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Passau, die Grenzstadt an den drei Flüssen Donau, Inn und Ilz mit 2.000-jähriger Geschichte.

Fläche: 69,72 qkm
Einwohner: ca. 50.683

Passau in Schlagwörtern: Grenzstadt an den drei Flüssen Donau, Inn und Ilz mit 2000-jähriger Geschichte. - Verwaltungs-, Wirtschafts- und Kulturmittelpunkt des östlichen Niederbayern, Bischofssitz.

Das Passauer Stadtwappen

Es liegt in der Idee des mittelalterlichen Feudalstaates, dass das Wappen des Fürsten auch das Wappen seines Landes bildete.
Bei einem geistlichen Fürstentum, das nicht im Erbgang bei einer Familie verblieb, sondern je nach der
Wahl Bischöfen aus verschiedenen Häusern zufallen musste, hätte ein gleichbleibendes Wappen nicht
gefunden werden können; doch machte sich das Bedürfnis eines solchen besonders geltend, seit Passau 1217 ein Reichsfürstentum und als Fahnenlehen vergeben wurde.
Insofern steckt in der Überlieferung, dass das Passauer Wappen auf den
Bischof Wolfker von Ellenbrechtskirchen (1191-1204) zurückgeht, ein richtiger Kern, als er 1193 die Landeshoheit auch über das "Land der Abtei", den Grundstock des eigentlichen Fürstentums, erhielt.

Das Wappen des Fürstentums Passau besteht nun aus dem Schild mit einem roten Wolf in weißem
(silbernen) Felde und (da das Domstift wie die Domkirche dem hl. Stephan geweiht war) als Helmzier
über dem Schild ein aus einer
Krone wachsender Arm mit einem Stein in der Faust.
Warum und von wem der Wolf als Wappentier gewählt wurde, ist noch nicht klar gestellt.
Jedenfalls sehen wir ihn allein als Gegensiegel des Bischofs Otto von Lonsdorf 1259 und 64 in Gebrauch.
Um 1350 erscheint er in der Züricher Wappenrolle auf der Fahne des Bischofs von Passau abgebildet.
Der (rote) Wolf muss auch frühzeitig als Wahrzeichen gegolten haben; von einem Stadtwappen darf man in
jener Zeit noch nicht reden, da ihr ja die Vorbedingung dafür, die Selbständigkeit fehlt.
1340 schützt Herzog Albrecht von Österreich den Wolf als Warenzeichen der Passauer Messerer bzw.
Klinger; wenn er damals bereits der Nachahmung unterlag, so muß er schon als Garantiezeichen für
gute Qualität der Ware gegolten haben und jedenfalls älter sein. Tatsächlich findet man ihn auch bereits
auf Schwertklingen vor 1300.
Auch die Stadtrichter des 14. Jahrhunderts führen in dem Siegel, das sie "von Gerichts wegen" haben,
den Wolf neben ihrem eigenen Wappen.

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