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Feierabend-Pedalritter auf Boddentour


Es macht Spaß, stählt die Glieder, bringt nette Menschen zusammen - und deshalb radeln wir immer und immer wieder gemeinsam durch die Mecklenburger Lande. Diesmal, es war der 25. Juni, ging es ins Land am Saaler Bodden. Heide mit Hagen und Vierbeiner Oskar waren ebenso dabei wie Gittelis mit Arnold (auf Sparflamme), Blackhuskyman mit Christine und nomoko mit Arno. Alle und auch Petrus hatten beste Laune, Clara strahlte uns zu, so dass die dicken Jacken auf dem Gepäckträger blieben. Start war zehn Uhr (oder etwas danach, weil es noch Kaffee und Kekse gab) in Neuendorf Heide bei nomoko. Von hier aus ging es über einige Asphaltstraßen, mehrere Plattenwege, über Sand und Stein - immer mit Blick auf weite Felder, ferne Kirchtürme, darüber ein Himmel mit Zuckerbäckerwolken - und auch über romantische Waldwege. Erste Attraktion: der Pferdehof in Hermannshagen, daneben das Ferienparadies, das (etwas entfernt) an Venedigs Lagunen erinnert. Ein bisschen Geschichte war dann auf/an der Hessenburg zu erleben, neben der jedermann, der mag, in der Alten Schmiede ein kühles Bierchen oder eine süße Speise zu sich nehmen kann. Schmiede-Chefin Dr. Bettina Klein hat hier eine Oase geschaffen, hofft nun, auch noch die Gutsanlage auf Vordermann bringen und dann im Gutshaus Gäste begrüßen zu können. Noch allerdings fehlt das nötige Geld dafür.
Wir übrigens hatten wie üblich Picknick dabei, besser gesagt: Heide und Gittelis hatten vorgesorgt und alle aßen mit. Denn eigentlich sollte es erst nach der Tour als Lohn Gegrilltes geben - doch was soll’s, war ja prima so. Auch Oskar bekam seinen Schluck; immerhin ließ uns nicht nur die Radelei, sondern auch Tante Clara ins Schwitzen kommen. Von Hessenburg dann ging’s weiter nach Kronsberg, weil dort Keramiker Jan Mauersberger sein Domizil hat. Wir stöberten und staunten ob der schönen Raku-Brände (das sind Krüge, Dosen, Vasen!). Allerdings hatte der Meister die besten Sachen bereits auf dem Lieferwagen verstaut, weil es zu einem Marktfest ging. Was so viel heißt: Wir müssen nochmals zu ihm, denn das lohnt sich - unsere einhellige Meinung. Nach diesem Abstecher für die Sinne ging es gleich weiter, die wunderlichen Schiffe aus Holz und anderem Materialien des Bastelkünstlers im Ausbau am Waldessaum zu bewundern. Aber - der Künstler war auf Reisen. Nur jene Objekte im Garten wiesen darauf hin, dass hier wahre Kunst entsteht - und auch schon in Kirchen und öffentlichen Häusern zu bewundern war und ist.
Doch wir ließen uns nicht verdrießen, radelten durch den schönen, von Kanälen durchzogenen Wald Richtung Michaelsdorf, um uns dort den weiten Blick über den Bodden Richtung Born, Ahrenshoop, Wustrow und Barth zu gönnen.
Inzwischen hatten wir unsere angesagten 30 Kilometer in den Beinen, fuhren dennoch weiter zum Hafen Neuendorf-Heide, um auch hier über den Bodden so sehen - und landeten am späten Nachmittag bei nomoko im Garten, um alles Mitgebrachte zu grillen und zu verspeisen.
Eine schöne Tour - wie alle mit diesem Feierabend-Team.

nomoko

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