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Radtour nach Zingst

Nicht zum ersten Mal sind drei Feierabend-Damen samt Anhang unerschrocken als Pedalritter ins mecklenburgisch-vorpommersche Grün gestartet, obwohl Petrus über den Hiddenseer Wetterfrosch gewarnt hatte, er habe noch nicht alle Gießkannen vollständig ausgeleert. Er hatte dann doch Erbarmen und ließ nur den warmen Sommerwind die Backen kräftig aufblähen, so dass wir sechs kräftiger in die Pedale treten mussten, als uns lieb war. Doch was soll’s, geübt ist geübt. Also sind wir nichtsdestotrotz am Donnerstag, 14. August, um neun Uhr am Kabutzenhof in Rostock gestartet - da noch PS-stark, die Räder auf den Autos. Letztere blieben dann im vorpommerschen Bresewitz stehen und wir rollten per Zweirad und gegen den Wind in Richtung Zingst und Ostsee. Wir wussten, dass es hier gut ausgebaute Radwege gibt, entlang der alten Eisenbahnschienen bis hin zur Meiningenbrücke. Gut, dass die ein stabiles Geländer hat, da konnte der Wind an uns zerren wie er wollte – heruntergeweht hat er uns nicht.

Der Radweg führt über den Deich am Bodden entlang, am Großen Kirr vorbei und an Schiffen und Fischerkneipen – doch wir strampelten mutig vorbei, mussten uns jedwede Leckerei ja erst verdienen. 45 Kilometer waren angesagt, und kneifen gab’s ja nicht. Also boten wir dem Wind paroli: vorbei an Müggenburg die Asphaltstraße entlang , das einstige Sperrgebiet der NVA rechterhand umrundend. Eigentlich wollten wir bis vor zur Hohen Düne, nach Gekreuch und Gefleuch Ausschau halten – doch am Fahrradausleih Sundische Wiese fiel die Entscheidung zur Routenänderung: Die fünf Kilometer vor bis Pramort haben wir uns für ein nächstes Mal aufgehoben. Immer gegen den Wind zu trampeln, das würde uns den Spaß verderben und einige von uns doch überfordern.

Also steuerten wir backbord und landeten im Restaurant am Nationalpark unter der hundertjährigen (?) Eiche zum Radler-Trinken und Bockwurst-Essen. Es war ja auch schon höchste Mittagszeit.

. Gestärkt sollte es durch den Nationalpark die Betonstraße entlang bis zum Deichweg Richtung Zingst gehen – doch weil der Deich verstärkt wird, damit er jedwedem Hochwasser standhält, mussten wir zurück zum Wiecker Weg im Nationalpark. Der ist so schön, dass er uns den Umweg leicht verschmerzen ließ.

In Zingst angekommen, folgte im Brücken-Cafe’ der wohlverdiente Eisbecher, und dann ging’s durch die schmucke Einkaufsstraße des Ostseebades. Immer wieder erfreut der Ort durch seine Sauberkeit, die sehr geschmackvolle Gestaltung der Sitzmöbel im Freien und Lampen, die im Dunkeln den Weg weisen.

Inzwischen waren die Zeiger der Uhren um ein Etliches vorgerückt, 18 Uhr, und wir starteten erneut per PS-Kraft Richtung Rostock mit Zwischenstopp in Neuendorf-Heide. Hier gab es in Nomokos Garten wie zur Belohnung der Anstrengungen versprochen eine kleine Grillparty.

Alle hatten sich gut darauf vorbereitet, der Grill tat sein Bestes und wir ließen es uns gut gehen. Ein freundlicher Tag mit freundlichen Menschen und einem netten Feierabend-Team klang aus. Nicht, ohne die nächste Radel-Route zu besprechen: Die soll eine Gutshaustour werden, uns auch ins Mecklenburgisch-Vorpommersche führen. Termin? Noch nicht eindeutig geplant.

Autor: Feierabend.de Mitglied nomoko

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