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Unser Treffen am 12. Juni 2015
im Kreis Aurich

Der erfolgreiche Bäckermeister Ubbo Lorenz hatte die Idee, in seinen Backwaren nur noch Eier aus Freilandhaltung zu verwenden. 1996 wurde
die Erzeugergemeinschaft AURICHER EIER (EZG) zunächst von acht Betrieben gegründet. Mittlerweile gehören 24 Betriebe aus dem Herzen Ostfrieslands
der EZG an. Als Erzeugnis aus der Region haben die Auricher Eier in den vergangenen Jahren einen nennenswerten Stellenwert erreicht und einen beachtlichen Kundenstamm aufgebaut. Jedermann kann die glücklichen Freilandhühner besuchen und sich von der artgerechten Tierhaltung überzeugen.

Somit meldete ich uns FA'ler für eine Führung auf dem Hühnerhof Posselt in Aurich-Brockzetel an, denn hier laufen alle Fäden der Erzeuger- gemeinschaft zusammen.
Das Wetter war perfekt, wie gemacht für diesen Tag. Die Stimmung war deshalb bestens, als wir uns, insgesamt 15 Personen, vor der Packstelle der "Auricher Eier" trafen.


Wir werden sehr herzlich
von Herrn und Frau Posselt
willkommen geheißen.
Frau Posselt hat Waffel-Becher
mit Eier-Likör für uns vorbereitet.
Über diesen Willkommensgruß
freuen wir uns.

Dann erzählt uns Herr Posselt einiges über die Gründung des Unternehmens (siehe oben). Das Futter besteht vorwiegend aus heimischen Getreide. Die Qualitätsontrollen werden strengstens von einem Prüfinstitut durchgeführt, mehr..

Anschließend geht es in die Packstelle. Die ausschließlich in der Freilandhaltung erzeugten AURICHER EIER werden bis zu 4 x wöchentlich zur Familie Posselt geliefert, in Ausnahmefällen auch täglich. Hier in der Packstelle werden die AURICHER EIER täglich maschinell nach Gewicht sortiert, verpackt und von den Auslieferungsfahrern direkt an den Einzelhandel geliefert.

Danach führt Herr Posselt uns zu den Stallungen und zur Freilandfläche seines Betriebes. Um Massentierhaltung zu vermeiden, darf pro Stall eine Einheit von 1.000 Hühnern nicht überschritten werden. So ist die Überschaubarkeit einer anerkannten Freilandhaltung noch gegeben und die Hühner nutzen das Freiland von 10qm pro Henne ausgiebig.


Trotz der Auslaufmöglichkeiten halten
sich viele Hühner im Wintergarten auf.
Herr Posselt öffnet die Tür und neugierig kommen die Tiere nach draussen.
Ja, sie sehen sehr glücklich
und zufrieden aus, diese Hühner.


Auch können wir einen Blick in den Stall werfen. Man sieht, dass die Tiere sich frei bewegen können sehr viel Platz haben. Mit einem Huhn auf dem Arm zeigt Herr Posselt uns, dass er gerne Hühnerwirt ist.

Wir konnten uns persönlich vor Ort überzeugen, dass die Bilderwände in den Geschäften und auf Bauernmärkten der Wirklichkeit entsprechen, auch wenn wir nur diesen einen Betrieb besucht haben. Man kann davon ausgehen, dass die Erzeugergemeinschaft von insgesamt 24 Betrieben auch alle diese Kriterien der Freilandhaltung erfüllen.

Wir bedanken uns bei Herrn und Frau Posselt für die freundliche Führung
durch ihr Unternehmen und fahren dann querfeldein zur

Zum Mittagessen hatte ich den Wintergarten für uns reserviert. Hier teffen wir diejenigen, die nicht an der Betriebsbesichtigung teilnehmen konnten und sind damit insgesamt 23 Personen.


Es ist Spargelzeit und deshalb
hatte ich als Mittagessen
Spargel satt
mit Buttersoße und Soße Hollandaise,
als Beilagen
Hähnchenschnitzel, Schinken,
Kartoffeln und Bratkartoffeln bestellt.

Nach dem Essen dann die Überraschung: Karin überreichte mir eine Geburtstagskarte mit vielen Unterschriften und einen Gutschein. Darüber habe ich mich sehr gefreut und möchte mich auch an dieser Stelle nochmals recht herzlich bei Karin sowie alle, die dazu beigetragen haben, bedanken!

Der "Ostfriesische Aroma- und Kräutergarten" kurz "Krüderee" genannt ist eine ausgedehnte Garten-Erlebnis- und Gesundheitsanlage, die allen Sinnen reichliche Eindrücke verspricht.
Hier wachsen und gedeihen in so pflanzenkundig wie harmonisch angelegten Flach- und Hochbeeten an die 300 Heil-, Gewürz- und Aromakräuter, von Apfelminze bis Zinnkraut, darunter verbreitete Arten wie Baldrian, Salbei und Lavendel, aber auch zum Beispiel Alant, Knopfkraut, Odermennig, Wegwarte und Ysop, die vielen kaum bekannt sind. mehr...


Wir werden von der Krüderee-Inhaberin,
Frau Flade-Peters, in Empfang genommen.
Die Kneipp-Therapeutin hat sich vor
zehn Jahren in Bad Wörishofen auch zur Gesundheits- beraterin und Kräuterfrau
ausbilden lassen. Sie verfügt somit über
ein fundiertes Wissen über alte Heilkräuter
und -methoden und bietet Seminare
rund um das Thema Kräuter an.

Wir stehen vor dem "Goethe-Garten". Hier wachsen Dinge, die zur Zeit Goethes in den Kochtopf kamen: u. a. Erdbeerspinat, Löffelkraut und Medizinalrhabarber.
Auf den Ginkgobaum (Bild rechts) ist Frau Flade-Peters besonders stolz, denn Goethe war schon vom Ginkgobaum beeindruckt, denn die eigenartige Form der Blätter galt ihm als Symbol der Einheit in der Zweiheit. Der Ginkgo ist ein wirklich außergewöhnlicher Baum, ein Überbleibsel aus unserer Urgeschichte, das unheimlich viel aushält (wenn angewachsen) und deshalb als kraftspendender Baum gilt, der fast schon verehrt wird. Die Verwendung in der Pflanzenheilkunde siehe hier.

"Viele verfluchen die sogenannten Unkräuter, wissen aber nicht, wozu sie gut sind", erzählt uns Frau Flade-Peters. "Der Löwenzahn hat nicht nur wegen der wertvollen Bitterstoffe seine Berechtigung im Garten und auf dem Teller. Und der vielen so lästige Giersch enthält auf 100 Gramm mehr Vitamin C als Orangen".

"Gegen jede Krankheit ist ein Kraut gewachsen". Frau Flade-Peters zeigt uns Beete mit Heilpflanzen gegen Nieren-, Magen-, Darm- und Leberleiden. Sie erklärt uns die Anwendung der verschiedenen Kräuter. So z. B. hilft der Spitzwegerich bei der Wundheilung, der Tee aus den Blättern und Blüten des Mädesüß bei Rheuma. mehr..

Das Thema Heilkräuter ist ein sehr weites Feld und deshalb kann nicht mal annähernd hier darauf eingegangen werden. Auch weitere Beispiele würde den Rahmen dieses Berichts sprengen. Sehr viele Informationen findet man hier im Heilkräuterlexikon.

Dann übernimmt Herr Flade-Peters die Führung und zeigt uns den sogenannten "Bibelgang". Der ist eine Besonderheit in der Krüderee. Hier wachsen Pflanzen, die schon in der Bibel Erwähnung fanden, wie Wein, Ysop, Aleo, Lorbeer, Dill, Hirse, Granat- apfel und etliche andere. Hinter dem Bibelgang befindet sich ein Rasenlabyrinth.

Anschließend geht es zum gefliesten Kneipp Wassertretbecken, Armbecken und Barfußpfad. Wie man sieht, macht uns das Wassertreten riesigen Spass...

So erfrischt, freuen wir uns alle auf
Kaffee/Tee und den selbstgebackenen Kuchen.
Bei dem herrlichen Wetter wurden auf
der Terrasse des Hauses die Tische eingedeckt.
In dieser naturnahen Umgebung lassen wir
den außergewöhnlichen Tag ausklingen.



Impressum:
Fotos: dolomiti, ernibird
Bildbearbeitung: dolomiti
Text: ernibird

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