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Mit meinem Sohn fuhr ich am 7.6.09 endlich mal wieder in die Heimat meiner Großeltern mütterlicherseits und meiner Mutter. Lange Zeit hatten wir uns das überlegt. Alleine wollte ich nicht dorthin reisen, bin früher sehr gern gereist. Das hielt sich aber in Grenzen und heute ist das nicht mehr ganz so einfach, wenn man im Vorruhestand ist und oft nicht weiß, wie man über die Runden kommen soll, na gut. Das letzte Mal war ich dort in Niesky gewesen und sicher hatte sich so einiges verändert was sich dann auch herausstellen sollte, nicht immer zum Vorteil der heutigen Zeit. Vier

Zunächst ging es nach Rothenburg zum Flugmuseum, das sich als der Treffer der Tage erweisen sollte. Ich interessiere mich sonst kaum für Technik, aber da ging auch bei mir die Post mit dem Fotografieren ab! Wir hatten eine exzellente Führung, die uns mit seiner Begeisterung so richtig ansteckte. Ich bin nicht für Kriegsflugzeuge, aber das dort wird sehr liebevoll gepflegt, war sehr gut aufgebaut worden. Und man konnte auch mal in ein Cockpit klettern. In die Mig 21 km ich nicht rein, ich konnte nicht hangeln, na gut dafür wurde fotografiert. Aber in den Riesenhubschrauber konnte ich gelangen und hab auch das Innere fotografiert. Übrigens hatte ich vorher gefragt, ob man hier fotografieren darf, das sollte man unbedingt machen, ist nicht überall gern gesehen. Also taten mein Sohn und ich das auch. Wir haben viele interessante Fotos mitgebracht, die nun Zeit brauchen, entwickelt zu werden. Ich kann nur sagen, wer nach Rothenburg, der Flugplatz ist dort auch in der Nähe, früher war hier die NVA stationiert, der sollte unbedingt sich das Museum ansehen. Auch wenn man mit Militärgeräten nix am Hut hat, das hier war aber interessant und man bekam einen leichten Schauer, wenn man sich die Traglasten, entschärft betrachtete. Abends ging es an die Nieskyer Kiesgruben, die wunderschön im Kiefernwald liegen, Birken umsäumen auch sie, und es gibt viel Heide und Preiselbeeren, leider noch nicht reif. Tat das gut, wieder an diesem idyllisch gelegenen Plätzchen zu sein. Da mein Sohn, man kann hier auch FKK machen, seine Badehose vergessen hatte, ging ich auch nicht baden, habe ich nachher doch ziemlich bereut. Glasklares Wasser, herrlich! In Görlitz waren wir anschließen im Heimattierpark, der sich gemausert hat, und wohin wir in meiner Kindheit, in der Kindheit meines Sohnes oft gefahren sind. Leider fuhr an diesem Tag die ehemalige Pioniereisenbahn nicht, man guckte sich deshalb nur kurz um und los ging es zur Landeskrone. auf der ich 1962 das letzte Mal war. Der Tag war sehr heiß, Parkplätze waren schwer zu finden. Schließlich kamen wir auf einem der Wege, die sehr steil sind, der Traktortransporter war uns kurz vor der Nase davongefahren, oben an. Aber wir waren geschafft, ich schnaufte, wie ein-- Man wird ja nicht jünger. Oben bestiegen wir kurz den Turm, ganz bis zur Brüstung ging ich nicht, aber einige Fotos schoss ich von dort auch, wir hatten einen herrlichen Rund Umblick in die Gebirgswelt. Anschließend wurde ein Eis schnabuliert. Jetzt wollten wir mit dem Transporter fahren aber denkste, der hatte seine Abfahrtzeit verschoben, also nix wie runter wieder, denn ein Gewitter vom Riesengebirge drohte das krachte dann auch bald los.

Wir haben jeden Tag was unternommen, in Niesky vor allem waren wir im Museum, im ehemaligen Raschkehaus, das liebevoll eingerichtet ist, die Geschichte des Waggonbaus aber unterschlagen hat, angeblich mal eine Sonderausstellung und ansonsten mehr die Geschichte der Brüdergemeinde, liebevoll ausgestellt, aber doch etwas einseitig gesehen. Ja den Monumentberg mit der Baude "Lausitzblick" wollten wir uns auch nicht entgehen lassen. Das íst bei Groß- Radisch . Es lohnte sich dort auch, wunderbare Rundblicke bei schönstem Wetter aufs Bergland, dazu entdeckten wir einen Naturlehrpfad, wo u.a. Insektenhäuser aufgebaut waren, aber Vorsicht war dort angesagt: eine Hornisse geistert dort plötzlich herum Manches schafften wir in den Tagen nicht. Nach einem sehr schönen Abstecher auch nach Bad Muskau, wo wir im Park und im aufgebauten Schloss herumgeisterten, alles liebevoll restauriert, einem kurzen Gang über die Brück zum polnischen Markt, der mich aber nicht so begeisterte, ging es am Donnerstag über einen Kurzbesuch in Berlin wieder nach Bad Doberan. Vielleicht kommen wir doch noch mal hierher, ich wünsche es mir jedenfalls sehr, aber das hängt von vielen Faktoren ab. Für mich bleibt die Oberlausitz neben Mecklenburg mein wichtigstes Heimatland.

Autor: Mienelie

Mienelies Reise in die Oberlausitz

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