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Unser Stammtisch am 11. Februar 2014 war schon etwas Besonderes. Einerseits waren wir glücklich, zu einem brisanten Thema kompetente Leute zu treffen. Andererseits überraschte uns die hohe Anzahl von Interessenten, die bei unserer Verabredung mit Kriminaldirektor Peter Mainka von der Kripo Rostock an dessen Stammsitz in der Blücherstraße dabei sein wollten. Die Elle an unsere normalen Stammtische angelegt, waren dem Mann zehn oder ein paar mehr Leute avisiert. Als es dann jedoch 28 waren, musste sogar die Reißleine gezogen werden: Zwar zog er mit Kaffee, Kuchen und Leinwand in einen größeren Raum als vorgesehen um, doch auch dort gab es am Ende nur noch Stehplätze.

Schön!

So können wir ruhig weitermachen.

Kaffetafel in der Polzeiinspektion Rostock
Kaffetafel in der Polzeiinspektion Rostock

Nach der gut zweistündigen Informationsveranstaltung mit Vortrag über die Sicherheitssituation in Stadt und Land, die natürlich auch Fragen hervorrief, waren wir alle ein kleines Stückchen schlauer – und beruhigter, was die Sicherheit in unserem Land betrifft. Das konnte Herr Mainka – mit Hilfe seines sachkompetenten Kollegen Volker Werner - mit Zahlen belegen: Nennt die Statistik der Kriminalitätsentwicklung des Jahres 2012 noch 126 677 registrierte Fälle für Mecklenburg-Vorpommern, ist das ein Rückgang um 1,4 Prozent oder in Zahlen 1749 Fälle. Generell, so Mainka, ist der Trend in den letzten zehn Jahren rückläufig – wobei klar ist, dass jeder Fall ein Fall zuviel ist. Im vergangenen Jahr 2013 sind 1832 Straftaten registriert worden – 81,6 Prozent davon wurden aufgeklät. Gegen das Leben gab es 14 Fälle – alle sind inzwischen abgeschlossen. Eine besondere Nummer sind noch immer Vermögensdelikte – Fälschungen u. a. 446 waren es im vergangenen Jahr, jedoch 1528 noch 2010. Schön die Aussage, dass die Kriminalitätszahlen und die Unfallzahlen in den letzten zehn Jahren rapide zurückgingen. Sie haben sich laut Herrn Mainka nahezu halbiert.

Kriminaldirektor Mainka muss im Stehen referieren
Kriminaldirektor Mainka muss im Stehen referieren

Platz eins in der Statistik haben sich die Diebe gesichert: Pro 100 000 Einwohner schlugen sie 7749 Mal zu. Auch hier ein Rückgang, zwar leicht, doch um 0,9 Prozent. Interessant dabei: Gab es 2003 noch 60 044 Tatverdächtige, waren es 2012 „nur“ 47368. Und wie sieht die Aufklärung aus: Sie erhöhte sich gegenüber 2011 geringfügig - sie liegt bei 58,5 Prozent. Straftaten gegen das Leben gab es 19, erklärte der Kripochef. Gleichzeitig erhöhte sich hier die Aufklärungsquote, die sich ohnehin auf einem hohen Niveau befinde, von 94,9% auf 96,2%.

Wir wollten natürlich wissen, was wir tun können. Wie wir uns schützen können. Wie wir handeln sollen, falls uns ein Dieb in die Quere kommt. Natürlich, vorbeugen ist besser als heilen. Deshalb sollte jeder, den es interessiert, sich Angebote und Informationen zur Prävention besorgen – Sachbereich Prävention, Blücherstr. 1-3, Telefon 0381 6522160 oder kriminalberatung@web.de. Auch die Opferberatung ist rund um die Uhr geschaltet – Notruf 110, man kann hier ein Notruf-Fax absetzen.

Herr Werner redet mit Händen und Füßen
Herr Werner redet mit Händen und Füßen

Interessant war zu erfahren, dass Wohnungseinbrüche vornehmlich tagsüber verübt werden – wenn die Besitzer einkaufen oder bummeln sind. Deshalb sind Alarmanlagen ratsam, Lärmen ist ohnehin für Diebe ein Schreckgespenst. Und natürlich gab es für uns Computerfreunde den Rat, sich ein Sicherheitsprogramm herunterzuladen, seine Kennwörter immer mal zu ändern, sie ohnehin verzwickt mit Buchstaben und Zahlen zu versehen – und Wichtiges am besten auf einem externen Stick zu lagern.

Leider war unser Starfotograf Rilo zur Kur, meine Bilder habe ich mit dem Handy gemacht. Die Qualität ist entsprechend. Entschuldigung!

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