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An diesem Tag war unser Lesekreis zu einen kleinem Häuflein zusammen geschrumpft. Zahnwurzelbehandlungen, Gartenunfälle, Arzt-Termine und Reitermine ergaben, dass wir nur zunächst nur 5 Bücherwürmer waren. Später stieß Siegmar nach seinem Arzttermin noch zu uns zu.
Das Buch "Das Ende ist mein Anfang" muss man 2-geteilt betrachten. Zunächst werden die Kindheit und sein beruflicher Werdegang sehr interessant und emotional geschildert. Im letzten Teil des Buchs ergeht sich der Autor in philosophische Betrachtungen zum Leben, was nicht jedermanns Geschmack trifft. Meinen auch nicht.

Tiziano Terzani stammte aus ärmlichen Verhältnissen aus der Nähe von Florenz und hat zielstrebig und intelligent seinen Weg zum Beruf des Journalisten gesucht. Die Schilderungen seiner Kindheit in ärmlichsten Verhältnissen gingen ans Herz. Wie die Familie sich sonntags fein machte um dann in die Stadt zu gehen um „Die Reichen beim Eis-essen zuzusehen“, das war schon bemerkenswert.
Durch sehr viel Fleiß, aber sicher auch Intelligenz, gelang es Tiziano Terzani auf die Eliteschulen Italiens zu kommen und zu studieren.
Nach Studium und Berufserfahrung gelangte er als Korrespondent zum Spiegel, für den er Jahre lang aus Asien berichtet hat.
Neben dem Beruf hatte er in sehr jungen Jahren seine Frau gefunden, mit der er in inniger Gemeinschaft verbunden war.

Siegmar ist da
Siegmar ist da

Er war ein talentierter, charismatischer Journalist, ständig nah dran an den wirklich interessanten Brennpunkten des Weltgeschehens. Er hat sich aus einfachen Verhältnissen hochgebissen zu vielen Privilegien, die er in vollen Zügen genoss: er hatte seinen Stammplatz in Opiumhöhlen und Bordellen, während ihm seine Frau den Rücken frei hält, herrscht seinen Sohn an beim Interview, bekennt am Ende, den falschen Götzen gefolgt zu sein und resümiert schließlich: na ja, war eben so...

Es gab auch leckeren Kuchen und Kaffee
Es gab auch leckeren Kuchen und Kaffee

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Regional > Rostock > Buchbesprechungen > Buchbesprechnungen 2014 > 14.05.2014 Buchlesung bei Freizeitfan: Tiziano Terzani „Das Ende