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Radfahren trotz Heuschnupfen

Die Sonne scheint, die Pflanzen stehen wieder in voller Blüte und so zieht es wieder nach draußen an die frische Luft. Doch nicht alle können sich über das Frühlingserwachen gleichermaßen freuen.

Rund 33 Millionen Menschen in Europa leiden unter Heuschnupfen. Brennende Augen, eine laufende Nase, starkes Niesen und geschwollene Schleimhäute machen die Freiluftsaison für Betroffene zu einer Herausforderung.

Generell ist zu sagen, dass Heuschnupfen keinesfalls unbehandelt bleiben sollte. Die Symptome können sich verstärken und im schlimmsten Fall sogar zu einer Nebenhöhlenentzündung oder chronischem Husten entwickeln.

Weil es jedoch keine Lösung sein kann, sich den kompletten Frühling zu Hause zu verkriechen, haben wir einige Tipps zusammengestellt, wie sich Radfahren und Allergie am besten vereinen lassen.

zwei Frauen beim Radfahren in der Natur

  • Informiere Dich vor einer geplanten Radtour über den Pollenflug und meide die starken Pollenflugzeiten. Im Internet gibt es Möglichkeiten, sich darüber zu informieren. Beispielsweise der Deutsche Wetterdienst bietet eine Karte an, in der Du Dir für heute, morgen oder übermorgen den Pollenflug verschiedener Pflanzen anzeigen lassen kannst. Hier kommst Du zu dieser Karte.

  • Einige Medikamente können vorbeugend eingenommen werden. Diese verhindern z.B. bereits das Ausschütten von Histamin in großen Mengen. Sprich die Einnahme jeglicher Medikamente vorher mit Deinem Arzt ab.

  • Naht ein Regenschauer, solltest Du erst einmal besser nach drinnen gehen. Zunächst wirbelt Regen die Pollen auf. In den ersten 20 bis 30 Minuten eines Schauers spricht man von einem sogenannten osmotischen Schock. Wenn die Pollenkörner mit dem Regen auf den Boden gedrückt werden quellen und platzen sie auf. In diesem Moment setzen sie eine hohe Konzentration Allergene frei. Diese verbinden sich mit Feinstaub und können mit dem Wind leicht eingeatmet werden. Danach ist die Luft jedoch gereinigt, die Pollenbelastung ist nach etwa einer halbe Stunde deutlich geringer als bei gutem Wetter.

  • Während in der Stadt morgens die Pollenkonzentration geringer ist, fliegen auf dem Land abends weniger. Danach solltest Du Deine Tour planen.

  • Eine Brille mit Seitenschutz verhindert, dass Dir während dem Fahren Pollen direkt in die Augen gelangen. Auch ein Mundschutz aus der Apotheke kann hilfreich sein, wenn Du durch blühende Wiesen und Felder radelst.

  • Benutze vor und nach der Radtour eine Nasendusche. Die Anwendung vor der Tour befeuchtet Deine Schleimhaut und beruhigt, danach spülst Du eingedrungene Pollen aus.

  • Eine Dusche am Abend reduziert die Allergie-Symptome. Auch Haare und Kleidung, woran die Pollen haften könnten, solltest Du waschen.

  • Fühlst Du Dich aufgrund der Allergie körperlich geschwächt, solltest Du weniger Radfahren und Dich etwas ausruhen.

  • Ein Urlaub mit dem Fahrrad ist auch während der Pollensaison möglich. Wähle als Reiseziel Berge ab etwa 900 m Höhe oder das Meer. Dort ist die Pollenkonzentration allgemein niedrig.

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