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Ich komme aus Hamburg, bin dort geboren, habe aber mecklenburgische Großeltern, die bei uns nach dem Krieg mit auf dem Grundstück wohnten. Da meine Eltern berufstätig waren, kochten die beiden Omas abwechseln und machten sich mit mecklenburgischem und hamburgischem Essen bei uns Kindern beliebt.

Dieses leckere Essen kommt garantiert gut an, denn als wir mal die Handwerker im Hause hatten, tischte ich es auf und jeder hat zwei große Teller davon verdrückt, weil sie es in Hamburg nicht kannten:



Steckrübenmus mit Spiegeleiern

3-4 mitttelgroße Steckrüben (jedenfalls mehr Steckrüben als Kartoffeln)
2,5 kg mehlige Kartoffeln
1,5 - 2 kg Schweinenacken (evtl. die Hälfte davon Schweinebauch, ist fetter und gibt noch mehr Geschmack)
Salz, Pfeffer, Lorbeerblätter
Eier (für Spiegelei)

Die Steckrüben mit dem Schweinenacken, Salz, Pfeffer und Lorbeerblättern kochen.
Der Schweinenacken kann auch in kleinere Teile geschnitten werden, damit er besser gart
Parallel dazu die Kartoffeln schälen, salzen und kochen.

Wenn der Schweinenacken gar ist, in kleine Würfel schneiden und beiseite stellen (vom Schweinebauch evtl. das Fette und Knorpelige abschneiden).

Aus der gekochten Steckrübenbrühe die Lorbeerblätter entfernen.

Die Steckrüben nach und nach stampfen, die Kartoffeln nach und nach stampfen. Und immer zu gleichen Teilen vermengen.
Immer wieder etwas von der Brühe dazugeben, aber nicht zu flüssig werden lassen, so dass ein nicht zu dünnes Mus entsteht.
Gut mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Zum Schluss den gewürfelten Schweinenacken hinzugeben. Alles gut vermengen.

Vor dem Servieren (die Steckrüben schön heiß halten!) Spiegeleier braten und oben drauf servieren
..
Wer es scharf mag, kann vorher noch Pfeffer über das Mus streuen.




Wer nicht so gern Knochenpulen am Esstisch hat, sollte mal Folgendes versuchen:


Hähnenschiffchen

Hähnchenkeulen (ich nehme 12 Stück, weil ich hinterher welche einfriere)
6-8 mittelgroße Zwiebeln (so viel, dass in jede Kasserole zwischen den Keulen alles schön ausgefüllt ist, Salz, Pfeffer, Fleischgewürz (schmeckt kräftiger als Hähnchengewürz)
Öl oder Margarine

Wenig Öl in die Kasserolen geben. Die Keulen hineinlegen und mit Zwiebelwürfeln (nicht zu klein) bestreuen.
Öl oder Margarine drübergeben.
Nochmals die Zwiebeln etwas salzen und pfeffern.
Im Backofen mit Heißluft oder Ober- und Unterhitze bei ca. 200°- 220° schmoren, aber so, dass die Zwiebeln nicht verbrennen
Wenn die Hähnchenkeulen braun werden, Hitze etwas reduzieren.
Herausnehmen und umdrehen. Braun werden lassen.
Die Keulen herausnehmen und die Zwiebeln mit einem Schaumlöffel ohne viel Fett in eine Schüssel geben.

Etwas abkühlen lassen und die Knochen aus den Keulen entfernen, so dass kleine Schiffchen entstehen.
Da hinein mit einem Esslöffel einige Zwiebelstückchen geben.

Keulen, die man einfrieren will nun auf ein Stück Frischhaltefolie legen und fest einwickeln. In einen Gefrierbeutel stecken oder einschweißen.
Man kann sie dann einzeln schnell wunderbar herausnehmen und aufwärmen oder in der Pfanne kross braten. Durch die Füllung bleiben sie saftig und ohne die Knochen gibt es kein Gepule.




Greting's Marinierter Matjestopf

6 Matjesfilets (am besten aus dem Paket, weil dann das Öl dabei ist)
1 Becher Dickmilch oder Yoghurt 3,5 % Fett
2 Zwiebeln
Dosenmilch
1 Apfel
1-2 Gewürzgurken
Salz, Pfeffer
Brise Zucker oder Süßstoff

Zwiebeln in dünne Scheiben,
Apfel in kleine 'Würfel,
Gewürzgurken in kleine Würfel schneiden
Mit der Dickmilch vermengen
Die Matjes in Häppchen schneiden
In die Schüssel geben und nach Geschmack etwas von dem Öl hinzu geben
Alles gut vermengen evtl. etwas Dosenmilch hinzugeben
Mit Salz (nicht zuviel!) und Pfeffer und Zucker abschmecken
mögl. etwas ruhen lassen, damit Geschmack in die Soße kommt

schmeckt am besten zu Bratkartoffeln oder Pellkartoffeln





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