick von der Vielfalt zu bekommen.Die Besichtigung dort an der Akropolis nahm schon viele Stunden in Anspruch.Für uns kam die Zeit,da wir wieder an Bord zurück mußten.Unsere Wache begann mal wieder. Am nächsten Tag machten wir dann eine Tour nach Athen.Diese riesige Stadt kann man nicht in ein paar Stunden kennenlernen,somit beschränkten wir uns auf einen ganz normalen Rundgang durch die Innenstadt.Wir begannen unsere Tour am Omoniaplatz.Dieser Platz liegt sehr zentral in der Innenstadt.Der Weg führte uns durch den sehr schönen Nationalgarten(Parkanlage) Irgendwann kammen wir am Königspalast an.Damals regierte noch der König Konstantin II.Er mußte nach dem Umsturz 1967 Griechenland verlassen.Er ging ins Exil und kehrte 1974 wieder zurück. Am Königspalast gab es damals immer zu bestimmten Zeiten die Wachablösung.Dieses Schauspiel war einfach sehenswert.Ich war immer sehr beeindruckt davon.(Die Soldaten sahen immer gut aus, mit ihrem Minirock und den Kniestrümpfen mit den Bommeln dran.) Abends kehrten wir dann nach Piräus zurück,dort in einem der Lokale,bestellten wir uns zu essen und zu trinken(obwohl es an Bord einen sehr guten Koch gab)Wir aber waren immer sehr angetan von den Köstlichkeiten welches die Länder zu bieten hatten.Auch deswegen zum Schluß immer ein typisches Rezept. Die griechische Küche ist stark von Orient beeinflußt und bevorzugt fettreiche und stark gewürzte Speisen.Hammel oder Lammfleisch bilden die Grundlage der meisten Gerichte.Erst mit weitem Abstand folgen Schweinefleisch und Geflügel.Gebraten wird fast ausschließlich in Olivenöl. Für Euch habe ich nun einen Griechischen Bauernsalat vorbereitet. Griechischer Bauernsalat Zutaten 1 kleine bzw 1/2 Salatgurke 4 reife Strauchtomaten 1 grüne und 1 gelbe Paprikaschote 1 große Gemüsezwiebel 16 schwarze Oliven 2oo gr. griechischer Schafskäse(oder Fetakäse) Für die Marinade 1 TL Salz frisch gemahlener Pfeffer 2 Knoblauchzehen 4 EL Weinessig Saft von einer 1/2 Zitrone 8 EL gutes Olivenöl 1.Die Salatgurke waschen,der Länge nach vierteln und mit einem Löffel die Kerne auskratzen.Die Stangen in mundgerechte Stücke schneiden. 2.Die Tomaten waschen,in 6 bis 8 Spalten schneiden und je nach Größe nochmals halbieren.Die Stielansätze entfernen. 3.Die Paprikaschoten waschen,halbieren,Stiel und Kerne entfernen und die Schoten erst in Streifen,dann in Würfel schneiden. 4.Die Gemüsezwiebel abziehen,der Läne nach halbieren und jede Hälfte quer in dünne Scheiben schneiden.Die Scheiben zu halben Ringen auseinanderziehen. 5.Die Salatzutaten mit den schwarzen Oliven mischen.Den Schafskäse in Würfel schneiden oder mit einer Gabel mundgerecht zerbröckeln. 6.Für die Marinade Salz und Pfeffer mit den durchgepressten Knoblauchzehen,Essig und Zitronensaft verrühren.Das Olivenöl nach und nach unterziehen und die Marinade über den Salat gießen.Einmal gründlich durchmischen,dann den Käse unterheben. 7.Den griechischen Bauernsalat vor dem Servieren etwas ruhen lassen und nochmals durchmischen. Dazu schmeckt ganz besonders gut ein frisches Kaviarbrot,und einen leichten Wein.
Ich wünsche einen GUTEN APPETIT Euer Joachim(Groo)

Griechenland

von Groo am 28.05.08 08:08
Von Piräus sind wir nun wieder ausgelaufen und fahren einen nördlichen Kurs.Den nächsten Hafen den wir ansteuern werden ist Vlos110000Einwohnern.Die Stadt wurde 1955 durch ein Erdbeben fast völlig zerstört.Sie wurde aber wieder aufgebaut.Die Stadt Volos hat nicht viel zu bieten,man muß schon etliche Kilometer über Land fahren um interessante Plätze zu finden.Dafür hatten wir leider nicht die Zeit.Weiter führt uns die Reise nach Saloniki.Saloniki ist eine Stadt,die eine sehr bewegte Geschichte hinter sich hat.Gegründet wurde sie um 315 v.Chr.Viele Kriege fanden hier in der Gegend statt.So waren es die Normannen,die Franken,Türken und die Osmanen,die im Laufe der Geschichte die Stadt eroberten.Ein wenig Zeit hatten wir schon,da es sich mit dem Beladen des Schiffes etwas verzögerte,So konnten wir in alles Ruhe uns die Stadt ansehen.Die Stadt erkundeten wir ohne Zeit und Ziel,sowie ohne Reiseführer.Wir hatten festgestellt,es ist einfach zu viel was es an Altertümer gibt.Irgendwann ist man dann nicht mehr Aufnahmefähig.Ich erinnere mich nur noch an den"Weißen Turm"Von dort aus hatte man einen wunderbaren Ausblick über das Meer.Dieser Turm wurde als Eckturm einer Festungsmauer von den Türken erbaut.Später nutzte man den Turm auch als Gefängnis.Im Volksmund nennt man dieses Bauwerk auch den "Blutturm"Es ist das Wahrzeichen von Saloniki.
Abends kehrten wir immer sehr gerne in kleine landestypische Lokale ein.Hier gab es dann die Griechischen Gerichte,Musik(Sirtaki) und den guten Wein.Gerne tranken wir den geharzten Wein,Rezina genannt.Die typischen Loale lagen immer weit ab vom sogenannten Touristenrummel.Nur so wares uns möglich Eindrücke über Land und Leute zu bekommen.
Unsere Reise führt uns nun weiter durch die griechische Inselwelt.Es war einfach traumhaft.Die Sonne strahlte vom Himmel,immer wieder kamen Inseln in Sicht.Wir steuerten nun das nächste Ziel an.Die Insel Samos.Die Insel Samos ist bekannt durch den guten Wein den es hier gibt.Wer kennt den süßen Samoswein nicht ?
Ich möchte nun von einer kleinen Begebenheit erzählen die in meinem Kopf hängengeblieben ist.Auf dieser Reise sollten wir auf der Insel Samos Wein laden.Der Bestimmungshafen für diese Ladung war Bremen.Auf dem Schiff,auf dem ich damals tätig war(M/S Adria),hatten wir für diese Ladung spezielle Weintanks.Insgesamt konnten wir 600Tonnen Wein laden.Wir steuerten die Bucht von Vathi an,und gingen dort in der Bucht vor Anker.Ein Bilderbuchpanorama hatten wir vor Augen.Die kleine Stadt Vathi(Hauptort der Insel) lag in nicht sehr weiter Entfernung.Das blaue Meer,die Sonne schöner konnte es nicht mehr sein.Sobald wir die Zeit hatten gingen wir von Bord aus schwimmen.
Inzwischen hatte man auch mit dem Beladen des Schiffes begonnen.Der Wein floß durch einen Schlauch,etwas dicker wie ein Gartenschlauch,in den Tanks.Wir konnten uns schon ausrechnen,es würde Tage dauern bis die Ladung an Bord war.(Es hat etwa 6 Tage gedauert)
Zuerst hatten wir nicht die die Ahnung was sich an Bord abspielte,bis der Bootsmann mit einer Kaffeekanne ankam und jedem zu Trinken anbot.Man kann schon erraten was es gab!!-Wein-,und dazu noch diesen besonders gut schmeckenden .Nach kurzer Zeit kamen wir hinter das Geheimnis vorher der Bootsmann den Wein hatte.In seiner Werkstatt,im vorderen Teil des Schiffes,gab es eine fest eingebaute Handpumpe,mit der man den Wein aus den Tanks abpumpen konnte.Nach einigen Tagen hatte jeder sein eigenes Weinlager angelegt.Auch der Kapitän hatte seinen Anteil gefüllte.Anmerkung:Nun erklärt sich auch die lange Liegezeit,(lach)
Die Fortsetzung dieser Geschichte kann sich jeder selber ausmalen.
Auch hat die Insel Samos viel an Sehenswürdigkeiten zu bieten.Die Ortschaft Pythagonos ist wunderschön.In diesem Ort ist Pythagoras geboren worden.(578v.Chr) Ich glaube,seine Lehren haben wir von der Schule noch alle in guter Erinnerung.Sollte jemand nach Samos reisen,so sollte man diesen Ort unbedingt einen Besuch abstatten.
Unser nächstes Ziel ist die Insel Rhodos.Ich glaube,diese Insel,auch Roseninsel genannt,ist wohl die Schönste im gesamten Mittelmeerraum.Sie auch eine sehr bewegte Geschichte hinter sich.Sollte sich jemand dafür interessieren,so möge er darüber nachlesen.
Viele Inseln bin ich in all den Jahren mit Schiffen angelaufen,aber wir wollen nun Griechenland verlassen und steuern unser nächstes Ziel an,Die Türkei.
Ich möchte Griechenland aber nicht verlassen,ohne noch ein Rezept zu verraten welches typisch für Griechenland ist,daß Tsatsiki.Ideal für jede Art von gebratenem oder gegrilltem Fleisch.Wunderbar schmeckt es auch auf Pitabrot zusammen mit schwarzen Oliven.

Zutaten
1 Salatgurke
Salz
4 große Knoblauchzehen
25o gr Joghurt (Natur)
1 EL Weinessig
4 EL Olivenöl

1.Die Gurke schälen,halbieren und mit einem Löffel die Kerne entfernen.Danach die Gurke auf einer Haushaltsreibe raspeln.In ein Sieb geben,mit Salz bestreuen und 10Minuten ziehen lassen.

2.Die Knoblauchzehen abziehen und fein hacken.

3.Den Joghurt mit dem Essig und dem Olivenöl glatt rühren.Die geraspelte Gurke gut ausdrücken und mit dem Knoblauch untermischen.

Ein besonderer Tipp,man kann auch noch geriebene Mandeln unter die Joghurtcreme mischen.

Ich wünsche einen Guten Appetit !!

Bis bald in der Türkei
Euer Groo

Türkei

von Groo am 13.06.08 08:44
Unsere Reise führt uns nun in die Türkei.Auch in diesem Land hatten wir immer einige Häfen die fest zur regelmäßigen Reiseroute gehörten.Von all den Häfen habe ich Istanbul sehr gut kennengelernt,aber auch die anderen Häfen waren sehenswert.Unser erster Hafen wird Izmir sein.Izmir ist eine Großstadt von 3,5 Millionen Einwohner,und liegt an der Westküste der Türkei.Die Stadt hat einiges an Sehenswürdigkeiten zu bieten.Wir hatten uns vorgenommen ohne ein bestimmtes Ziel durch die Stadt zu bummeln.Es gibt in dieser Stadt sehr schöne Palmenalleen mitten im Zentrum.Die größte Moschee ist die Hisar Moschee,sie ist beeindruckend durch ihre Bauart.Gleich an der Moschee schließt sich der Basar an.Ein Besuch dort ist immer lohnenswert.Auch wenn man nichts kaufen möchte,irgendwann hat man doch etwas gefunden.Ohne Feilschen um den Preis geht überhaupt nichts.Von dem verlangten Preis sollte man etwa die Hälfte akzeptieren,dann kommt man den regulären Preis schon sehr nahe.Mit ein wenig Glück zahlt man noch weniger. Obwohl die Türkei ein islamischer Staat ist ,bekommt man hier in den Lokalen auch Bier und andere alkoholische Getränke. In einem Lokal tranken wir uns ein kühles Bier(Efes)Schmeckt sehr gut.Einige von euch werden es bestimmt kennen.Auch das Nationalgetränk "Raki"schmeckt ganz gut,nur sollte man es mit Vorsicht genießen. Mischt man den Raki mit Eiswasser so wird das Getränk milchig weiß.Die Türken nennen es dann Löwenmilch.Man sagt,wenn man zuviel davon trinkt,dann benimmt man sich auch so. Nach einigen Tagen ging unsere Reise weiter nach Mudanya.Mudanya liegt am Mamara Meer und nicht weit von Istanbul entfernt. Unsere Reise führt uns entlang der Westküste der Türkei.Wir durchqueren die Meerenge der Dardanellen und kommen dann schon ins Mamara Meer.Nach einigen Stunden Fahrt kommen wir in unseren Zielhafen Mudanya an. Mudanya ist eine schöne kleine Stadt.Hier sollen wir nur etwa zwei Tage liegen,da wir nur sehr wenig Ladung für diesen Hafen an Bord haben.Während einer Pause stand ich an Deck und stellte fest,daß einige Arbeiter Erdbeeren dabei hatten,die man mit Genuß verspeiste.Ich fragte jemanden wo man diese Früchte bekommen könnte.Als Antwort bekam ich zu hören:"Auf dem Basar"-Natürlich wo denn sonst-.Den Weg hatte man mir beschrieben,nachdem ich mich an Bord beim Chief abgemeldet hatte,machte ich mich auf den Weg.Zeit genug hatte ich noch.An der Gangway,auf einem Schild stand als Auslaufzeit 13:00 Alles an Bord 12:00.Nach kurzer Zeit hatte ich den Basar erreicht.Zunächst einmal einen Stand gesucht der die besten und günstigsten Früchte hatte.Ich kaufte etwa 2 Kg von den leckeren Beeren.Nachdem ich noch ein Gespräch mit einem deutschsprachigen Türken geführt hatte,und dabei natürlich einen Tee getrunken hatte,machte ich mich wieder auf den Weg zum Hafen.Doch was mußte ich feststellen,nirgends konnte ich mein Schiff entdecken.Wie vom Erdboden verschwunden.Eine gewisse Ratlosigkeit machte sich breit.Endlich hatte ich jemanden gefunden der mir Auskunft geben konnte.Die "Adria"war schon vorzeitig fertig geworden und hatte den Hafen in Richtung Istanbul verlassen. Nun stand ich in Mudanya am Hafen mit zwei Tüten voller Erdbeeren in der Hand.Ich fragte mich,wie geht es nun weiter.Eine Schuld an dieser Lage war mir nicht bewußt.An der angegebenen Abfahrtszeit hatte ich mich gehalten und abgemeldet hatte ich mich auch.Ein netter Hafenarbeiter sprach mich an,und fragte was ich nun machen wollte.Er schlug mir vor,mich zur Agentur der Reederei zu bringen.Dieses Angebot nahm ich gerne an.Also rauf aufs Moped und los ging die Fahrt,aber immer schön die Tüten mit den Erdbeeren festgehalten.Bei der Agentur wurde ich freundlich aufgenommen.Der Agent erklärte mir,daß auch er nach Istanbul müsse um dort die "Adria" wieder einzuklarieren.Wie der Heer mir erklärte,würden wir mit einem kleinen Flugzeug nach Istanbul fliegen. Auf der Agentur gab es zu trinken und zu essen.Ich bot den Leuten von meinen Erdbeeren an,die sehr gerne genommen wurden.Alle Angestellten fanden meine Erlebnisse ganz lustig,nur ich war von der ganzen Sache nicht so begeistert. Irgendwann fuhren wir dann mit dem Auto zu einem kleinen Flugplatz.Dort angekommen ging es mit einen einmotorigen Maschine in Richtung Istanbul.Lange dauerte dieser Flug.In Istanbul angekommen,wurden wir mit einem Auto abgeholt und weiter ging es zur dortigen Agentur.Auch hier fand man es ganz lustig was mir passiert war.Auch hier gab es wieder den üblichen Tee(sehr lecker)Nachdem der Reedereivertreter seine Papiere geordnet hatte fuhren wir dann am späten Nachmittag zum Hafen. Den größten Teil meiner Erdbeeren hatte ich immer noch dabei.Nun standen wir an der Pier und warteten auf die "Adria"Bald kam mein Schiff in Sicht und näherte sich der Pier.Meine Arbeitskollegen standen an der Reling und rätselten wie ich nun an der Pier stand.Man hatte an Bord noch nicht einmal bemerkt das ich nicht anwesend war.Wie das Schiff nach kurzer Zeit an der Pier fest vertäut war,und die Gangway stand,konnte ich an Bord gehen.Dort angekommen mußte ich zunächst meine Geschichte erzählen.Unser Käpitän war zunächst der Meinung ich hätte Schuld an der ganzen Sache.Nach kurzer Zeit klärte sich dann doch alles auf.Unser Chief hatte,nachdem ich mich abgemeldet hatte,sich schlafen gelegt.Für die Maschine war beim Auslaufen der 2.Ing zuständig gewesen.Dieser aber war vom Chief nicht informiert worden. Meine Erdbeeren waren nun auch alle geworden.Meine Kollegen hatten sich den ganzen Rest einverleibt.Sobald ich heute Erdbeeren esse,kommen mir immer wieder die Gedanken von Mudanya in den Kopf.In meinem nächsten Bericht werde ich über Istanbul berichten.Nun komme ich erst dazu um noch ein original türkisches Rezept anzufügen.Dieses Gericht nennt sich in der Landessprache"Zeytinyagli Lahana Dolmasi".Auf deutsch nennt man das "Gefüllte Weisskohlblätter. Zutaten 1 Weisskohl(etwa 1 Kg)
100gr feinkörniger Reis
3 große Zwiebeln
Olivenöl
1 EL Tomatenmark
1/2 EL Pinienkerne
1/2 EL Korinthen
1/2 TL Zucker
1/2 TL Salz
1/4 TL Pfeffer
1/4 TL Nelkenpfeffer
Den Reis mit heißem Wasser gründlich waschen,um zuerst die Füllung vorzubereiten. Die Zwiebeln reiben und mit den Pinienkernen in Olivenöl dünsten,salzen,den Reis hinzufügen und bei kleiner Hitze weiterdünsten. Den Topf von der Flamme nehmen,Tomatenmark,Korinthen,Zuc ker,Pfeffer,Nelkenpulver und 2EL Wasser hinzugeben.Den Topf zudecken und 15 Minuten bei schwacher Hitze durchziehen lassen. Den Kohlkopf in Salzwasser schnell zum Kochen bringen und 3 Minuten kochen lassen. Danach die einzelnen Kohlblätter sorgfältig abtrennen.Den Stängel entfernen.Große Blätter evt.halbieren. Nun auf jedes Blatt von der Reismischung geben,von beiden Seiten einschlagen und aufrollen.Die Röllchen dicht nebeneinander in einen Topf lagen,1-2 Tassen Wasser dazugeben und mit einem Teller beschwert 45 Minuten lang bei mittlerer Hitze garen. Dieses Gericht wird Kalt serviert. Auf einem Teller mit Zitronenscheiben,Petersilie roten und grünen Chillischoten angerichtet ist es auch ein Genuss für das Auge. Ich wünsche einen Guten Appetit !
Euer Groo

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