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Feierabend-Regionalgruppen

Rose56 im Botschafter-Interview

Rosemarie wurde durch die Mainzer Tageszeitung aufmerksam auf Feierabend und fackelte nicht lange: Sie wurde nicht nur direkt Mitglied bei Feierabend, sondern auch bei der Regionalgruppe in Mainz. Damit kam das Eine zum Anderen und sie wurde Botschafterin. Lest im Interview, was Rosemarie durch Feierabend schon Tolles erlebt hat.

Hallo Rosemarie, wie bist Du zu Feierabend gekommen, und wie lange bist Du schon Mitglied?

Ich las 2007 in der Mainzer Tageszeitung das erste Mal von Feierabend und von der Gründung der Mainzer Regionalgruppe. Ich wurde neugierig und habe mich nicht nur bei Feierabend, sondern auch gleich bei der Regionalgruppe Mainz angemeldet. Am nächsten Abend besuchte ich den Chat (das war das erste Mal in meinem Leben, dass ich überhaupt gechattet habe) und wurde sofort nett begrüßt. In der Folgezeit lernte ich einige der Mitglieder kennen und habe mich zum zweiten Regionaltreffen angemeldet. Mein Mann ist mitgegangen und wir wurden herzlich aufgenommen. Er hat sich am nächsten Tag ebenfalls angemeldet (fidelis45).

Was gefällt Dir an Feierabend am meisten?

Dass ich keine Minute mehr Langeweile habe, seit ich Feierabend kenne. Ich korrespondiere mit vielen Mitgliedern (nicht nur in Mainz), ich kann in den Foren stöbern, es gibt immer etwas Interessantes zu lesen. Feierabend hat mein Leben bereichert.

Was gefällt Dir an der Botschafter-Aufgabe? Warum wolltest Du Botschafter werden?

Als ich das erste Mal beim Regionaltreffen war, wurden vom damaligen – ersten – Botschafter (Casals) Vorschläge gesucht, was wir gemeinsam unternehmen, oder wie wir uns in die Gruppe einbringen können. Mir fielen sofort mehrere Ausflüge und Dinge ein, die ich organisieren wollte. Außerdem erklärte ich mich bereit, darüber Berichte zu schreiben. Beim dritten Regionaltreffen wurden Matusa und ich gefragt, ob wir uns vorstellen könnten, ihn, Casals, als Regionalbotschafter zu unterstützen. Wir haben beide spontan zugesagt. Ich habe mir damals überhaupt keine Gedanken darüber gemacht, welche Aufgaben ein Botschafter hat. Ins kalte Wasser geworfen wurde ich aber sehr schnell. Casals, der noch im Berufsleben steht, zog sich als Botschafter zurück, Matusa im Frühjahr 2008 ebenfalls. Zum Glück hatte ich danach Margret (Margret551) an meiner Seite. Wir waren für unsere Mitglieder 4 Jahre das Dream-Team und haben die Regionalgruppe Mainz zu dem gemacht, was sie heute ist. Wir hatten die gleichen Vorstellungen und viele gute Ideen, und haben uns perfekt ergänzt.
An meiner Botschafter-Aufgabe gefällt mir, dass ich die Möglichkeit habe, meine Fähigkeiten einzusetzen. Ich habe schon immer gerne Pläne geschmiedet und diese umgesetzt. Ich habe auch schon immer gerne und viel geschrieben und wenn ich die Berichte schreibe, lerne ich durch die vielfältigen Recherchen noch dazu. Seit einigen Wochen gestalte ich auch die Seiten von Mainz und bin froh, Margret als helfende Hand und Beraterin im Hintergrund zu wissen.
Ich finde die persönlichen Kontakte zwischen den Botschaftern und den Regionalgruppen sehr wichtig. Kürzlich habe ich gemeinsam mit meinem Mann die Esslinger Gruppe durch Mainz geführt und vor einiger Zeit zweimal die Darmstädter. Auch mit den Westerwäldern unternehmen wir immer wieder gerne Städtereisen und Ausflüge.

Was kannst Du anderen Feierabend-Mitgliedern beibringen? Und welchen Rat würdest Du neuen Mitgliedern geben?

Neue Mitglieder schreibe ich an und lade sie ein, an unseren Regionaltreffen oder anderen Veranstaltungen teilzunehmen. Ich merke schon sehr bald, ob neue Mitglieder zu unserer Gruppe passen. Die bleiben uns in der Regel auch treu und bringen sich durch eigene Vorschläge ein. Wenn insbesondere neue Mitglieder Probleme haben, sich bei Feierabend zurechtzufinden, gebe ich ihnen schriftlich Tipps oder wir telefonieren miteinander.

Was macht Feierabend für Dich besonders?

Es gibt Mitglieder, die so interessante Hobbies haben, dass ich darüber nur staunen kann. Durch Feierabend hat sich mein Bekanntenkreis und mein Horizont erweitert. Ich habe viele Mitglieder kennengelernt, durch Korrespondenz oder persönlich. Dadurch sind zahlreiche Freundschaften entstanden.

Was war Dein schönstes Erlebnis in Zusammenhang mit Feierabend?

Da gibt es so viele schöne Erlebnisse. Bei unserer Regionalgruppe denke ich an die wundervolle Feier zum 5jährigen Jubiläum, die von vielen Mitgliedern gestaltet wurde, unsere zahlreichen Ausflüge und Touren, hier insbesondere die anstrengende Rheinsteig-Wanderung von Lorch nach Kaub vor einigen Jahren.
Privat sind es sicher die vielen persönlichen Begegnungen mit Mitgliedern anderer Regionalgruppen. Um nur einige Beispiele zu nennen: Als wir in Berlin waren, führte uns ein Mitglied von Berlin-Süd durch Potsdam. Bei unserem Urlaub an der Ostsee wurden wir von zwei Mitgliedern der Rostocker Gruppe durch Rostock und Warnemünde geführt und von zwei anderen Mitgliedern durch Stralsund. Obwohl wir uns vorher nie kennengelernt haben, wurden wir spontan von ihnen zum Kaffeetrinken nach Hause eingeladen. Als ich mit den Freiburgern im letzten Jahr in die Ortenau fuhr, nahm mich ein Mitglied auf dem Bahnsteig in Empfang. Sie hatte sich ein Bild von mir ausgedruckt, damit sie mich auch findet. Wir hatten einen wunderbaren Tag in Gengenbach und ich lernte nicht nur Mitglieder und die Botschafter aus Freiburg, sondern auch aus der Ortenau und Mannheim kennen. Einige Tage später waren wir zu Gast beim Regionaltreffen in Freiburg, und wir werden auch in diesem Jahr wieder dort sein.
Ein schönes Erlebnis war auch, als ich von einem Feierabend-Mitglied aus Kanada angeschrieben wurde, der meinen Bericht über eine Tour in Hochheim gelesen hatte. Er fühlte sich dadurch an seine Kindheit erinnert und dankte mir für diesen Bericht. Seitdem ist er in Mainz Mitglied und der Kontakt zur alten Heimat bricht dadurch nicht ab.

Was muss man, Deiner Meinung nach, in Deiner Region unbedingt einmal gemacht haben oder gesehen haben?

Wir Mainzer haben das Glück, in einer der schönsten Gegenden Deutschlands zu leben. Mainz bietet so viel sehenswertes, Geschichte und Kultur, dass es nie langweilig wird. Zum Rheingau und zum Mittelrhein, der zum Unesco-Weltkulturerbe zählt, haben wir es nicht weit und sind immer wieder gerne dort. Und obwohl immer behauptet wird, dass die Mainzer die Wiesbadener nicht mögen, zieht es uns auch manchmal „über die Brücke“ in die hessische Landeshauptstadt.

Nun zu Deiner Person Rosemarie. Gibt es etwas, das Du unbedingt noch lernen möchtest?

Ich würde gerne wieder meine Englisch- und Spanisch-Kenntnisse auffrischen. Und ich würde gerne besser Akkordeon spielen.

Hast Du ein besonderes Hobby? Wenn ja, welches?

Feierabend ist mein Hobby. Und wenn mir dieses Hobby genügend Zeit lässt, korrespondiere ich gerne und nehme mir Zeit für ein Buch. Früher habe ich mich beim Jazztanz ausgetobt und tanze auch heute noch gerne.

Nenne etwas, das Du schon immer einmal machen wolltest, Dich aber nie getraut hast.

Kinderbücher schreiben, oder überhaupt ein Buch schreiben.

Was ist das Nützlichste, das Du von Deinen Eltern gelernt hast?

Nicht jammern und nie aufgeben. Immer ehrlich bleiben, auch sich selbst gegenüber und sich nicht verbiegen lassen

Welche Person möchtest Du gerne einmal treffen und warum?

Karl-Heinz Böhm, ich bewundere ihn dafür, dass er die Schauspielerei aufgab und nach Äthiopien ging, um dort zu helfen. Albert Schweizer hätte ich gerne getroffen. Als Jugendliche habe ich ein Buch über ihn und sein Lebenswerk gelesen.

Nun ein paar Fragen zum Nachdenken. Für was hättest Du gerne mehr Zeit?

Die Frage müsste lauten: Für was hättest Du gerne mehr Zeit und Lust? Dann würde ich antworten: Für die lästige Hausarbeit.

Was macht einen Menschen reich?

Gesundheit, Zufriedenheit und positive Erlebnisse.

Auf was bist Du stolz?

Dass ich so bin, wie ich bin und über mich selbst lachen kann.

Was bedeutet Heimat für Dich?

Immer wenn ich in meine Heimatstadt Kaub am schönen Mittelrhein komme, wird mir warm ums Herz. Wenn ich durch die alten Gassen gehe, mit den Menschen, die ich von früher kenne, ins Gespräch komme, dann weiß ich, ich bin zu Hause.
Heimat ist aber auch meine Familie, mein Mann, meine beiden Kinder und meine Enkelin. Bei meiner Familie fühle ich mich geborgen.

Rosemarie, wir danken Dir für die ausführliche Beantwortung der Fragen!

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