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14.02.2017 Besuch bei Glashäger in Bad-Doberan

Glashäger
Glashäger

23 Interessierte bei Glashäger

23 interessierte FA-Freunde der Rostocker Regionalgruppe hatten sich am 14.02.2017 in der Produktionsstätte von Glashäger eingefunden. Nach einer kurzen Hygieneschulung durch Frau Weiss von Glashäger, wurden wir von Herrn Hosch begrüßt und in den Schulungsraum geführt. Hier erwartete uns eine reiche Auswahl an alkoholfreien Getränken aus der Glashäger Produktion und Knabbereien. Herr Hosch war uns ja schon bekannt durch die Führung durch Rostock zu Rostocker Kriminalfällen.

Frau Weiss schult
Frau Weiss schult

Tradition von Glashäger

Heute ging es um die Tradition und Entwicklung der Glashäger Getränkeherstellung. Schon die Mönche hatten die Quelle im Quellental entdeckt und als gesundes Getränk genutzt. Das Quellental ist ca. 3,5km von der Produktionsstäte entfernt. Durch unterirdisches natürliches Gefälle fließt das Wasser bis nach Bad Doberan um hier für die Getränkeproduktion gewonnen zu werden. Für diese 3,5 km benötigt das Wasser ungefähr 4 Stunden. Die Erfolgsgeschichte von Glashäger begann 1910 durch einen Herrn von Blücher. Belieferte das Kaiserhaus in Berlin und viele weitere Fürstenhäuser. Glashäger wurde auch nach England Russland und in die USA geliefert. Auch die Kreuzfahrtschiffe wurden von Glashäger beliefert. 1939 verkaufte von Blücher bereits an Gerolsteiner, nach dem 2. Weltkrieg kam es zur Rostocker Brauerei. Zu DDR-Zeiten waren 155 Kollegen beschäftigt. Heute sind es 55 Beschäftigte. Auch die beiden Flotten der DDR Deutsche Seereederei und die Fischfangflotte wurden beliefert. 10 Mio l Wasser verarbeitet. Heute werden 60 Mio Waser jährlich verarbeitet.

Verschiedene Besitzer

Flaschenentwicklung
Flaschenentwicklung

1990 bekam Gerolsteiner die Firma zurück. Es wurden neue Maschinen installiert. 2003 verkaufte Gerolsteiner an Brau und Brunnen weiter an Dr. Oetker 2005 an die Hassia-Gruppe, denen Glashäger weiterhin gehört. Die Abfüllung erfolgt in Glasflaschen und PET-Flaschen. Da zur Hassia-Gruppe auch Schmalkalden gehört, wo die Vita-Cola entwickelt wurde, wird die Vita-Cola auch in Bad Doberan abgefüllt.
Die Entwicklung der Gefäße ist auch interessant. Zunächst Tongefäße, dann Glasflaschen mit verschiedensten Verschlüssen bis heute zur PET-Flasche. 85% der PET-Flaschen sind Mehrwegflaschen und 15% Einwegflaschen. Glas wird zu 20% und PET 80% abgefüllt. PET-Flaschen werden 25 x gefüllt. Die PET-Einweg-Flaschen werden aus kleinen Rohlingen gezogen.
In Glasflaschen hält sich das Getränk 4 Jahre, in PET 9 Monate. Tafelwasser ist kein Mineralwasser. Bonaqua z.B. ist Leitungswasser dem künstlich Mineralien zugeführt wurden.

aus dem kleine Rohling (links) wird diese große PET-Flasche
aus dem kleine Rohling (links) wird diese große PET-Flasche

Umziehen für Produktionsbesichtigung

Nach diesen interessanten Ausführungen durch Herrn Hosch wurden wir in 2 Gruppen geteilt, um die Produktion zu besichtigen. Hierzu mußten Haare unter eine Haube und ein weißer Kittel ergänzte elegant unsere Kleidung. Schmuck durfte auch nicht offen getragen werden, warum auch immer. Bei Eingang in die Abfüllung wurden die Hände desinfiziert. Das kann in der Grippezeit ja nie schaden. Leider durften wir hier keine Fotos machen. Die Geschwindigkeit der Abfüllung war schon bemerkenswert. Erstaunlich war auch das Anbringen des Plasteschraubdeckels. Der hat zunächst gar kein Gewinde, wird mit Druck über das Gewinde der Flasche gedrückt und übernimmt so das Gewinde.
So waren im Fluge 1,5 Stunden vergangen, die sehr interessant waren.

Danke an Herrn Hosch

Herr Hosch
Herr Hosch

Wir bedanken uns ganz herzlich für die sehr fundierten und interessanten Ausführungen. Mienelie hatte noch als Geschenk 2 sehr schöne Fotos für Herrn Hosch.
Vielleicht sehen wir uns ja noch ein drittes Mal!

Autor: Blackhuskyman

Bilder: Blackhuskyman; gittelis

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